Flug Auckland-Zürich

Samstag, 25.02.2012



Der erste Flug war nur 3 h und 50 Min. Der erste Halt werden
wir in Melbourne machen. Als wir eingestiegen waren, gabs eine kurze
Erfrischung, danach konnten wir auch schon das Essen bestellen. Man konnte
zwischen Rind (Irgendwie Ragout oder so) und Fisch mit Shrimps aussuchen, ich
habe mich für den Seafood entschieden. Dazu gabs Kartoffelstock, Bohnen, Ein
Stück Brot, Butter, Käse, Teigwarensalat und Bananencake zum Dessert.
Verhungern musste also niemand.



Nach einem australischen Film (Red Dog) der bei mir schon
das erste Mal Fernweh ausgelöst hat, waren wir dann auch schon in Melbourne.
Wir mussten aus dem Flugzeug aussteigen, durch eine Sicherheitskontrolle und
hatten dann noch ein wenig Zeit am Flughafen, um uns die Beine zu vertreten.



Um 22.35 Uhr Ortszeit gings wieder los. Diesmal in Richtung
Nordwesten. Es liegen 12 h 40 Minuten Flugzeit vor uns. Es gab ein zweites Mal
Nachtessen, diesmal Lamm oder Fisch, ich habe dies ausgelassen, da ich ja
gerade erst gegessen hatte. Zum Dessert gabs Cheescake, dies habe ich mir
gegönnt. Nach ein wenig Musik konnte ich dann auch bald einmal einschlafen für
einige Stunden.



Als ich wieder wach war, habe ich noch den Film fertig
geschaut und dann Fotos geordnet.



Irgendwann sind wir dann in Dubai gelandet. Es war immer
noch Nacht. Nach all den Sicherheitskontrollen haben wir uns eine Dusche
gegönnt. Danach sind wir in ein Café und haben dort die Zeit mit Jassen
überbrückt. Irgendwann kamen zwei junge Schweizer an den Tisch neben uns. Sie
würden nach Melbourne fliegen um dort velofahren zu trainieren, schliesslich
sei auch schon bald die Weltmeisterschaft, irgendwann haben wir dann auch
rausgefunden, dass wir uns da mit Franco Marvulli (Olympiateilnehmer 2004)
unterhalten haben.



Als es dann Zeit war, um ans Gate zu gehen, haben wir uns
verabschiedet und sind ans Gate 119 gelaufen. Dort konnten wir dann auch schon
bald in den Flieger steigen, und ab gings nach Zürich. Nach knapp 7 h Flug
kamen wir dort mit knapp 30 Min. Verspätung an. Nachdem glücklicherweise all
unser Gepäck da war, wurden wir auch schon ganz herrlich empfangen.



Nach einem Kaffee gings dann auch Richtung Tägertschi. Ca.
um 17.00 bin ich dann wirklich zuhause gewesen. War irgendwie ganz komisch, so
nach 4 Monaten wieder in der Wohnung zu sein.



So, nach 4 Monaten Berichterstattung wird dies mein letzter
Blogeintrag sein. Ich hoffe, ihr alle hattet eine gute Zeit und ich hoffe bis
bald.. Liebe Grüsse Sara

 

Auckland, Abflug

Freitag, 24.02.2012



Nach einer nicht wirklich erholsamen Nacht bin ich um 8.30
Uhr aufgewacht, habe mich angezogen und meine Tasche gepackt, wird wohl nicht
das letzte Mal sein heute.



Nach dem Morgenessen haben wir ausgecheckt, das Gepäck in
den Gepäckraum gebracht und dann in die Stadt. Kurz vor dem Mittag haben wir uns
in einem Kaffee hingesetzt, etwas getrunken und noch eine Runge gejasset.



Kurz vor 14.00 Uhr sind wir dann wieder ins Hostel, haben
unser Gepäck genommen und als wir vor die Unterkunft kamen, stand das Taxi auch
schon bereit. Für 3 Personen kam es tatsächlich billiger, ein Taxi zu
bestellen, als mit öffentlichen Verkehrsmitteln an den Flughafen zu gehen.



Kurz vor 15.00 Uhr waren wir dann am Airport. Ich habe dort
geduscht, mich fertiggemacht, dann sind wir zur Waage und haben noch einiges
Gepäck umgetischelet, bis das Gewicht der jeweligen Taschen stimmte, resp.
Nicht überschritten wurde.



Da die Schlange hinter uns für die
Emirates-Eincheck-Schalter immer länger und länger wurde, haben wir uns auch
hinten angestellt. Nach knapp1 h 15 Min. waren wir auch an der Reihe und
konnten unser Gepäck aufgeben und die Boardingpässe in Empfang nehmen.



Wir sind hoch zum Gate, haben noch kzurz die Souvenirshops
unsicher gemacht, bevor wir dann am Gate waren und auch schon bald einmal
einsteigen konnten.

Auckland

Donnerstag, 23.02.2012



Heute Morgen haben wir ausgeschlafen. Etwa um 9.00 Uhr sind
wir aufgestanden, haben das Frühstück bereit gemacht und haben in der
Gemeinschaftsküche zmörgelet.



Danach sind wir in die Stadt. Wir sind durch die ganze
Queenstreet hinauf und auf der anderen Seite wieder hinunter gelaufen und waren
fast in sämtlichen Läden, die irgendwie mit Kleidern, Bodylotion,
Lippenpomaden, Souvenirs usw. zu tun hatten.



Am späteren Nachmittag sind wir wieder zurück zum Hostel,
haben unsere Einkäufe verstaut, geduscht und uns bereit gemacht. Danach sind
wir los, an die Fährenstation. Dort haben wir uns ein Restautrant ausgesucht,
wo wir dann nach einigen Schwierigkeiten auch hineingekommen sind. Denn hierin
Neuseeland muss der Gast, in einem Restaurant, das Alkohol ausschenkt, sich
ausweisen, sonst darf er es garnicht betreten.



Wir haben bestellt und schon bald kam auch schon die
Vorspeise. Ich hatte Onion Rings, zur Hauptspeise gabs Angusfilet auf dem
heissen Stein gebraten, dazu spicy wedges und Salat. Es war sehr lecker,
vorallem das Fleisch war sehr zart.



Nach dem bezahlen sind wir der Victoriastreet entlang
gelaufen, bis wir zum Sky Tower gekommen sind. Mit einem Lift kann man in
luftige Höhe fahren und hat eine wunderbare Aussicht auf die ganze Stadt. Wir
konnten noch einen resten des Sonnenunterganges sehen, war wirklich ein
würdiger Abschluss von Neuseeland.



In der nähe des Backpackers haben wir in einer Bar noch ein
Schlummertrunk genommen. Da in dieser Bar irgendwie nicht so viel los war, sind
wir wieder zum Hafen hinunter. Auf der Strasse hat uns ein Herr angehauen, und
uns gesagt, es gäbe da eine Bar mit live Musik, günstigen Drinks uns. Also sind
wir in diese Bar und die Musik war wirklich cool, zwei Herren, die einfach
spielten, was man sich wünschte.



Irgendwann sind wir dann ins Backpacker und haben uns
hingelegt.

Helensville-Auckland

Mittwoch, 22.02.2012



Nach einer unruhigen Nacht, in der unser Camperli schon
etwas schräge stand, sind wir um 8.00 Uhr aufgestanden. Da mein Magen irgendwie
nicht mehr mitspielen wollte, habe ich auf das Morgenessen verzichtet.



Heute war wieder ich an der Reihe mit Fahren und wir sind in
Richtung Auckland gefahren.



Nach knapp 60 km kamen wir in die Vorstadt von Auckland.
Aline hat Karte gelesen und ich habe mich daran gehalten. Auf einer Tankstelle
unterwegs haben wir unser Camperli vollgetankt und es innen gesäubert.
Irgendwie kam in einem Monat schon mehr Dreck zusammen, als man glaubt.



Da wir das Gas dort nicht auffüllen konnten, sind wir um den
Flughafen herum gefahren, bis wir endlich eine Tankstelle gefunden hatten, die
auch Gasflaschen auffüllt. Natürlich hat es in der Zwischenzeit begonnen, zu
Regnen. Kurz nach 12.00 Uhr haben wir das Camperli bei der Vermietungsstation
abgegeben.



Ein Taxi, was übrigens für 3 Personen der günstigste Weg
war, hat uns in die Stadt gebracht, natürlich direkt vor unsere Unterkunft der
nächsten Tage. Wir haben eingecheckt und das Zimmer bezogen. Wir hatten Glück,
es war ein 4er Frauenzimmer.



Danach sind wir in die Stadt. Zuerst ins Infozenter. Es war
ein riesen Andrang und der genervte Mitarbeiter hat uns als erstes gesagt, er
hoffe, dass wir eine Unterkunft hätten, ansonsten müssten wir unter der Brücke
schlafen oder mind. 800$ pro Nacht bezahlen, da alle Hotels in der Stadt
ausgebucht seien.



Wir sind ein wenig durch die Stadt geschlendert, haben noch
letzte Einkäufe gemacht und waren im Internet.



Am Abend waren Aline und ich noch im Kino, „The Vow“ haben
wir uns angeschaut. Der Film war natürlich in Englisch, was aber kein Problem
darstellte, da ich in letzter Zeit ziemlich viel Zeit hatte, englisch zu
lernen.

Ahipara-Helensville

Dienstag, 21.02.2012



Nach einer erholsamen Nacht sind wir um 7.30 Uhr
aufgestanden und haben gefrühstückt.



Um 8.30 Uhr, als wir das Frischwasser aufgefüllt hatten und
das schmutzige abgelassen hatten, sind wir losgefahren in Richtung Süden. Nach
knapp 150 km kamen wir zum Kauri Wald. Dort sind wir zuerst zum Kauri Riesen
Tane Mahuta gelaufen.



Auf der Weiterfahrt kamen wir noch am Vater des Waldes, dem
Te Matua Ngahere, der grösste Kauri baum Neuseeland vorbei. Er ist 29.9 m hoch,
hat einen Stammumfang von 16.41 m und sein Volumen beträgt 208.1 m3 Holz. Er
ist über 2000 Jahre alt.



Das nächste Örtchen war Dargaville. Auf der Karte sah es
aus, als wäre dies ein kleineres Städtchen, doch dem war nicht wirklich so, es
war wirklich klein, hatte einige brockestubenähnliche Läden und fertig. Also
sind wir weitergefahren, bis ca. 20 km vor Helensville. Auf einem Parkplatz
haben wir unser Camperli parkiert und unser Gepäck sortiert. Inzwischen sind
noch zwei weitere Camperlis auf dem Parkplatz gefahren und wollten hier wild
campen. Wir konnten nur hoffen, dass uns diese Nacht niemand wegjagt, denn es
war wirklich nicht weit von der Strasse entfernt.



Nach einigen Runden Jassen haben wir das Nachtessen gekocht.
Es gab Resten, das heisst Teigwaren, Fisch und Salat. Danach haben wir nochmals
ein wenig gejasset bis wir dann schliesslich schlafen gegangen sind.

 

Cape Reinga

Montag, 20.02.2012



Heute Morgen war wieder früh aufstehen angesagt. Um 6.20 Uhr
haben wir bei finsteren Verhältnissen gezmörgelet. Um 6.50 Uhr gings los, wir
mussten zuerst wieder ca. 40 km zurück nach Kaitaia fahren und von dort aus
weitere 14 km nach Ahipara. Dort konnten wir unser Camperli auf einem
Campingplatz abstellen. Der Tourbus hat uns dann auch direkt dort abgeholt.



Zuerst sind wir nach Kaitaia zurück gefahren, haben
unterwegs einige Leute aufgeladen, danach gings nach Norden. In Ancient Kauri
Kingdom hatten wir die Gelegenheit ein Kaffee zu trinken. Weiter gings nach Te
Kao, wo es angeblich das Beste Eis Neuseelands gäbe, war jedoch genau das
gleiche, wie sonst auch überall.



Etwa um 12.00 Uhr sind wir am nördlichsten Punkt Neuseelands
angekommen, dem Cape Reinga. Es hatte einen wunderschönen Leuchtturm und man
konnte die zwei Meere, die Tasmanische See und der Pazifische Ozean, sehen, wie
sie aufeinandertrafen.



Weiter gings nach Tapotupotu Bay, wo wir das Mittagessen an
einem wunderschönen Strand genossen haben. Der Tourguide hatte Sandwiches,
Orangensaft, Tee und Kaffee mitgenommen, wovon wir uns bedienen konnten.



Nach der Stärkung gings weiter nach Te Paki. Dor hat der Bus
bei einem Sandhügel angehalten. Er hat den hinteren Bereich des Busses geöffnet
und hat uns Buggiebords und Bobbs gegeben. Nach einer kurzen Einführung sind
wir den Hügel hochgekrakselt und dann hinuntergebobbnet, einmal nicht im
Schnee, sondern im Sand. Der Hügel war also ziemlich steil und wenn man
versuchte, mit den Händen zu bremsen, hat es einem den ganzen Sand ans Gesicht
geblasen. Die erste Fahrt war noch etwas zögerlich, da man das Gefährt nicht
richtig einschätzen konnte. Die Weiteren waren sehr lustig und haben so richtig
Spass gemacht.



Wir sind mit dem Bus weiter zum 90 Mile Beach gefahren. Mit
dem Bus sind wir direkt am Strand entlang gefahren, was schon sehr Spass
machte. Einmal haben wir kurz angehalten, um das Meer auf Fotos festzuhalten.
Wir mussten dann aber auch schon bald wieder weiter, da es wieder Flut war und
das Meer innert kürzester Zeit wieder zurück, d. h. in Richtung Bus kam.



Nach einigen kürzeren Stopps sind wir dann etwa um 17.00 Uhr
wieder auf unserem Campingplatz abgeliefert worden.



Dort haben wir uns eine Weile an die Sonne gelegt. Als diese
weg war haben wir geduscht und das Nachtessen zubereitet. Den Fisch konnten wir
mit Zwiebeln, Petersilie, Oregano, Thymian und Rosmarin auf dem Grill
zubereiten. Ich habe noch den Resten Plätzli gegessen, dazu gabs Salat und
Avocado Sauce.



Am Abend haben wir Fotos geordnet, auf verschieden Speichern
abgelegt und sind dann auch bald einmal schlafen gegangen.

Bay of Island-Maitaia Bay

Sonntag, 19.02.2012



Da heute Sonntag war, haben wir etwas länger im Bett
verbracht. Ich habe noch einige Zeilen in meinem neuen Buch gelesen, bis wir
dann um 8.30 Uhr definitiv aufgestanden sind. Nach dem Morgenessen sind wir
losgefahren. Zuerst wieder zurück nach Paihia, dann über eine Bergstrasse
zuerst Bergauf, dann wieder bergab, bis wir schliesslich in Kaitaia angekommen
waren.



Dort haben wir das Informationscenter gesucht und die Tour
zum Cape Reinga für Morgen gebucht. Da immer noch Sonntag war und alle
Geschäfte mehr oder weniger geschlossen hatten, sind wir nach Maitai Bay
gefahren. Dort war ein DOC-Campingplatz, denn im Infozenter hat die nette Frau
uns gesagt, dass sie das wildcampen in der Umgebung gar nicht empfehlen.



Wir haben die Gebühren bezahlt, die Etikette, die unsere
Bezahlung bestätigt, am Auto befestigt, und sind an den Strand gegangen. Das
Meer war angenehm warm, so dass man abwechslungsweise aufwärmen, dann wieder
abkühlen konnte.



Am Abend konnten wir sogar Duschen, auch wenn diese nur kalt
war, tat sie gut, da ich voll mit Salz und Sand war.



Zum Nachtessen gabs Suppe, Avocado und Brot. Wir haben noch
gejasset, bis wir dann etwa um 22.00 Uhr schlafen gegangen sind.

Orewa-Bay of Island

Samstag, 18.02.2012



Alle guten Dinge sind drei: Beim heutigen dritten Anlauf,
den Sonnenaufgang zu beobachten hat es dann auch geklappt. Der Wecker hat uns
um 6.10 Uhr geweckt, wir haben dann noch geschlummert, bis wir dann um 6.30 Uhr
endgültig aufgestanden sind.



Nach einer wunderschönen halben Stunde sind wir zu Camperli
und haben das Frühstück zubereitet. Nach dem Abwasch haben wir beim Camperli
noch das Wasser aufgefüllt und sind dann losgefahren.



Zuerst sind wir durch das Örtchen gefahren, gestern haben
wir ein Plakat von einem Märit gesehen, um diesen zu suchen. Leider haben wir
ihn auf die Schnelle nicht gefunden, also sind wir weiter nach Puhoi gefahren.
Dort haben wir uns eine Käserei angesehen. Einen kurzen Halt haben wir in
Warkworth gemacht. Dort war ein Honigzentrum, das sehr viele verschiedene
Honigsorten hatte. Alle konnten wir probieren, was wir uns natürlich nicht
entgehen liessen.



Weiter in Whangarei haben wir einen längeren Halt gemacht
und sind durch das Städtchen gelaufen und einige Sachen eingekauft.



In Kawakawa haben wir wieder einen kurzen Halt gemacht.
Leider hat es gerade begonnen, zu regnen. Wir sind durch das Dörfchen gelaufen
und haben und die „Hundertwasser Toilet“ angesehen. Diese Toilette hat der
berühmte österreichische (?) Künstler entworfen, eine Toilette ohne Ecken und
Kanten.



Auf der Fahrt nach Paihia haben wir an einem schönen Beach
angehalten, haben unser Badetuch genommen und uns eine Zeit lang an den Strand
gelegen.



Etwa um 18.00 Uhr sind wir noch einige Kilometer weiter
gefahren, auf einer Nebenstrasse haben wir abgebogen und auf einem Parkplatz
haben wir unser Camperi abgestellt und das Nachtessen bereit gemacht. Es gab
Salat mit Gurken, Tomaten und roten Bohnen.



Am Abend haben wir zusammen noch einige Fotos von Australien
angeschaut, bevor wir dann eingeschlafen sind.

Coromandel Town-Orewa Beach

Freitag, 17.02.2012



Nach einer einigermassen ruhigen Nacht in einem etwas in
Schräglage stehenden Camperlis haben wir gefrühstückt. Nach dem Abwasch sind
wir losgefahren. Zuerst wieder nach Coromandel Town zurück, dann weiter der
Küste von Cormandel Peninsula in Richtung Süden gefahren.



In Tarau haben wir uns das Tropica Butterfly House
angesehen. Ein Haus voller Schmetterlinge.



In der Nähe von Kaiaua sind wir an den Strand gefahren. Dort
haben wir einige schöne Muscheln gesammelt, einige Fotos gemacht und uns eine
Weile an den Strand verweilt.



Weiter sind wir nach Auckland gefahren, dort hat es in Strömen
geregnet. Weiter nördlich, in Orewa, sind wir ins Städtchen gefahren. Dort
haben wir wieder einmal getankt und Einiges für das Abendessen eingekauft. Wir
haben einen Campingplatz aufgesucht, unser Camperli parkiert, am Strom
angeschlossen und dann am Strand, der direkt vor dem Campingplatz lag,
verweilt. Es hatte sehr viele Muscheln (Saras Paradies) und ich konnte mich
einige Stunden verweilen.



Nach einer wohltuenden Dusche haben wir das Nachtessen
gekocht. Es gab Rindsplätzli (Herkunft Neuseeland) mit Teigwaren und
Maiskolben. Am Abend haben wir wieder einmal Fotos geordnet und sonst noch
einiges erledigt.

 

Cathedral Cove-Coromandel Town

Donnerstag, 16.02.2012



Um 6.10 Uhr war heute Tagwach. Ich habe mich angezogen und
das Morgenessen bereitgemacht. Um 6.45 Uhr sind wir losgefahren, wieder zurück
nach Hahei gefahren. Dort haben wir unser Camperli auf dem Parkplatz abgestellt
und haben den 45 minütigen Mansch nach Cathedral Cove in Angriff genommen.



Wir waren fast die Ersten, die heute dort waren und das war
auch gut, denn so waren noch keine Fussabdrücke im Sand. Die Cathedral Cove ist
ein Loch in einem Felsen, durch das man mit Vorsicht hindurch laufen kann, auf
der anderen Seite wartet ein wunderbarer Strand, weiss natürlich, auf einem.
Wir haben einige Zeit dort verbracht. Diesen Ausflug hat sich wirklich gelohnt.



Am Vormittag sind wir dann wieder zum Camperli gelaufen.
Zuerst sind wir in Richtung Norden gelaufen. Unterwegs haben wir noch einen
kurzen Stopp bei einer Manuka Honig Farm gemacht. Das nächste Dörfchen hiess
Whitianga. Dort haben wir kurz angehalten und ein bisschen herumgelaufen.



Nach ca. 45 Minuten Fahrzeit sind wir in Coromandel Town
angekommen. Dort haben wir wieder einmal all unsere Wasserflaschen aufgefüllt
und sind dann der Küste entlang wieder in Richtung Süden gefahren.



Da wir nirgends einen schönen Ort fanden, wo wir die Nacht
verbringen wollten, oder überall Campingverbot war, haben wir uns entschieden,
wieder zurück nach Coromandel Town zu gehen, und uns dort etwas an den Strand
zu legen.



Am Abend sind wir dann weiter in Richtung Norden gefahren.
Irgendwo auf einer Ausweichstelle haben wir unser Camperli abgestellt und das
Nachtessen zubereitet. Es gab Salat mit Thon.



Am Abend konnten wir einen wunderbaren Sonnenuntergang
erleben. Mit einem Körbchen voller Eindrücke sind wir dann schlafen gegangen.

Waihi Beach-Cathedral Cove

Mittwoch, 15.02.2012



Nach dem ersten Anlauf heute um 6.00 Uhr sind wir um 8.00
Uhr definitiv aufgestanden. Eigentlich hatten wir im Sinn, den Sonnenaufgang
uns anzuschauen, daraus wurde jedoch nichts, da wir nach dem Wecker Geräusch um
6.00 Uhr hörten wir den Regen, der auf unser Camperli preschte. Beim Aufstehen
war es etwas besser, wir haben das Morgenessen trotzdem in der Campingküche
genossen.



Um 8.45 Uhr sind wir losgefahren. Erst einmal sind wir
wieder zurück gefahren. Nach etwa 45 Minuten Fahrt mussten wir bei einer
Autogarage für den Weg fragen. Auf unserer Strassenkarte hatten wir eine
Lavendelfarm gesehen, doch leider haben wir nach mehrmaligen Nachfragen auf den
umliegenden Höfen herausgefunden, dass die Lavendelfarm seit einigen Jahren
nicht mehr in Betrieb ist.



Stattdessen sind wir dann zu einer Wasserlilien resp.
Seerosenfarm gefahren. Wir sind durch den Garten gelaufen und waren auch bald
wieder beim Auto, weil es einfach zu fest geregnet hat.



Also haben wir uns auf den Weg nach Waihi gemacht. Dort sind
wir kurz durch die Läden gelaufen. Im nächsten Dörfchen haben wir wieder
angehalten, ein Kaffee aufgesucht und den Nachmittag mit Jassen verbracht. Am
Abend waren wir auf den Parkplatz des Hot Water Beach und haben dort das
Nachtessen bereitgemacht. Es gab Salat mit Bohnen, Schinken und allerlei
Resten.



Nach den Znacht sind wir am Strand entlang gelaufen, und
dort, wo viele Menschen waren, wussten wir, dass wir am richtigen Ort sind.
Denn hier waren heisse Quellen. Diese können immer nur bei Low Tide, oder Ebbe,
besucht und genossen werden. Wir konnten von jemanden die Schaufel brauchen und
wir haben sofort angefangen, ein Loch zu buddeln. Doch dies war gar nicht so
einfach, denn immer wieder kam das Meer wieder hoch und hat unsere Arbeit
kaputtgemacht.



Irgendwann hatten wir dann ein Loch und wir konnten
hineinsitzen. Zeitweise mussten wir sogar sehr Acht darauf geben, dass man sich
nicht verbrannte, denn das Wasser das aus dem Boden kam, war wirklich heiss.



Nach diesem Abenteuer sind wir wieder dem Strand entlang zum
Parkplatz gelaufen.



Mit dem Auto sind wir dann zu Cathedral Cove gefahren. Das
ist so eine Art Loch in einem Felsen, durch das man laufen kann. Wir haben kurz
einige Fotos gemacht, morgen früh werden wir nochmals dort hingehen, um noch
wirklich hindurch zu laufen.



Ca. 10 km ausserhalb haben wir dann unser Camperli auf einer
Weide p  arkiert und sind schlafen gegangen.

 

Matata-Waihi Beach

Dienstag, 14.02.2012



Nach einem kurzen Spaziergang am Beach haben wir zmörgelet.



Um 9.30 Uhr sind wir losgefahren. Zuerst sind wir nach
Papamoa Beach und haben dort einige Stunden am Strand verbracht. Die Sonne war
herrlich und das Wasser war auch angenehm warm. Um 13.00 Uhr sind wir
weitergefahren nach Mt. Maunganui. Dort haben wir unser Camperli parkiert und
haben die 260 Höhenmeter bezwungen. Auf dem Gipfel des Hügels hatten wir eine
wunderbare Aussicht auf das kleine Städtchen und wir konnten sogar bis nach
Tauranga sehen.



Nach einem kurzen Fotoshooting sind wir wieder ins Städtchen
gelaufen. Von dort aus sind wir über eine Brücke nach Tauranga gefahren. Dort
haben wir uns kurz im Städtchen umgesehen, bevor wir dann einen feinen Kaffee
aus dem Starbucks genossen haben.



Am späteren Nachmittag sind wir wieder Stadtauswärts
gefahren.



Nach ca. 60 km sind wir in Waihi Beach angekommen. Nach zwei
Tagen wild Campen waren wir gezwungen, wieder einmal einen Campingplatz
aufzusuchen, damit wir unsere Kühlschrankbatterie wieder auffüllen konnten. Wir
waren kurz am Strand. Da die Sonne nicht mehr da war, war das Wasser auch nicht
mehr so wirklich warm.



Nach einer Dusche haben wir zusammen das Nachtessen gekocht.
Es gab Hacktätschli mit einem Rest Tomatensauce, Teigwaren und Brokkoli.



Am Abend haben wir wieder einmal die weitere Route zusammen
festgelegt, damit wir einigermassen einen Anhaltspunkt haben, wie wir mit der
Zeit drin sind.. Ich glaube, es kommt gut J  

Kutarere-Matata

Montag, 13.02.2012



Heute Morgen bin ich um 8.00 Uhr aufgestanden. Wir haben das
Morgenessen bereit gemacht und dann gezmörgelet. Nachdem wir die Jersey Kühe
auf der Weide neben uns auf Foto festgehalten hatten, sind wir losgefahren in
Richtung Hukutaia. Dort haben wir unser Camperli parkiert und sind in den Wald
mit dem Namen: Taketakerau. Dort sind wir etwa 30 Minuten rumgelaufen, danach
haben wir den 2000 jähriger Kauri baum gesehen. Dies war schon sehr
eindrücklich.



Wieder beim Camperli sind wir zurück gefahren. Den nächsten Stopp
haben wir in im Städtchen Whakatane gemacht. Da wir letzte Nacht feststellen
mussten, dass unser Dachfenster unser Camperlis nicht ganz dicht war, mussten
wir dieses erst einmal flicken. Nach getaner Arbeit haben wir kurz das
Städtchen besichtigt und sind dann in einen Mac, wo wir wieder einmal einige
Sachen im Internet erledigen konnten.



Am späteren Nachmittag sind wir nach Matata gefahren, wo wir
einen DOC Campingplatz aufgesucht haben und unser Camperli parkiert hatten. Wir
sind an den Strand und haben dort einige Zeit mit fotografieren und einfach nur
da sein genossen.



Mit einigen Muscheln im Hosensack sind wir wieder zum
Camperli und haben das Nachtessen gekocht. Es gab wieder einmal frischen Fisch,
der vorzüglich war, mit Salat.



Nach einigen Zeilen im Buch bin ich dann auch einmal
eingeschlafen.

Taupo-Kutarere

Sonntag, 12.02.2012



Nach einer unruhigen Nacht bin ich kurz nach 7 Uhr
aufgestanden, mich angezogen und dann zmörgelet. Nach dem Abwasch sind wir
losgefahren.



Den ersten Halt haben wir bei den Huka Falls gemacht. Das
ist ein Wasserfall in der Nähe von Taupo. Pro Sekunde fliessen dort (Zahl
leider vergessen) sehr viele Liter Wasser hinunter.



Nach einem kurzen Spaziergang sind wir weiter nach
Wai-O-Tapu gefahren. Das ist ein „Thermal Wonderland“. Zuerst haben wir die Tickets
gelöst und sind dann zum Lady Knox Geysir gefahren. Um 10.15 Uhr hat er dann
auch wirklich gespukt. Was früher per Zufall entdeckt wurde und natürlich war,
wird heute künstlich mit Waschmittel erzeugt. Der Geysir hat sehr hoch und ich
fand recht lange Wasser in die Höhe gespuckt.



Bei der Rezeption konnten wir dann noch in den Park. Dort
waren wir knapp 2 h unterwegs, bis wir den Rundgang beendet hatten. Es hatte
viele Seen, die z. T. gelb waren vom Schwefel, viele Löcher in den Felsen, aus
denen Rauch aufstieg, der nicht so angenehm duftete und am Boden hat es
teilweise so geblubbert, das war heisses Wasser, das da rauf kam.



Nach der Besichtigung sind wir weiter nach Rotorua gefahren.
Im Städtchen hatten leider nur die Souvenirläden offen, da ja heute Sonntag
ist. Im Government Garden war noch ein Kunstmarkt. Viele Stände, versuchten,
ihre Bilder zu verkaufen. Ein Künstler hatte sogar vor Ort mit der Motorsäge
sein Glück an einem Stück Holz vor interessieren Zuschauern versucht.



Am späteren Nachmittag sind wir weiter nach Ohope gefahren.
Da wir dort kein geeignetes Plätzchen fürs Campen gefunden haben, sind wir
weiter in Richtung Süden gefahren. Irgendwo unterwegs haben wir abgebogen und
haben vor einem kleinen Häuschen parkiert. Wir haben das Abendessen gekocht.



Nach einem kurzen Abendspaziergang sind wir ins Camperli und
haben uns eingenistet um noch die weitere Reise zu planen, Fotos zu ordnen usw.
Etwa um 20.30 Uhr kam dann ein Jeep angefahren, die Frau hat uns höflich
gebeten, das Feld zu räumen, da sie im Moment auf die Farm aufpassen würde und
sie einfach konsequent sein müsste. Wenn es ihr Land wäre, wäre das kein
Problem. Also bin ich vorne eingestiegen, habe gewendet und bin dann wieder auf
die Strasse gefahren. Nach ca. 30 Minuten Fahrt sind wir in Kutarere
angekommen. Auf einem Parkplatz einer Seitenstrasse haben wir unser Camperli
abgestellt und sind wieder reingegangen, in der Hoffnung, eine ruhige und
ungestörte Nacht zu verbringen.

Tongariro Crossing

Samstag, 11.02.2012



Um 5.15 Uhr war heute Morgen Tagwach. Ich habe mich
angezogen und dann gezmörgelet. Um 5.45 Uhr sind wir losgefahren, damit wir
pünktlich an der Bushaltestelle sind.



Um 6.45 Uhr kam der Bus und wir sind vom Ende der Wanderung,
Ketetachi, zum Start, Mangatepopo gefahren. Um 7. 30 Uhr sind wir dann
gestartet. Zuerst ging es relativ flach, nach knapp einer Stunde wandern gings
ziemlich hoch. Beim Red Crater, dem höchsten Punkt der Wanderung sind wir noch
auf den Mount Tongariro (1967 m. ü. M. ) gelaufen. Das ganze Gebiet ist
Vulkangebiet, die Steine waren teilweise schwarz und hatten kleine Löcher. Vom
Red Crater konnten wir in einen Vulkan reinsehen. War schon sehr speziell, vor
allem die verschiedenen Farben, von Rot über schwarz zu einem wunderbaren,
klaren Blau der Seen.



Nach gut 1 ½ h wandern waren wir wieder beim Red Crater. Von
dort aus war es noch ein kurzer Aufstieg und dann hatten wir eine wunderbare
Aussicht auf den Blue Lake und noch auf zwei weitere, kleinere Seen. In der
Nähe der Seen stieg hinter einem Hügel Rauch auf. Wir sind dann in die Nähe und
haben gerochen, um was es sich fast sicher handeln musste: Schwefel. Im Felsen
hatte es Löcher und zu denen stieg weisser Rauch auf, um die Löcher herum war
es gelb, was eindeutig auf Schwefel hindeutete.



Der Abstieg hat sich dann ziemlich in die Länge gezogen.
Nach mindestens 300 Treppenstufen sind wir dann bei unserem Camperli
angekommen. Nach 22.4 km wandern und 820 Meter in die Höhe und 1220 Meter
wieder bergabwärts waren wir schon „uf der Schnure“. Nach ca. 40 Minuten
Autofahrt sind wir in Taupo angekommen. Dort haben wir den Campingplatz
bezogen, die Badesachen angezogen und haben den wunderbar warmen Abend im Pool
verbracht.



Zum Abendessen gabs Resten, die Sandwiches, Rüebli, Tomaten
und grüner Salat.



 

Tutira-Taupo-Turangi

Freitag, 10.02.2012



Heute Morgen bin ich etwas später aufgestanden, da das Buch
(ein weiteres von David Baldacci) in dem ich gestern Abend gelesen habe, so
spannend war, dass ich fast nicht aufhören konnte.



Nach dem Morgenessen sind wir wieder knapp 30 km in Richtung
Napier gefahren, bevor wir dann rechts abgebogen sind und landeinwärts gefahren
sind. Nach knapp 2 h Fahrt sind wir in Taupo angekommen, ein kleines Städtchen
mit vielen Läden. Wir haben unser Camperli parkiert, sind ins
Informationscenter und haben den Bus für morgen gebucht. Wir haben uns dann
eine Weile im Städtchen vertörlet, haben noch einige Sachen eingekauft und sind
dann am späteren Nachmittag nach Turangi gefahren. Dort haben wir auf einem
Campingplatz eingecheckt. Danach haben wir in unserem Camperli wieder einmal
ein wenig aufgeräumt, die Koffern sortiert und ausgemistet.



Wir haben dann zusammen das Nachtessen gekocht. Es gab Fisch
mit Tomaten Risotto und Salat.



Danach haben wir den Abwasch erledigt, die Sandwiches für
Morgen bereit gemacht und dann endlich wieder einmal geduscht. Am Abend hatten
wir Zeit, wieder einmal Fotos zu sortieren, Tagebuch zu schrieben und ein paar
Zeilen zu lesen.



Wir sind dann auch bald einmal schlafen gegangen, morgen
geht es früh los.

Pahiatua-Napier-Tutira

Donnerstag, 09.02.2012



Nach einer ruhigen Nacht bin ich um 7.30 Uhr aufgestanden.
Nach dem Morgenessen sind wir in Richtung Norden weitergefahren. Nach einigen
Stopps in verschiedenen kleinen Dörfchen sind wir etwa um 12.30 Uhr in Napier
angekommen.



Wir sind durchs Städtchen gelaufen und sind dann an den
Strand, der etwa 2 Gehminuten von der Innenstadt entfernt war. Wir haben eine
Zeit lang sonnengebadet, was sehr gut getan hat, denn meine Bräune nimmt von
Tag zu Tag ab, leider.



Wir sind dann noch den Strand entlang gelaufen. Da es extrem
hohe Wellen hatte, konnten wir leider nicht ins Wasser. Wir konnten jedoch sehr
viele Fotos am Ufer machen, mussten jedoch immer wieder an den Strand rennen,
damit wir nicht von den Wellen erfasst wurden.



Wieder beim Camperli mussten wir trockene Kleider anziehen,
damit die Autositze nicht nass wurden.



Wir sind Stadtauswärts in Richtung Norden gefahren. Kurz
nach Bay View sind wir weiter dem Meer entlang gefahren, bis wir nach Tutira
gekommen sind. Dort sind wir auf einen DOC-Campingground gefahren und haben das
Nachtessen gekocht. Es gab Poulet mit Nudeln und Salat. Am Abend sind wir noch
ein bisschen dem See entlang gelaufen, haben wieder einmal Tagebuch geschrieben
und sind dann nach ein paar Zeilen lesen zu Bett gegangen. Heute war das Wetter
wunderbar und wir haben ganz viel Wärme aufgetankt.

Wellington-Pahiatua

Mittwoch, 08.02.2012



Heute Morgen bin ich um 6.15 Uhr vom morgendlichen Verkehr Wellingtons
geweckt worden. Ich bin aufgestanden und einen Mac aufgesucht um endlich wieder
einmal den Blog zu aktualisieren.



Um 8.00 Uhr haben wir dann gezmörgelet. Nachdem wieder
einmal alle Geräte aufgeladen waren und wir unser Trinkwasser aufgefüllt hatten
sind wir in Richtung Stadt gefahren. Zuerst sind wir ins Nationale Museum
Neuseelands. Knapp 2 h konnten wir uns dort vertörlen.



Danach sind wir quer durch die Stadt zu einem Bähnli
gelaufen. Auf halbem Weg sind wir eingestiegen. Bei der Endstation, dem
Botanischen Garten, sind wir ausgestiegen. Als wir das Geld der Chauffeuse
geben wollten, hat sie gesagt, es sei schon in Ordnung, sie hat uns sogar noch
gesagt, wo wir durchlaufen können und was schön sei im Botanischen Garten.



Danach sind wir durch die verschiedenen Teile des Gartens
gelaufen. Nach knapp ¾ sind wir wieder in der Stadt angekommen, unser Weg
zurück zum Camperli führte uns noch am Parlamentsgebäude vorbei.



Wieder beim Camperli sind wir noch einmal quer durch die
Stadt gefahren um zu einem Lookout zu gelangen. Von dort oben aus hatten wir
einen wunderbaren Blick über die ganze Stadt.



Am Nachmittag sind wir dann Stadtauswärts gefahren. Nach 2.5
h Fahrt sind wir kurz vor Pahiatua angekommen. Dort war eine Raststätte mit
einem Tisch und Bänken. Wir haben uns entschieden, die Nacht dort zu
verbringen.



Wir haben das Nachtessen gekocht, es gab Fisch, Reis und
Salat. Wir haben noch die Abendsonne genossen und sind dann früh schlafen
gegangen.

Aussie Bay-Picton-Wellington

Dienstag, 07.02.2012



Heute Morgen bin ich um 7.45 Uhr erwacht. Ich bin
aufgestanden, habe mich angezogen und dann das Morgenessen bereit gemacht und
dann gezmörgelet.



Um 8.45 Uhr sind wir dann losgefahren. Zuerst einmal via
Queen Charlotte Drive nach Picton. Die Strasse war ähnlich wie eine
Bergstrasse. Viele Kurven und unterwegs haben wir noch einen speziellen Vogel
gesehen. Ebenfalls sind wir an einem Holzablade- resp. umlade Station
vorbeigefahren. Von oben hatte man eine wunderbare Aussicht auf das viele Holz.



In Picton sind wir durch das Städtchen gelaufen. Es gab
kleine Souvenirshops, viele Kaffees und wir haben sogar einen Mann aus
Kandersteg getroffen, der zwei Jahre hier in Picton in einem Kaffee gearbeitet
hat.



Um 12.10 Uhr mussten wir dann einchecken um auf die Fähre zu
fahren. Gut eine Stunde später ist diese dann auch abgefahren. Das Wetter war
ziemlich schlecht, es hat gewindet und geregnet. Wir haben die Fahrt im Innern
des Schiffes mit Jassen verbracht.



Um 16.30 Uhr sind wir in Wellington angekommen. Wir sind
stadteinwärts gefahren. Schon bald kam eine Art Campingplatz, dort war einfach
ein Parkplatz mit Toiletten und Duschen, ca. 5 Gehminuten vom Stadtzentrum
entfernt. Wir haben einen Platz bezahlt, unser Camperli parkiert und sind dann
in die Stadt. Die meisten Läden haben dann auch schon bald geschlossen. Wir
sind dann ins Bistrol Hotel und haben das Abendessen bestellt. Für mich gabs
Filletsteak mit Kartoffeln und Salat. War sehr lecker. Als wir fertig waren mit
Essen, kam ein Servicejunge und hat Quizblätter verteilt. Wir haben auch welche
genommen. Es wurde dann ein Quiz veranstaltet. Auf einer Leinwand wurden Bilder
gezeigt oder es wurde Musik abgespielt. Für uns war es etwas schwierig, obwohl
uns ein älteres Ehepaar geholfen hat, wurden wir wahrscheinlich letzte, Janu,
mitmachen ist Alles.



Etwa 15 Minuten sind wir dann wieder zurück zum Campingplatz
gelaufen. Dort sind wir dann auch bald einmal schlafen gegangen.

 

Pohara-Nelson-Aussie Bay

Montag, 06.02.2012



Nicht ganz so erholt bin ich heute Morgen aufgewacht. Die
Stiche der Sandflies haben immer gebissen und ich habe in der Nacht immer
wieder gekratzt, was die Stiche nur noch verschlimmert.



Zum Morgenessen gabs wieder einmal Cornflakes mit Nüssen,
Birne, Nektarine und Joghurt. War sehr lecker.



Um 9.00 Uhr sind wir dann losgefahren. Zuerst nach Richmond.
Dort haben wir unser Camperli parkiert und wollten durch das Städtchen laufen
und etwas Shoppen. Doch daraus wurde nichts. Heute ist nämlich der Nationalfeiertag
von Neuseeland, somit hatten die meisten Geschäfte geschlossen. Wir kamen
jedoch noch an einer Schweizer Bäckerei vorbei. Dort habe ich einen Kaffee
genommen und wir haben noch etwas Brot gekauft. Dies sah etwas besser aus, als
das was wir bis jetzt hatten, es gab jedoch immer noch kein Vollkorn oder Ruch
Brot.



Unsere Fahrt ging weiter nach Nelson. Dort haben wir unser
Camperli wieder auf einem Parkplatz abgestellt. Wir sind in die Stadt gelaufen.
Hier hatten eigentlich fast alle Geschäfte offen. Wir konnten uns tiptop einige
Stunden vertörlen. Wir sind dann noch auf den Botanic Hill gelaufen, von dem
wir eine prächtige Aussicht auf die sonnigste Stadt von Neuseeland hatten.



Auch war es heute sehr angenehm warm, endlich einmal und wir
haben es in vollen Zügen genossen. Am späteren Nachmittag sind wir dann
weitergefahren. Nach ca. 1 ½ h Fahrt sind wir an Aussie Bay vorbeigefahren.
Dort hatte es einen DOC (Department of Conservation) Campingplatz. Das sind
Campingplätze, auf denen man sehr wenig bezahlt und auf den meisten hat es nur
eine Toilette, jedoch müssen wir keine Angst haben, dass wir mitten in der
Nacht geweckt werden.



Zum Nachtessen gab es Spiegeleier, Brot, Gurke, Tomaten und
vieles mehr dazu.


 

Abel Tasman Nationalpark-Pohara

Sonntag, 05.02.2012



Heute Morgen nach einer besseren Nacht als gestern bin ich
um 8.00 Uhr aufgestanden. Zum Morgenessen gabs eine Birne und einen
Müesliriegel. Aline und ich haben in der Hütte noch einige Karten geschrieben.
Als dann der Tiroler auch aufgestanden war, haben wir nochmals ein wenig
gejasset.



Da es regnete, haben wir uns entschieden, erst etwas später
loszulaufen. Etwa um 11.00 Uhr haben sich die Wolken ein wenig verzogen und wir
5 sind dann zusammen losgelaufen. Aline und ich haben uns auf dem Hügel von den
anderen verabschiedet, denn wir hatten heute nur einen etwa 45 Minütigen Marsch
zurückzulegen. In Waterache Cove mussten wir dann nochmals etwa 1 h warten.
Danach kam eine Gruppe Leute mit Kajaks an. Der Guide hat diese dann
verabschiedet und uns in Empfang genommen. Wir haben Muffins bekommen und etwa
eine halbe Stunde später gings dann los.



Chris hat uns die Kajaks erklärt, wie wir einsteigen müssen,
wie wir steuern können usw. Wir bekamen eine Schwimmweste, ein Mänteli und eine
Jacke und schon gings los. Wir sind ins Kanu eingestiegen und dann sind wir
losgepaddelt. Zuerst sind wir zur Adele Island gepaddelt. Dort konnten wir ein
weiteres Mal Robben sehen. Für uns wars mittlerweile etwa das fünfte Mal in
Neuseeland, dass wir Robben gesehen haben, war also nicht mehr so spektakulär.



Etwa 1 km entfernt von der Küste gings dann wieder zurück
nach Taranau. Etwa nach 3 h Kajaken sind wir dort angekommen, leicht nass aber
ohne zu kentern konnten wir das Kanu verlassen. Zurück bei der Vermietstation
konnten wir unsere Schwimmweste die Jacke, und das Mänteli (das wir übrigens zum
abdichten des Einstiegsloches des Kanus benutzt haben) wieder zurückgeben. Dort
hat dann auch Heidi auf uns gewartet.



Im Camperli haben wir kurz trockene Kleidung angezogen und
wir sind weiter nach Puhara gefahren. Nach ca. 1 h Fahrt sind wir dort
angekommen. Auf dem Camping konnten wir endlich wieder einmal duschen, zum
Nachtessen gabs Poulet und Brokkoli, so etwas Warmes zu Essen war schon wieder einmal
gut.



Kurz haben wir noch das Tagebuch erledigt und sind dann alle
müde schlafen gegangen.

Abel Tasman Nationalpark

Samstag, 04.02.2012



Nach einer nicht wirklich erholsamen Nacht in einem 16er
Schlag bin ich um 9.00 Uhr aufgestanden. Zum Morgenessen gabs das letzte
Sandwich, da wir keine Kühlmöglichkeit haben. Um 10.00 sind wir, Heidi, Aline ,der
Tiroler und ich losgelaufen. Nach 3 h wandern kamen wir in der Bucht vor
unserem Ziel an. Dies war die letzte „Meeresüberquerung“. Low Tide war um 13.50
Uhr und man konnte 2 h bevor oder danach den Teil überqueren.



Um 13.30 Uhr sind wir in Anchorage angekommen. Dies war
unser heutiges Ziel. Wir haben unsere Badesachen angezogen und sind an den
Strand gegangen. Das Wasser war für mich angenehm, ich war jedoch die einzige,
die drin war.



Um 16.00 Uhr ist dann Heidi auf das Wassertaxi gegangen. Sie
ist schon heute wieder zurück zum Camperli gegangen und wird die Nacht an Land
verbringen.



Aline, der Tiroler und ich haben in der Hütte gejasset.
Später kam dann noch Camilla dazu, sie ist Dänin und auch am rumreisen in
Neuseeland. Sie kam zusammen mit einem Australier an. Den ganzen Abend haben
wir zusammen geredet und alle haben von Ihren Reiseerfahrungen erzählt, war
sehr spannend. Etwa um 22.00 Uhr sind wir dann zu Bett gegangen.

Motueka-Taranui-Abel Tasman Nationalpark

Freitag, 03.02.2012

Heute Morgen bin ich um 6.45 Uhr aufgestanden und habe gezmörgelet. Um 7.45 Uhr sind wir losgefahren. Etwa um 8.15 Uhr sind wir in Marahau angekommen. Im Informationszentren haben wir eingecheckt und dann das Camperli auf dem Parkplatz parkiert. Beim Infozenter sind wir dann auf ein Wassertaxi aufgestiegen. Das Wassertaxi war auf einer Art Anhänger und der Anhänger an einen Traktor angehängt. Wir sind zur Küste gefahren, dort wurde das Böötli ins Wasser gefahren und schon gins los. Natürlich trugen wir alle eine Schwimmweste und bald sahen wir auch warum.. Der Kapitän fuhr ziemlich zügig und da das Böötli nur klein war, etwa für 16 Personen, haben wir die Wellen auch ziemlich gespürt. Zuerst sind wir in Richtung Osten gefahren. Dort konnten wir einen sehr speziellen Felsen sehen, der wie ein aufgeplatztes Ei aussah (konnte mir den Namen leider nicht merken). Danach sind wir der Küste entlang Westwärts etwa 2 h lang gefahren. In Totarnui angekommen sind wir vom Boot abgestiegen und haben unsere Wanderung begonnen. Zuerst gings etwas durch den Wald, dann immer wieder auf und ab, nach gut 16 Km sind wir in Bark Bay, unserer Schlafstätte angekommen. Unterwegs mussten wir zweimal „Meeresboden“ überqueren, der Grund war, weil Ebbe war, war der Wanderweg frei und wir konnten den kürzeren Weg nehmen, ansonsten wären wir etwa 1.5 h länger gelaufen. Nach 4h 40 Min. wandern sind wir in der Hütte angekommen. Es gab fliessendes Wasser, Betten, Tische und Stühle. Zum Nachtessen gabs ein Sandwich, Tuttifrutti und eine Birne. Den Abend haben wir mit dem Tiroler, den wir unterwegs getroffen haben, verbracht. Wir haben zusammen gejasset, kurz Tagebuch geschrieben und sind dann bald schlafen gegangen.

 

Punakaiki-Motueka

Donnerstag, 02.02.2012



Nach einer unruhigen Nacht sind wir um halb sieben
aufgestanden, haben uns angezogen und sind losgefahren. Im Örtchen Punakaiki
haben wir unser Camperli parkiert und sind zu den Pancakerocks gelaufen. Dort
haben wir auf etwas besseres Wetter gehofft, als es gestern war, dem war leider
nicht so. Immer noch bewölkt und neblig. Wir haben kurz einige Fotos gemacht
und sind dann wieder zum Camperli und losgefahren.



Erst einmal sind wir nach Westport gefahren. Kurz vor
Westport haben wir abgebogen und sind zur Küste gefahren. Dort sind wir etwas
den Berg hinauf gelaufen, wo wir eine Robbenkolonie mit Jungtieren beobachten
konnten. Dort haben wir dann auch gezmörgelet. Im Örtchen Westport sind wir
durch die Läden gelaufen, war aber irgendwie ein sehr spezielles Städtchen. Es
hatte keinen Souvenirladen, die Läden waren alle etwas Brockenstubenähnlich.
Also sind wir weiter gefahren in Richtung Osten.



Dem nächsten Halt haben wir in Murchison gemacht. Dort habe
ich schnell einen Kaffee geholt und wir sind dann weiter Nordwärts mehr oder
weniger direkt nach Motueka gefahren. Dort haben wir das Informatinszenter
gesucht. Dort haben wir uns über die Möglichkeiten im Abel Tasman Nationalpark
informieren lassen. Wir haben dann eine Tour mit dem Wassertaxi mit wandern und
Kajakfahren gebucht.



Wir haben dann einen Campingplatz gesucht, denn nach zwei
Mal wild campen mussten wir wieder einmal den Strom für den Kühlschrank
aufladen. Nach einem kurzen Einkauf im Einkaufszenter haben wir zusammen das
Nachtessen gekocht, es gab Fisch, Hörnli und Salat. Da wir für die 3tägige Tour
noch einiges vorgekocht, da es in den Übernachtungsstätten keine
Kochmöglichkeit gibt.



Als wir den Rucksack für die nächsten Tage gepackt hatten,
sind wir in den Spa, dort hatte es einen Whirlpool und wir konnten ein wenig
relaxen dort. Nach einigen längen schwimmen bin ich dann duschen gegangen. Die
saubere Wäsche war mittlerweile auch trocken und konnte gefaltet werden.



Nach einem langen Tag mit viel Autofahren sind wir dann auch
bald einmal schlafen gegangen, da es morgen früh losgeht.

Deer Valley-Punakaiki

Mittwoch, 01.02.2012



Da wir heute Morgen mit leichtem Regen aufgewacht sind,
haben wir uns entschieden, ein wenig zu fahren und unterwegs das Morgenessen zu
geniessen. Nach knapp 1 h Fahrt hat es endlich ein wenig aufgehört zu Nieseln
und wir haben auf einem Parkplatz zmörgelet.



Am Mittag sind wir in Greymouth angekommen. Dort haben wir
wieder einmal eingekauft, da wir schon sehr lange kein grösseres
Einkaufszentrum mehr gesehen hatten. Im Mac Donalds haben sind wir noch schnell
im Internet gewesen. Wir sind dann noch durch die Läden gegangen, doch
irgendwie hatte es nichts rechtes, alle Läden waren sehr speziell.



Wir sind dann der Küste nach nach Punakaiki gefahren. Dort
haben sie uns im Infozenter gesagt, dass die Wellen die an die Pancakerocks
preschen, am besten ab 17.30 Uhr zu sehen wären. Also sind wir ins Café daneben
gegangen und haben eine Weile lang gejasset. Um 16.50 Uhr hat uns der Besitzer
höflich gebeten, das Lokal zu verlassen, da sie um 17.00 Uhr schliessen würden.



Wir sind dann zu den speziellen Felsen gelaufen und haben
die Wellen gesehen, die an die Felsen preschen. Da es sehr neblig war, haben
wir uns entschieden, Morgen nochmals dahin zu gehen, wenn das Wetter hoffentlich
etwas besser ist.



Danach haben wir etwa 30 Min. lange ein Plätzchen gesucht,
auf dem wir die Nacht verbringen können. Das ist gar nicht so einfach,
vielerorts sind Schilder, die das übernachte parken verbieten. Irgendwo am Meer
haben wir dann einen Parkplatz gefunden, ein älteres Ehepaar war auch schon da
und die waren sich auch nicht sicher, ob man da campen darf, zumindest war kein
Verbotsschild da.



Wir haben das Nachtessen genossen, es gab Resten: Eier,
Kartoffeln, Avocado, Salat, Brot usw.



Danach sind wir an den Strand, es war leider immer noch sehr
neblig. Wir sind so weit gelaufen, bis ein Bach und den Weg versperrte. Am
Strand hatte es wunderschöne Steine und Muscheln.



Den Restlichen Teil des Abends sind wir im Camperli gesessen
und haben wieder einmal Tagebuch geschrieben, gestrickt, gehäkelt und Karten
geschrieben.

    

 

Kaikoura-Deer Valley

Dienstag, 31.01.2012



Heute Morgen sind Heidi und ich um 6.45 Uhr aufgestanden und
haben das Morgenessen bereitgemacht. Nach der Stärkung sind wir zum Whale
Watching (Walbeobachtung) gelaufen. Dort konnten wir nach einem kurzen
Informationsfilm über die Sicherheit des Bootes in einen Bus einsteigen. Dieser
brachte uns zum Boot und wir konnten aufsteigen.



Zuerst sind wir etwa ¾ h auf das Meer hinausgefahren. Die
Fahrt war anders, als ich sie mir vorgestellt hatte. Es hat geschaukelt und
immer wieder hatte ich Angst, dass das Boot kippen würde. Wir haben kurz
angehalten um an die frische Luft zu gehen. Der Kapitän hat immer wieder so ein
Gerät ins Meer gehalten um zu hören, ob Wale in der Nähe sind. Bei der
Weiterfahrt musste dann etwa die Hälfte der Passagiere das Kotztütchen benutzen.
Mir war mittlerweile auch ein bisschen mulmig zu mute, vor allem weil alle um
mich herum Erbrechen mussten. In der Nähe eines Wales haben wir angehalten und
wir konnten ihn vom Deck aus beobachten. Als er untergetaucht war, sind wir
noch weiter hinausgefahren und dort haben wir nochmals einen gesehen, der hat
sich eine Weile lange gezeigt und ist dann nach einiger Zeit untergetaucht und
hat uns wunderbar seine Schwanzflosse gezeigt. War wirklich sehr speziell
dieser Moment.



Die Rückfahrt war etwas ruhiger, doch mit der Zeit hat es
ziemlich gestunken von der Erbrecherei. Zum Glück sind wir pünktlich wieder an
Land angekommen. Aline hat uns dort auch schon abgeholt.



Wir sind dann nach Hanmer Springs gefahren. Etwa um 14.30
Uhr sind wir dort angekommen. Unser Plan war, den Rest des Nachmittags in einem
Heil- resp. Thermalbad zu verbringen. Wir haben den Eintritt bezahlt und sind
dann rein. Gute zwei Stunden haben wir in verschieden Sprudelbädern verbracht.
Wieder einmal sauber sind wir dann wider Richtung Westküste gefahren. Im Deer
Valley haben wir einen gratis Campingplatz gefunden. Dort haben wir das
Nachtessen, ein Pilz Risotto gekocht. Danach sind wir in den Camper da draussen
alles voller Sandflyes war und diese uns geplagt hatten.

Waikari-Kaikoura

Montag, 30.01.2012



Nach einer ruhigen Nacht auf dem Parkplatz der Pferdefarm
sind wir um 8.00 aufgestanden. Chris kam schon um die Ecke und hat uns gesagt,
wir sollen ins Haus kommen und dort zmörgelen. Dies haben wir dann auch
gemacht. Der Tisch war für uns gedeckt und Jenny hatte Toast, Butter, Konfi,
Nutella, Vegemite (ein Brotaufstrich aus Australien, auf das die Aussies sehr
stolz sind, aber nicht wirklich schmeckt) Müesli, Milch, Tee und Kaffee. Wir
haben das Frühstück genossen, danach haben wir uns bedankt, von allen verabschiedet
und sind losgefahren.



Das nächste Ziel war Kaikoura. Wir sind relativ direkt
dorthin gefahren, einige Male haben wir angehalten, um ein paar Fotos zu
machen. In Kaikoura angekommen sind wir zu einem Campingplatz gefahren und eine
Nacht gebucht. Unser Camperli haben wir dort abgestellt, an der Rezeption noch
schnell die Whale Watching Tour für morgen gebucht und dann ins Städtchen
gelaufen. Dort haben wir etwas für das Nachtessen eingekauft. Kaikoura ist sehr
touristisch, viele Souvenirläden, wo wir natürlich im Paradies waren.



Nach gut 2 h in der Stadt, sind wir wieder zurück auf dem
Campingplatz gefahren. Dort haben wir den Nachmittag am Pool verbracht. Er war
angenehme 24°C warm und endlich schien die Sonne, ohne dass es gewindet hat.
War wirklich wunderschön und wir haben alle ein bisschen Farbe angenommen.



Am Abend haben wir in der Campingküche das Nachtessen
gekocht. Es gab Hörnli und Ghackets, dazu Salat. Als wir mit dem Abwasch fertig
waren, standen plötzlich die zwei Schweizer wieder neben uns, die wir vor 2
Tagen schon in Fairlie getroffen haben. Wir haben lange geredet, irgendwann
ging dann die Sonne unter, alle haben sich etwas Wärmeres angezogen und die
zwei haben noch Rotwein geholt. Wir sind zusammen draussen gesessen, haben
gewiilet und einfach den Abend genossen. Als sie dann um 23.00 Uhr (endlich)
gegangen sind, bin ich noch schnell unter die Dusche, denn wenn wir schon auf
einem Campingplatz sind, sollte die Körperhygiene unbedingt erledigt werden,
denn sonst ist man unter Umständen 4 oder mehr Tage ungeduscht, und irgendwie
ist das nicht so toll.



 

Fairlie-Wakari

Sonntag, 29.01.2012



Heute Morgen bin ich um 7.30 Uhr aufgestanden. Heid und ich
haben das Morgenessen eingenommen. Da wir auf dem Campingplatz gratis Internet
hatten, haben wir alle den Morgen mit Internet verbracht.



Um 10.00 Uhr sind wir dann losgefahren. Zuerst sind wir nach
Geraldine. Dort haben wir kurz angehalten und durch das Städtchen gelaufen.
Viele Läden waren geschlossen, da ja heute Sonntag war. Einige Läden,
wahrscheinlich einfach für die Touristen hatten geöffnet. Ein Landen hat uns
besonders Eindruck gemacht. Es war ein Laden, voller selbstgemachten Sachen,
von Sirup, über Konfi, Dessertsaucen und Relish. Wir haben uns dort herrlich
vertörlet, Aline hat auch noch etwas gekauft und wir haben der Besitzerin den
Laden noch gerühmt, damit wir nicht ein schlechtes Gewissen haben mussten, dass
wir so vieles probiert hatten.



Weiter gings nach Waikari. Heidi hatte eine Adresse von der
Cousine einer Kollegin die anscheinend eine Pferdefarm hier habe. Wir haben das
Haus gefunden und geklingelt. Das Schweizer Pärchen mit den zwei Kindern hat
und die Türe geöffnet und uns gesagt, dass sie keine Pferde hätten, sie aber
einmal auf einer Pferdefarm gearbeitet hätte. Sie haben uns hereingebeten und
hat uns etwas zu trinken angeboten. Wir haben uns etwas unterhalten und sie
haben uns etwas vom Leben in Neuseeland erzählt. Sie hat uns dann die Adresse
von der Pferdefarm gegeben und wir sind etwa um 17.00 Uhr dort angekommen. Sie
haben uns angeboten, noch gleich am Abend zu gehen. Wir haben uns umgezogen und
konnten dann auch gleich los. Die Pferde waren von der Rasse Clydesdale. Wir
waren für 2 h unterwegs quer durch die Farm. Der Besitzer der Farm hatte 80
Pferde, gut 30 Stk. Kann er für Trekkings benutzen, den Rest braucht es für den
Handel, da es Reinrassige sind.



Nach gut 2 h waren wir wieder bei der Farm. Die Nacht
konnten wir den Camper auf dem Parkplatz stehen lassen. Wir wollten gerade das
Nachtessen bereitmachen da kam der Chef und hat uns für das Nachtessen
eingeladen. Es gab Poulet, Kartoffeln, Mais, Blumenkohl, Karotten und Sauce.
War sehr lecker. Wir haben uns noch etwas mit Chris unterhalten. Er ist aus den
USA und hier auf der Farm als Wwoofer. Er hat uns einige Male angeboten, auf
der Farm zu bleiben mit Ihm, wir könnten ja auch ein wenig Wwoofen, dann
könnten wir sogar gratis reiten. Leider war dies aber nicht möglich..

Twitzel-Lake Tekapo-Fairlie

Samstag, 28.01.2012



Heute Morgen sind wir mit der Sonne aufgestanden, sie hat
uns durch den Vorhang hindurch gewärmt und so wussten wir, es war Zeit, zum Aufstehen.
Um 8.00 Uhr sind wir los und nach Mount Cook gefahren. Dort haben wir uns
zuerst das Dörfchen angeschaut, es hatte zwar nur ein Informationscenter und
sehr viele Ferienhäuschen und Hotels. Wahrscheinlich wird hier im Winter sehr
viel los sein. Wir sind dann wieder ein Stück zurück gefahren und abgebogen in
Richtung Lake Tasman. Dort angekommen, sind wir auf einen Aussichtspunkt
gelaufen, da wir noch ein wenig mehr sehen wollten, sind wir dem Fluss entlang Tal
auswärts gelaufen. Nach gut 1 ¾ h laufen sind wir wieder beim Auto angekommen.
Wir haben etwas getrunken und sind dann wieder ins Auto eingestiegen. Wir sind
zurück nach Twitzel gefahren, wo wir getankt haben, was auch nötig war..



Weiter gings nach Lake Tekapo. Auf der Fahrt dorthin haben
wir noch bei einer Lachszucht angehalten. Ich habe dort etwas Lachs gekauft, er
war sehr günstig und das Versuecherli war sehr lecker.



In Lake Tekapo angekommen sind wir schnell durch Dörfchen
gelaufen. Im Informationszenter hat die frau uns gesagt, dass wir nirgends in
der Umgebung wild campen dürften. Sie hat uns aber einen Plan gegeben mit zwei
möglichen Plätzen, die nur 15.-$ kosten. Nach gut 10 Min Fahrt sind wir beim
ersten angekommen. Der hat uns aber irgendwie nicht so recht gefallen, der
zweite war nochmals etwa 15 Min Fahrt, dort hat es gewindet, oder sogar
gestürmt. Also haben wir uns entschieden, wieder zurück nach Lake Tekapo zu
fahren und dort auf den Campingplatz zu übernachten.



In Lake Tekapo beim Campingplatz hat man uns gesagt, dass
der Platz pro Person 20.-$ plus die Dusche für 10 Min. 2.-$ extra kosten würde.
Für uns war das ein bisschen zu teuer und wir sind dann weiter gefahren. Das
nächste Örtchen mit Campingplatz war Fairlie. Dort haben wir etwas weniger für
den Platz bezahlt, natürlich inkl. Dusche und das Internet war auch noch
gratis.



Wir haben das Nachtessen gekocht, es gab Fisch, Reis und
Salat. Am Abend haben wir noch Karten geschrieben, das gratis Internet genutzt
und sind dann auch bald einmal unter. Dies war der erste wirklich warme Abend,
an dem man gemütlich draussen sitzen konnte. Gerade neben uns haben wir ein
Ehepaar aus Grindelwald getroffen, die die Wärme hier auch genossen haben.

Queenstown-Wanaka-Twitzel

Freitag, 27.01.2012



Brr.. Kalt.. um 7.00 bin ich aufgewacht und es war einfach
nur kalt.. jedenfalls als ich aus meinem Schlafsack gekrochen bin. Es hat auch
ziemlich runtergeschneit. Wir haben uns sehr warm angezogen und sind dann in
die Campingküche und haben dort das Morgenessen genossen.



Wir sind dann wieder nach Queenstown gefahren. Dort haben
wir noch einige Zeit im Städtchen verbracht. Etwa um 11.00 Uhr sind wir auf die
Gondel und damit auf einen Hügel etwas oberhalb von Queenstown. Wir haben
einige Fotos gemacht und haben dann noch den Asiaten auf der Rodelbahn zugeschaut.



Wir sind dann wieder in die Stadt runter gelaufen. Nach etwa
1 h laufen, sind wir beim Auto angekommen. Wir haben kurz etwas gegessen und
sind dann ins Auto gestiegen und weitergefahren. Zuerst gings wieder durch
Städtchen hindurch, danach in Richtung Wanaka. Im kleinen Dörfchen angekommen, haben
wir parkiert und uns gute 2 h vertörlet. Wir sind dann an den Strand gesessen
und einfach ein bisschen das Wasser und die Ruhe genossen. Als es zu kalt
wurde, wegen dem Wind der immer wieder blies, sind wir wieder ins Auto
gestiegen und sind weiter gefahren. Ausgangs Wanaka gabs einen brauen Pfeil, der uns eine Sehenswürdigkeit markierte und zwar Puzzle World. Wir haben den Eintritt bezahlt und sind los, es war eine art Labyrinth bei dem man die vier Ecken finden musste. Zuerst wars noch einfach, doch irgendwann wurde es ziemlich schwierig, nach gut 1 h haben wir den Ausgang auch wieder gefunden. Wir sind dann weiter nach Omarama und von dort aus weiter nach Twitzel
gefahren. Dort haben wir auf einen Parkplatz parkiert und das Nachtessen gekocht.
Es gab Kartoffeln-Tomaten, dazu Thon und grüner Salat.



Den Sonnenuntergang haben wir auf einem vorhandenen Tisch
mit Bank verbracht. Die Stimmung war sehr speziell, da der See eine sehr
spezielle Farbe hatte.

Te Anau-Queenstown

Donnerstag, 26.01.2012



Heute Morgen wurden wir unsanft geweckt. Um 6.15 Uhr hat
jemand an die Scheiben geklopft. Wir haben das Fenster geöffnet und jemand vom
Department of Conservation stand da, und hat uns höflich gebeten, diesen Platz
zu verlassen, da es keinen Campingplatz sei. Ein Farmer habe ihn angerufen und
wir hätten 10 Minuten Zeit, das Feld zu räumen. Also sind wir losgefahren in
Richtung Queenstown. Irgendwo auf der Strecke haben wir angehalten und unser
Morgenessen bereit gemacht. Da es sehr stark gewindet hat, haben wir im Auto
gezmörgelet.



Auf der Fahrt nach Queenstown haben wir noch einige Male
angehalten und die wunderbare Aussicht auf den See genossen. In Queenstown
angekommen, sind wir erst einmal etwas durch die Stadt gelaufen. Es ist
wirkliche ein sehr schönes, kleines Städtchen mit sehr vielen Souvenirläden. Am
späteren Nachmittag hat es angefangen zu nieseln. Wir haben uns entschieden,
nach Glenorchy zu Fahren.



Dort sind wir auf einen Campingplatz gefahren, denn
mittlerweile regnete es in Strömen. Wir haben das Auto am Strom angeschlossen
und dann haben wir geduscht. Dies hat sehr gut getan nach knapp 3 Tagen.



Den Abend haben wir im Aufenthaltsraum und im Camper
verbracht. Es war schon etwas deprimierend der Regen, denn alles wurde nass, im
Camper war es nass und draussen sowieso.

Milford Sound

Mittwoch, 25.01.2012



Heute Morgen konnten wir uns wieder genügen Zeit nehmen fürs
Frühstück.



Nach der Stärkung sind wir mit dem Auto in Richtung Milford
gefahren. Unterwegs haben wir ein paar Mal angehalten, um Fotos zu machen,
unter anderem am Mirror Lake. Das ist ein See, in dem sich die Berge spiegeln,
war wirklich sehr schön dort.



In Milford angekommen mussten wir noch etwas warten. Um
12.20 Uhr ging es los und wir konnten auf das Schiff steigen. Wir sind auf der
einen Seite des Fjords in Richtung Meer gefahren und auf der anderen wieder
zurück. Der Milford Sound ist viel berühmter aber nur etwa halb so gross wie
der Doubtful Sound. Beide Fjorde sind sehr ähnlich, wobei der Milford halt viel
Touristischer ist, d. h. es waren viel mehr Schiffe unterwegs. Im Milford Sound
konnten wir auch noch einige Berge sehen, die Schneebedeckt waren, was wir im
Doubtful nicht gesehen haben.



Um 15.30 Uhr sind wir wieder in Milford angekommen. Wir sind
die 120 km wieder nach Te Anau zurück gefahren. In Te Anau sind wir durch die
Läden gegangen und haben einige Souvenirs gekauft. Te Anau ist ein kleines,
aber sehr touristisches Örtchen. Wir haben dann noch einige Esswaren eingekauft
und sind dann weiter in Richtung Queenstown gefahren. Auf einer Nebenstrasse
sind wir auf einen Hügel gefahren, auf dem wir einen wunderschönen Ausblick
über Te Anau und einfach über die wunderbare Landschaft hatten.



Zum Nachtessen haben wir Poulet und Broccoli gegessen. Der
Abwasch hat dann etwas länger gedauert, da wir noch das Geschirr vom letzten
Abendessen und vom Morgenessen hatten.



Wir hatten dann noch Zeit, das Tagebuch nachzuführen, Karten
zu schreiben und wieder einmal ein bisschen unsere Sachen zu sortieren.

 

Doubtful Sound

Dienstag, 24.01.2012



Heute Morgen gabs wie immer Müesli zum Morgenessen. Nach dem
Morgenessen hatten wir noch etwas Zeit, einige Sachen im Internet zu erledigen.
Um 11.00 Uhr gings los und wir sind auf einen öffentlichen Parkplatz gefahren.
Von dort aus sind wir zum Schiffshafen gelaufen. Dort haben wir die Tickets für
unsere Tour bekommen und dann gings auch schon los.



Wir sind auf das Schiff gegangen und dann eine etwa 50
Minütige Fahrt über den Lake Manapouri genossen. Am anderen Ufer angekommen
wurden wir von einem Bus abgeholt. Der hat uns zuerst in einen Tunnel gebracht.
Erst wussten wir nicht so genau, ob wir das richtige gebucht hatten. Sie haben
uns dann ein Wasserkraftwerk angeschaut. Im Jahre 1960 wurde dies gebaut und
seither wird hier Strom produziert und dann nach Manapouri geleitet.



Weiter gings durch die Fjorde von Neuseeland nach Doubtful.
Dort sind wir auf ein Schiff gestiegen und dann etwa 4 h durch die Fjorde
gefahren. Wir haben eine riesige Kolonie Robben gesehen einen Albatros und
einen Pinguin. In dieser Jahreszeit ist es extrem selten, dass man Pinguine
sieht. Er ist dann auch nach etwa 10 Minuten in die Felsen gewatschelt.



Auf der Fahrt Richtung Meer hat es gewindet wie verrückt.
Wir sind etwa 20 Knoten gefahren, dazu wehte der Wind nochmals 30 Knoten, so
dass es uns Wind von etwa 50 Knoten ans Gesicht geblasen hat. Als wir wieder
zurück Richtung Land gefahren sind, war es praktisch windstill.



In einer Bucht hat das Schiff angehalten und wir mussten
alle ganz still sein, damit wir die Ruhe der Natur geniessen konnten. Das war
wirklich sehr speziell..



Wieder am Hafen angekommen, wurden wir via Bus zum anderen
Hafen gefahren und von dort aus wieder mit dem Schiff nach Manapouri. Da unsere
Tour erst um 12.30 Uhr begonnen hat, waren wir erst um 19.30 Uhr wieder zurück.



Wir sind dann mit unserem Cämperli weiter nach Te Anau
gefahren. Dort Richtung Milford. Irgendwann haben wir gemerkt, dass wir noch
Tanken müssen, bevor wir nach Milford fahren. Wir haben das Auto gewendet, sind
nach Te Anau gefahren und dann wieder in Richtung Milford. Nach etwa 20 Minuten
Fahrt als es doch schon recht dunkel wurde, sind wir hinter ein Wäldchen
gefahren, haben noch etwas Schnelles gegessen und sind dann schlafen gegangen.

   

Nugget Point-Manupouri

Montag, 23.01.2012

 



Heute Morgen nach einer windigen und regnerischen Nacht,
sind wir zuerst zum Nugget Point gefahren. Dort konnte man am Leuchtturm vorbei
zu einem Aussichtspunkt fahren. Von dort aus haben wir sogar Pinguine und
Robben gesehen. Auf dem Rückweg hat es wieder angefangen, zu regnen. Wir sind
noch zu einem anderen Aussichtspunkt gelaufen, wo man eigentlich auch Pinguine
sehen sollte, jedoch ist es zur jetzigen Zeit sehr schwierig, diese vor die
Linse zu kriegen.



Auf einem Parkplatz haben wir Zmorgen gegessen. Nach der Stärkung
sind wir losgefahren.



Wir sind dann durch den Teil Neuseelands gefahren, in dem
Herr der Ringe gedreht wurde. Irgendwie war die Landschaft dort nicht so spektakulär,
viel Wald. Im südlichsten Örtchen, das wir besuchen werden, Fortrose haben wir
angehalten und uns kurz im Shop umgesehen.



Der nächste Halt war in der Stadt Invercargill. Dort haben
wir noch einige Einkäufe erledigt. Wir sind dann weiter nach Otautau gefahren.
Nach einer Wegbeschreibung von der Supermarktmitarbeiterin haben wir dann auch
den Weg zu der Farm gefunden. Ich habe mit einem Kollegen von mir abgemacht, er
will uns seine Farm zeigen. Dort angekommen, ist er auch schon mit einem grossen
Traktor angefahren. Er hat uns in seinem Pickup mitgenommen und uns seine ganze
Farm gezeigt.



Er hat 540 Kühe, die er 2-mal pro Tag milkt, im Moment gibt
es 1600 lt Milch pro Tag. Sie werden in einem Karussell gemolken, das für 60
Kühe Platz hat. Letztes Jahr hat es 160 Kuhkälber gegeben, die er in einen
Aufzuchtvertrag gegeben hat. Die Farm ist 260 ha gross, er hat 21 Weiden à 5.5
ha, pro Tag fressen die Kühe 1 Weide. In der Nacht bekommen sie jeweils eine
halbe Weide. Der Milchpreis ist im Moment sehr gut, hier wird der Bauer nicht
pro Liter bezahlt, sondern pro Fett und Eiweiss in der Milch.



War also sehr spannend zu hören, wie hier das Bauernleben
ist.



Wir sind dann weiter nach Manapouri gefahren. Dort haben wir
einen Campingplatz gesucht und auch gefunden. Zum Znacht gabs Ghackets,
Kartoffeln und Salat, der leider gefroren war. Irgendwie ist der Kühlschrank
doch nicht so das..



Am Abend konnte ich noch diverses im Internet erledigen, bis
ich dann schlafen gegangen bin.

Timaru-Nugget Point

Sonntag, 22.01.2012



Heute Morgen gabs das Morgenessen in der Campingküche, da es
ein wenig geregnet hat. Nach dem Abwasch sind wir los in Richtung Süden. Das
nächste Ziel waren die Moeraki Boulders. Das sind runde Steine, die Natur und
über Jahre gebildet wurden. Dort haben wir uns mit Muscheln sammeln und natürlich
mit Fotoshooting. Nach einem kurzen Besuch im Souvenirladen sind wir weiter
gefahren. Irgendwo in einem kleinen Dörfchen, als Berri Sale angeschrieben war,
haben wir kurz angehalten und haben Aprikosen gekauft. Frische Früchte, Gemüse
und Eier kann man hier fast überall kaufen.



Weiter gings nach Dunedin. Wir sind durch die Stadt hindurch
gefahren, da wir eigentlich Morgen vorhatten, Dunedin anzuschauen. Wir sind Richtung
Osten gefahren, das nächste Ziel war Otago Peninsula. Da aber das Wetter immer
schlechter wurde, haben wir gewendet und sind zurück in die Stadt gefahren. Wir
haben uns einige Stunden in den Läden aufgehalten. Als wir genug davon hatten,
sind wir weiter südwärts gefahren. Nach Dunedin kam nichts Grösseres mehr,
unser nächstes Ziel war Nugget Point. Wir sind durch viele schöne Gegenden
gefahren, es hatte viel Kühe und natürlich Schafe.



Um 21.00 Uhr waren wir dann kurz vor Nugget Point. Da in der
Nähe des Leuchtturmes Campingverbot war, sind wir auf eine Wiese gefahren.
Inmitten einer Schafherde haben wir unser Camper stehen lassen und sind
schlafen gegangen. Da das Wetter heute nicht so toll war, sind wir relativ weit
gefahren, man konnte ja nicht wirklich viel sehen, da es einfach grau und
verhangen war.


Moeraki Boulders nume chli gluftet ;)

Akaroa-Timaru

Samstag, 21.01.2012



Nach einer nicht so erholsamen Nacht sind wir um 7.30 Uhr
aufgestanden. Zuerst wurden wir nach etwa 30 Minuten Schlaf von brummenden
Stieren geweckt. Wir haben diese kurz auf Bild festgehalten, den Campingtisch
noch schnell ins Auto geholt und dann die Vorhänge wieder geschlossen, damit
wir wieder schlafen konnten. Kurz darauf fuhr ein Auto sehr langsam auf der
Strasse nebenan vorbei, dass wir aufgeschreckt sind, und gemeint haben, der
würde zu uns komme und uns wegjagen. Wieder für einige Minuten eingeschlafen,
meinte ein Stier, es müsse das Auto als Kratzbürste benutzen. Wir haben ihn
dann verjagt. Endlich sind wir dann zu Schlaf gekommen.



Zum Morgenessen gabs Müesli mit frischen Früchten. Nach dem
Abwasch gings ins Dörfchen Akaroa. Wir haben die Zeit am Strand mit Muscheln
sammeln verbracht. Um 10.00 begann für Heidi und Aline die Tour zu den
Delfinen. Ich habe mich entschieden, dies nicht zu machen, da ich ja schon in
Australien Delfine gesehen habe.



Ich habe die Zeit mit einigen Einkäufen verbracht. In Akaroa
hatte es zwar nur einen richtigen Souvenirladen, dafür viele andere, in denen
es auch spannende Sachen zu begutachten gab.



Um 12.00 kamen Heidi und Aline wieder zurück und wir sind
zusammen losgefahren. Zuerst gings via Tourist Drive, wie die Strasse hiess,
nach Little River. Kurz vor diesem Örtchen fand direkt neben der Strasse eine
Art Concours statt. Wir haben natürlich angehalten und uns eine Weile vergnügt.
Es war eine Art Concours von Pferden. Als wir angekommen sind, haben sie gerade
Preise an Pferde, Ponys, Kühe, Schafe und Lamas vergeben. Wir haben dann noch
eine Klasse der Kleinpferde gesehen.



Weiter gings via Ashburton nach Timaru. In Timaru sind wir
auf einen Campingplatz gefahren und haben den Kühlschrank aufgeladen. Wir haben
geduscht und dann das Nachtessen gekocht. Es gab Fisch und Salat, den Fisch
haben wir gestern gekauft und er war sehr lecker.



Wir haben Tagebuch nachgeführt, Karten geschrieben und eine
gro be Routenplanung gemacht, damit wir die Zeit ein wenig im Griff haben.



 

Christchurch-Akaroa

Freitag, 20.01.2012



Heute Morgen bin ich um 7.30 Uhr aufgestanden. Ich war noch
kurz im Internet, währenddessen haben Heidi und Aline das Morgenessen
vorbereitet. Es gab Früchte und Toast.



Nach der Stärkung haben wir ein Taxi bestellt, die
restlichen Sachen zusammengepackt und haben dann an der frischen Luft gewartet.
Ich musste nochmals am Flughafen anrufen, wie es mit dem Gepäck aussieht. Ich
habe mit ihnen dort abgemacht, dass es zur Autovermietungsstation geliefert
wird, damit wir nicht im Hotel darauf warten müssen.



An der Autovermietungsstation angekommen, stand mein Koffer
auch schon bereit. Das Gepäck reiste von Christchurch nach Sydney und dann
weiter nach Christchurch. Dies alles mit der Fluggesellschaft Qantas, obwohl
ich mit Air New Zealand nach Neuseeland gereist bin.



Ich hatte einen Informationszettel im Gepäck, dass die
Flughafenleute meinen Koffer durchsucht hätten und diverses entfernet hätten.
Schock für mich..



Irgendwann haben wir das mit dem
Auto erledigt und wir konnten unser Campervan in Empfang nehmen. Wir sind erst
einmal in einen Supermarkt gefahren und haben Essen eingekauft.



Weiter gings Richtung Akaroa. Auf
der Fahrt dorthin sind wir noch an einer Käserei vorbeigefahren. Dort konnten
wir etwas Käse probieren und wir haben dann auch ein kleines Stückchen gekauft
(Kg Preis 55.-).



Am Nachmittag sind wir in Akaroa
angekommen. Wir sind durch die Stadt gelaufen, uns in einigen Shops etwas
umgesehen und dann in einem Café etwas getrunken.



Wir sind dann weiter nach Okanui
gefahren. Dort haben wir gehofft, dass wir irgendwo ein schönes Plätzchen
finden, wo wir übernachten können. Leider wurde daraus nichts, überall war
campingverbot. Wieder zurück in Akaroa sind wir auf einen Hügel gefahren. Auf
einem Nebensträsschen, in einer Schafweide haben wir unseren Camper abgestellt.
Heidi und Aline haben das Nachtessen gekocht, es gab Poulet und Salat. Nach dem
Abwasch haben wir das Bett installiert. Wir haben den Abend mit Tagebuch,
Abendsonne geniessen und einfach nur da sein ausklingen lassen.

Auckland-Christchurch

Donnerstag, 19.01.2012



Im Flugzeug gabs Morgenessen. Ich hatte Musli (tönt so
lustig, da sie ja nicht mÜEsli sagen können). Später kamen die Stewardessen
noch mit einem Korb mit Täfeli vorbei.



Nach 1 h 20 Min Flug bin ich in Christchurch angekommen. Da
ich ja kein Gepäck holen musste, ging das ganze ziemlich schnell von statten.
Beim Ausgang haben dann auch schon Aline und Heidi gewartet und mich ganz
herzlich empfangen. Schon sehr schön, in einem fremden Land, jemanden zu
treffen.



Wir sind dann in die Stadt gefahren. Leider war von der
Stadt besser gesagt von der Einkaufsmeile nicht wirklich viel zu sehen. Das
Erdbeben hat sehr viel verwüstet und man konnte auch nicht überall hin.



Wir sind dann nach Westfield gefahren. Dort hatte es ein
Einkaufszentrum. Wir sind dort ein wenig durch die Läden geschlendert. Wir
haben dann noch das Abendessen und das Morgenessen eingekauft. Wieder zurück in
der Stadt haben wir in einem Café ein Kaffee getrunken. Es hat dann ziemlich
stark angefangen zu winden. Wir sind dann mit dem Bus zum Jailhouse Backpacker
Hostel. Dort habe ich eingecheckt. Leider war das Gepäck immer noch nicht da.
Am Telefon sagte man mir, dass es in Christchurch sei, und bald geliefert
wurde.



Wir haben dann zusammen das Nachtessen gekocht. Nach dem
Abwasch habe ich nochmals den Gepäckservice versucht zu erreichen. Über 2 h
lang versuchte ich, irgendwie etwas rauszubekommen. Das Gepäck ist anscheinend
in Christchurch, aber in Christchurch am Flughafen ist niemand erreichbar.



Den Abend haben wir draussen, als sich der Wind etwas gelegt
hatte, verbracht.



Das Wetter war angenehm, nicht so heiss wie in Perth.

 

Neuseeland, Südinsel

Perth-Auckland

Mittwoch, 18.01.2012



Beginn des letzten Tages in Australien. Für mich schon etwas
traurig, denn gerade Perth ist wirklich eine super Stadt, ich habe mich hier
sehr wohl gefühlt.. Da ich gestern erst um 1 Uhr ins Bett gekommen bin, wollte
ich eigentlich heute etwas ausschlafen, aber irgendwie hat das nicht so
geklappt. Um 7.00 Uhr bin ich dann nach mehreren Einschlafversuchen
aufgestanden. Ich habe noch die restlichen schmutzigen Kleider gewaschen.



Das letzte Frühstück habe ich auf dem Balkon mit Meeresblick
genossen, am letzten Tag nicht noch etwas Neues anfangen J



Ich habe alles gepackt, den Blog von den letzten 2 Wochen
aktualisiert und dann war auch schon Zeit, mich auf den Weg zu machen. Da ich
mich noch nicht von Denis verabschieden konnte, bin ich mit dem Bus in die
Stadt und bin dann zum Café gelaufen, in dem er arbeitet. Wir haben noch
zusammen ein Kaffee getrunken. Mel, die ich schon Mitte Dezember kennen gelernt
hatte, hat sich riesig gefreut, mich zu sehen. Sie ist ursprünglich aus
Neuseeland. Sie hat mir dann ganz viele Sachen aufgeschrieben, die ich in
Neuseeland unbedingt machen muss.



Irgendwann musste ich mich dann verabschieden. Irgendwie
wars schon komisch, denn all die Leute hier haben mich sehr herzlich
aufgenommen und ich habe viele Sachen mit ihnen erlebt. Mir wurde auch erst
dann wirklich bewusst, dass ich in wenigen Stunden Australien wirklich
verlasse.



Ich bin mit dem Bus 1 h lang zum Domestic Airport gefahren.
Dort musste ich ¾ h warten, dann kam der Shuttlebus, der mich zum
internationalen Flughafen brachte. Als ich am Warten war, habe ich noch einen
Mann getroffen, der auch auf den Shuttle wartete. Das ist irgendwie nicht so
gut organisiert, er hat insgesamt 1.5h auf den Bus gewartet.



Am internationalen Flughafen angekommen, habe ich
eingecheckt, dann konnte ich noch die Taxe abholen, da ich hier ein Bild
gekauft habe. Ich musste dann auch nicht mehr lange warten, schon bald gings
los. Um 18.50 Uhr sind wir gestartet. 6.5 h später sind wir in Auckland
gelandet, Ortszeit 5.15. Irgendwie konnte ich nicht so wirklich schlafen im
Flugzeug. Zum Essen gabs Poulet, Kartoffeln und Erbsli und Rüebli.



Ich bin zum Karussell gelaufen und wollte mein Gepäck
nehmen. Ich hatte 1.5 h Zeit, das Gepäck zu nehmen, zum Domestic Airport zu
laufen, das Gepäck wieder aufzugeben und dann einzusteigen. Doch leider kam
meine Tasche nicht. Ich habe 20 Min. am Karussell gewartet. Da ich aber nicht
so viel Zeit zur Verfügung hatte, bin ich zum Gepäckservice. Dort sagte man
mir, dass das Gepäck nach Sydney sei. Es würde aber heute noch ankommen und
würde dann weitergeschickt und so wie sie mir erklärt hat, direkt zur
Backpackerunterkunft geliefert. Bin ja gespannt, ob das klappt.



Nachdem das Ganze doch etwas Zeit gekostet hatte, bin ich
zum Domestic Airport gehastet, dort. Dort angekommen, musste ich mich erst
einmal organisieren, wo ich hin muss, währenddessen haben sie immer wieder
gesagt, dass die Passagiere für den Flug NZ 501, unter anderem ich, sich beim
Gate einfinden sollen. Auf dem Bildschirm mit der Auflistung aller abfliegenden
Maschinen stand schon, das sei der letzte Aufruf. Ich bin zum Gate gerannt,
dort haben sie mir gesagt, dass es gut sei, dass ich da sei, das nächste wäre
gewesen, dass sie mich ausgeruft hätten.. uups!



Wir sind dann etwas mehr als 5 Min. später gestartet.. Ich
weiss nicht, ob das wegen mir war, aber schlussendlich konnte ich ja auch nicht
wirklich viel dafür.

Zora äxtra für dAll Blacks gmacht, dr erscht schwarz Flüger Hello New Zealand

Farmstay Baramba, Gingin No. 14

Dienstag, 17.01.2012



Nach einer richtig schönen Nacht, in der ich wieder einmal
wirklich gut geschlafen habe, habe ich das Morgenessen mit blick aus Meer
genossen.



Ich habe dann den Bus genommen und mit in die Stadt
gefahren. Dort bin ich etwas durch die Stadt gelaufen, wieder einmal die
Souvenirshops besucht und bin dann zur Bushaltestelle. Von dort aus habe ich
den Bus genommen in den Kings Park. Das ist ein Park mit einem botanischen
Garten. Der Park ist riesengross und ich habe in der Zeit, in der ich im Park
war, sicherlich nur einen kleinen Teil davon gesehen.



Im Botanischen Garten hatte es verschiedene Teile, diese
waren nach Regionen aufgeteilt. War wirklich sehr interessant, so viele
verschiedene Pflanzen auf so kleinem Raum zu sehen. Sie hatten auch einen Boab
Tree, das sind Bäume, die riesige Mengen an Wasser im Stamm speichern, damit
sie die Trockenzeit überleben.



Am Ende eines Rundgangs durch den Park hatte man eine
wunderbare Aussicht auf die Stadt.



Am späteren Nachmittag bin ich dann mit dem Bus wieder in
die Stadt zurück. Von dort aus mit einem anderen Bus nach Scarborough. Bei
Wittwers habe ich dann Christina getroffen. Das ist eine Kollegin von Denis,
die fast täglich hier ist wegen Zora, sie liebt Hunde, hat aber keinen Platz
und keine Zeit für sie. Wir haben uns etwas unterhalten. Irgendwann musste sie
dann gehen.



Ich habe geduscht, denn um 18.00 Uhr würde Käthi nach Hause
kommen, und wir gehen dann ins Kino. Sie kam dann auch, sie hatte noch ein
Kollegenpärli, oder eben nicht wirklich Kollegen, Leute, die hier in den Ferien
sind aus der Schweiz, dabei. Wir haben zusammen ein Möstli getrunken und als
Käthi parat war, sind wir los. Nach etwa 30 Min Fahrt sind wir bei der
Jondaloop University angekommen. Das Kino war ein Freilichtkino und der Film
hiess "Late Bloomers". War eine australische Komödie. War also ganz
lustig, und das meiste habe ich auch verstanden.



Wir haben dann Elke und Walti, die Kollegen, wieder in ihr
Apartment gebracht. Ich bin dann nach Hause gefahren, da Käthi schon etwas müde
war.



Wir haben noch eine Weile auf dem Balkon geredet, ehe wir
dann schlafen gegangen sind.

Farmstay Baramba, Gingin No. 13

Montag, 16.01.2012



Heute Morgen etwas nach 10.00 Uhr kam Sid vorbei auf ein
Tee. Wenn es warm ist, trinken hier irgendwie alle warmen Tee mit Milch. Danach
sind wir zusammen zur Farm gefahren. Dort habe ich noch versucht, meine Kamera
zu putzen, was nicht so ganz geklappt hat.



Sid und ich haben dann das Mittagessen vorbereitet, es gab
die Resten der Pizza vom Vorabend und Salat dazu. Edith hat derweilen das
Kassenbuch gemacht.



Ich habe dann im Shearing Shed meinen Koffer wieder gepackt.
Etwas nach 14.00 Uhr gings dann auch los. Es hiess erst einmal Abschied nehmen
von der Farm. Wir sind dann knapp 2 h gefahren, bis wir in Scarborough
angekommen sind. Sie haben mich direkt zu Käthi gebracht. Dann hiess es
Abschied nehmen. Ich hatte wirklich eine super Zeit auf der Farm. Es war extrem
spannend, zu sehen, wie andere Farmer arbeiten und auch zu sehen, dass diese
auch Probleme haben und es da auch nicht einfacher geht.



Käthi hat mir einen Schlüssel auf die Seite gelegt, so dass
ich ins Haus konnte. Auf dem Balkon angekommen hat mich Zora, den Hund von
Wittwers erst einmal ganz stürmisch begrüsst. Sie war glaub ich ganz froh, dass
jemand kam, und sich mit ihr abgab. Ich habe dann kurz geduscht und dann kam
auch schon Denis nach Hause. Wir sind dann mit Zora zusammen an den Strand. Denis
hat Zora in ein Körbchen aufs Velo genommen. Am Strand hat es gewindet wie
verrückt, so dass wir nicht allzu lange geblieben sind.



Wieder bei Wittwers Haus angekommen, Käthi hatte
mittlerweile auch Feierabend, haben Denis und ich zusammen das Nachtessen
gekocht. Es gab Fisch mit Kartoffeln und Bohnen.



Wir haben uns dann noch zusammen den Tennismatch von Tomic,
einem jungen Australier angeschaut. Irgendwann bin ich dann schlafen gegangen,
damit ich dann fit bin für morgen, der letzte richtige Tag in Perth.

Farmstay Baramba, Gingin No. 12

Sonntag, 15.01.2012



Heute Morgen gings für einmal etwas früher los. Sid war um
7.30 Uhr da und hat mich mitgenommen. Wir sind mit dem Landie und den beiden
Hunden Taxi und Ruby Rose über Land gefahren und haben die Stiere gesucht. Nach
etwa 20 Min. Fahrt haben wir dann auch den zweiten Teil der Herde gefunden. Ruby
Rose und Taxi haben diese Herde mit etwa 20 Tieren vorangetrieben. Unterwegs
zur Verladestation haben wir noch die restlichen Tiere mitgenommen. Da es in
der Verladestation Wasser für die Tiere gibt, sind diese ohne Probleme in den
Färrich.



Die Tiere haben waren dann alle im selben Teil der Station.
Die gesamte Verladestation besteht aus etwa 8 verschiedenen Teilen. D. h. jeder
Teil ist eingezäunt und hat ein Tor. Dies dient dazu, dass die Tiere einfach
sortiert werden können. Das haben wir dann auch getan. Immer etwa 2 bis 3 Tiere
kamen in ein kleineres Abteil, von dort wurden sie nach Grösse und Gewicht in
zwei Klassen aufgeteilt. Die Tiere waren alle um die 18 Monate alt. Die
kleineren, leichteren Tiere werden dann vom Truck mitgenommen und gehen Morgen
auf den Markt. Die Grösseren Tiere will Sid für das Herstellen von Baramba-Beef
brauchen. Für die Tiere, die auf den Markt gehen, bekommt man viel weniger
Geld. Da aber nicht alle für das Baramba-Beef genutzt werden können, dient der
Markt als kleiner Nebenverdienst.



Um 9.00 Uhr waren wir bereits fertig mit dem Sortieren. Wir
sind dann wieder zum Farmhouse zurück. Dort haben wir einen Tee getrunken und
uns über Gott und die Welt unterhalten.



Um 10.45 sind wir dann wieder zur Verladestation gefahren.
Der Truck kam bald darauf dann auch.



Wir haben eine erste Gruppe der Tiere in ein kleineres
Abteil direkt vor der Rampe, die in den Truck führt, getrieben. Von dort musste
man sie dann regelrecht in den Truck jagen. War schon spannend, wie das alles
funktioniert und vor allem sind die Tiere ja nicht wirklich zahm. Wie viel Sid
tatsächlich für diese Tiere erhalten wird, erfährt er Morgen. Nach knapp 45
Min. verladen, waren alle Tiere im Truck. Dieser hat sich verabschiedet und ist
wieder gegangen.



Am Nachmittag habe ich mich eine Weile aufs Ohr gelegt. Das
Wetter war wieder etwas angenehmer. Später bin ich noch auf einen Hügel in der
Nähe des Shearing Sheds gelaufen. Von dort oben hatte man eine wunderbare
Aussicht. Dort oben war es auch etwas windiger, so dass die Hitze nicht so ein
Problem war. Normalerweise, wenn man etwa um 15.00 oder 16.00 Uhr hier irgendwo
herumläuft, ist es einfach nur heiss und die Sonnenstrahlen verursachen schon
fast Schmerz auf der Haut.



Am Abend haben wir die Tomaten gesetzt und den Draht um das
Gartenbeet installiert. Sid meinte, da müsse noch Strom rein. Manchmal haben
die Schafe das Gefühl, sie müssten auf den Rasen direkt vor dem Haus kommen und
damit sie nicht auf die Idee kommen, die Tomaten zu fressen, haben wir das
gemacht.



Später sind wir mit dem Landie über Feld zu den Schafen.
Wahrscheinlich macht das Sid manchmal auch nur, dass er ein bisschen mit einem
seiner Boys, wie er die Landrover nennt, herumfahren kann. Bei den Schafen war
alles in Ordnung.



Zum Nachtessen gabs selbstgemachte Pizza. Ich habe das
letzte Nachtessen genossen, den Abend haben wir zusammen auf der Veranda
ausklingen lassen.

Farmstay Baramba, Gingin No. 11

Samstag, 14.01.2012



Heute hatte ich eine Art Day off. D. h. ich hatte nicht
gearbeitet. Edith hat mich am Morgen abgeholt und wir sind zusammen zum Gravity
Center, eine Art Technorama, gefahren. Edith arbeitet dort ab und zu als
Tourguide. Es ist recht gross und hat Verschiedenes, das man sich anschauen
kann, unter anderem auch wunderschöne Bilder von Aborigines.



Das Mittagessen haben wir dort im Zentrum gegessen. Wir
haben jedoch mitgenommen, da mir Edith erzählt hat, dass der Koch, der heute da
sei, nicht wirklich lecker koche.. Also gabs Essen aus dem Rucksack.



Am Nachmittag bin ich noch auf den Tower, das ist ein Turm,
ähnlich schräg wie der schiefe Turm von Pisa. Von dort oben hatte man eine
wunderbare Aussicht.



Am späteren Nachmittag sind wir dann wider zurück auf die Farm
gefahren.



Auf der Farm angekommen habe ich meine Dusche in vollen
Zügen genossen. In diesem Gravity Center war die Klimaanlage etwas speziell,
die hat irgendwie nicht richtig funktioniert, es war sehr heiss in diesen
Gebäuden.



Auf dem Spaziergang von meiner Nachtstätte zum Farmhouse
habe ich heute 3 Kängurus gesehen. Leider hüpfen diese immer gerade weg, bevor
ich mein Fotoapparat hervorholen kann. Hier in der Umgebung hat es extrem viele
Kängurus. Die Zäune sind für diese nicht wirklich ein Problem, sie schlüpfen
einfach unten durch oder die grossen springen darüber.



Beim Farmhouse angekommen, sind wir alle noch ein wenig
draussen gesessen und haben den Feierabend genossen. Langsam aber sicher kühlte
es ab. Letzte Nacht war extrem heiss, um 10.30 Uhr, als ich beim Farmhouse
gegangen bin, war es immer noch 31 °C. Heute war es viel angenehmer. Um 19.30
Uhr war es bereits angenehme, erfrischende 27 °C.



Ich bin noch etwas auf dem Rasen gesessen und habe mit
RubyRose oder Rubs, wie sie auch genannt wird, gespielt. Irgendwann hat dann
Edith für das Nachtessen gerufen. Es gab Filet mit Pilzsauce, Teigwaren,
Zucchetti und Tomaten. War sehr lecker, das Filet war nicht gerade wie bei uns,
vielleicht etwas weniger zart, aber ich habe es genossen.

Farmstay Baramba, Gingin No. 10

Freitag, 13.01.2012

Nach dem Morgenessen hat mich Sid abgeholt. Wir sind zu dem
Haus gefahren, in dem er aufgewachsen war. Dort sollten noch einige Sachen
erledigt werden. Wir haben einige Glühbirnen gewechselt, den Rosen Wasser
gegeben und sonst noch ein bisschen aufgeräumt ums Haus herum. Wir haben auch
die Löcher der Kaninchen überprüft. In den letzten Tagen, als Wayne und Peter
da waren, ists den Kaninchen an den Kragen gegangen. In der ersten Nacht haben
sie rund ums Haus 15 Stk. Und in der zweiten Nacht nochmals 8 Stk. Geschossen.
Kaninchen sind hier eine grosse Plage und wenn man sie mal hat wird man sie nur
schwer wieder los. Mit den Kängurus ist es sehr gut geregelt, wenn ein Farmer
sehr viele Kängurus hat, und diese seinen Tieren das Gras wegfrisst, kann
dieser sich beim Staat melden, dann kommt ein Hunter, also ein Jäger, der die
Kängurus gratis schiesst und mitnimmt. Dieser Hunter nimmt dann die Kängurus
aus und verkauft das Fleisch. Auf diese Weise hat der Farmer wie auch der
Hunter einen Nutzen davon.

Zum Mittagessen gab es einen Fruchtsalat. Heute ist es
wieder sehr tüppig, da hat man gar nicht so Hunger nach warmem oder gar
fettigem Essen.

Am Nachmittag sind wir mit dem Landie über Feld und haben
Wasserstellen kotrolliert. Wir sind dann noch an einem kleinen Hügel
vorbeigefahren. Dort haben wir angehalten und sind hinaufgelaufen. Von dort
oben hatten wir eine wunderbare Aussicht über die Farm. Es war natürlich nur
ein kleiner Teil der Farm.. J

Wir sind dann wieder zurück zum Farmhouse gefahren. Dort
habe ich noch den Draht um das Gemüsebeet befestigt. Danach haben wir Bier
gebraut.. Resp. Das Bier war bereits gebraut, wir haben es in Flaschen
abgefüllt. Da das Bier hier sehr teuer ist, braut Sid das Bier selber. Die
Zutaten kann er in einer Büchse kaufen. Diese legt er dann mit 23 lt. Wasser
an, lässt es etwa 10 Tage stehen, dann wird das Bier in Flaschen abgefüllt. Die
Flaschen waren nicht so ganz sauber, Sid meinte, das sei das, was den Geschmack
gäbe ;)

Ich bin dann ins Shearing Shed gelaufen und habe dort
geduscht und bin dann wieder zur Farm zurück. Dort gabs dann das Nachtessen,
Fajitas mit Gehacktem, Tomaten und Salat.

Farmstay Baramba, Gingin No. 9

Donnerstag, 12.01.2012

Nach dem Morgenessen wurde ich abgeholt. Den heuteigen Tag
werden wir alle in Perth verbringen. Wir sind also mit dem Auto nach Perth
gefahren. D. h. 1.5 h Autofahrt auf dem Highway. Zum Glück hatte das Auto
Air-Conditioner.

In Midland, Perth angekommen haben Sid und Edith mich am
Bahnhof gefahren. Sie werden den Tag hier um Midland rum verbringen, sie haben
eine Liste voller Dinge, die erledigt werden müssen.

Ich bin dann mit dem Zug ins Stadtzentrum gefahren. Dort
habe ich noch ein paar Sachen eingekauft. Ich bin etwas durch die Stadt
geschlemmert. Zum Mittagessen hatte ich wieder einmal Sushi, habe mich riesig
darauf gefreut.

Am späteren Nachmittag hat Sid mich angerufen. Ich bin dann
wieder mit dem Zug zurück nach Midland. Dort hat er mich mitgenommen und wir
sind ins Einkaufszentrum. Dort haben wir wieder Edith getroffen. Wir haben
zusammen einen ganzen Einkaufswagen voller Sachen eingekauft. In einem Gemüse-
und Früchteladen haben wir noch einen halben Einkaufswagen gefüllt. Wir sind
dann in ein Café und haben dort das Nachtessen bestellt. Es war asiatisch, ich
habe irgendwie dem ganzen nicht so getraut und habe einen Salatteller mit
Chicken bestellt. Ich konnte dann von Sids Lammpfanne und der Hühnersuppe von
Edith probieren, war beides okay.

Draussen wars bereits dunkel, aber immer noch eine Sauhitze,
heute war es etwa 38°C in der Stadt. Wir sind dann nach Gingin gefahren. Nach
etwas mehr als 1.5 h Fahrt sind wir in die Baramba-Road eingebogen. Das letzte
Stück der Strasse war Schotterpiste. Sid fuhr nur noch etwa 50 Km/h, da wir
schon am Morgen zwei Kängurus gesehen haben. Und prompt sprangen uns wieder
zwei vor das Auto. Sid konnte zum Glück noch bremsen. Sie wollten dann
anscheinend Wettrennen machen und sind vor dem Auto hergerannt, wir konnten sie
also nicht überholen. Diese Kängurus waren zudem sehr schnell, sie sind über 40
km/h schnell gerannt, oder „gumpet“.

Irgendwann sind wir dann auch im Shearing Shed angekommen.
Wir haben meinen Food ausgeladen und in den Kühlschrank gelegt. Ich bin dann
schlafen gegangen.

sleepy Lizard Post wird 1x pro Woche geliefert..

Farmstay Baramba, Gingin No. 8

Mittwoch, 11.01.2012

Heute Morgen haben wir etwas später mit der Arbeit
angefangen, da Sid noch einige Sachen für den Ausflug nach Perth vorbereiten
musste. Um 10.00 kam Sid und wir gingen zusammen zum Schafschärhaus. Dort
angekommen haben wir einige Zäune des Färrichs geflickt, und dies so lange, bis
wir keine Schrauben mehr hatten. Die Zaunlatten waren alt und nicht mehr
wirklich funktionstüchtig.

In der „Mittagspause“ habe ich gekocht. Es gab Steak mit
Gemüse. Die Boys, Barry, Wayne und Peter haben mir Fleisch und andere Lebensmittel
gegeben. War also ganz lecker.

Heute war sehr heiss, über den Mittag war es 38° C. wir
haben dann erst um 16.00 Uhr wieder mit der Arbeit angefangen. Ich habe den
Rasen gemäht und Sid hat das Schnittgut weggebracht.

Danach sind wir mit Landie über Land gefahren und haben die
Wasserstellen überprüft. An einigen der Grundwasserstellen war fast kein Wasser
drin, also mussten wir die Pumpen starten, damit Wasser vom Farmhaus in
Reservoirs und von diesen und Brunnentröge gepumpt wird.

Wir haben dann noch die Herde der jungen kastrierten Stiere
überprüft, ob alles in Ordnung ist und nachgezählt. Es war alles ok und es
waren auch alle da. Diese werden am Sonntag in einen Truck geladen und am
Montag auf den Markt gebracht, wo sie dann verkauft werden und später
geschlachtet werden.

Etwa um 19.00 Uhr bin ich wieder ins Shearing Shed gelaufen.
Dort habe ich geduscht und bin dann auch schon wieder los, richtung Farmhouse.
Die Sonne war bereits weg und es wurde auch schon fast Dunkel.

Zum Nachtessen gab es Fisch mit Reis und Gemüse.

Farmstay Baramba, Gingin No. 7

Dienstag, 10.01.2012

Heute Morgen gings früher los als sonst, Sid kam um 7.30 Uhr
und hat mich abgeholt. Er hatte einen Strassentauglichen Landrover mit dem
Anhänger mit der Wolle darauf bei sich. Wir sind dann damit etwa 1.5 h
Landeinwärts gefahren. Dort angekommen, hat der Wollenhändler schon auf uns
gewartet. Wir haben die Wolle zusammen abgeladen und gewogen. Er hat dann noch
die Säcke geöffnet und die Qualität kontrolliert. Für 1 Tonne Wolle
verschiedener Qualität gab es knapp $2100.-. Dies ist etwas besser als letztes Jahr,
denn im Moment steigt der Wollepreis immer ein wenig. Pro Jahr sind es so um
die 350 Schafe, die geschoren werden, da ja die Lämmer nicht geschoren werden.
Pro Schaf verdient Sid pro Jahr (2x schären) bringen etwa $10.-, davon gehen $3.-
fürs schären weg, also bleiben ihm $7.- pro geschorenes Schaf, sind also etwa
$2800.-. Er sagt, dies sei nicht so ein grosses Geschäft.

Im Frühling ist normalerweise die Wolle mehr wert, da sie
fast weiss ist (vom Regen) und keine Samen darin hat. Dieses Jahr war besonders
schlimm mit den Samen in der Wolle. Das Wetter im Frühling war schlecht, darum
konnten die Schafschärjungs nicht Schafe schären, daher sind sie erst im
November gekommen und viele Pflanzen haben in dieser Zeit geblüht und Samen
abgegeben, daher war die Wolle voller Samen, besonders diese vom Bauch.

Auf der Rückfahrt haben wir noch an einem Aboriginal
Memorial Ort angehalten. Früher wurden die Kinder, die halb Aborigine und halb
weiss waren den Eltern weggenommen und in Heime gesteckt. Die gingen dann dort
in eine Art Schule und mussten später auf dem Feld oder sonst irgendwo
arbeiten. An diesem Ort war so ein Heim, das noch bis 1965 in Gebrauch war. War
schon noch interessant, was Sid alles wusste und mir erzählt hat.

Als wir wieder zurück im Shearing Shed waren, habe ich am
Puzzle weitergefahren und habe etwas gegessen. Am späteren Nachmittag bin ich
dann auf die Farm gelaufen. Dort angekommen haben wir den Rasen gemäht. Dies
war nicht so einfach. Sid hatte 2 Rasenmäher, der eine hatte zu wenig pfupf, d.
h. das Gras war natürlich auch zu hoch. Der andere hatte nur 3 Räder, was auch
nicht so praktisch ist.

Nach getaner Arbeit sind wir mit einem der Landies
(Landrover) über Feld und haben ein weiteres Mal die Wasserstellen
kontrolliert. Als wir wieder zurück bei der Farm waren, sind wir noch etwas auf
dem frisch gemähten Rasen gesessen und haben über Gott und die Welt diskutuert.

Zum Abendessen gabs Mexikaisch, Nachos mit Hackfleisch,
Mais, Tomaten, Salat und Sour Cream.

War ein sehr spannender Tag heute.

on the road Qualitätskontrolle

Farmstay Baramba, Gingin No. 6

Montag, 09.01.2012

Nach einer eher kurzen Nacht bin
ich um 7.00 Uhr aufgestanden, da ich nicht mehr schlafen konnte. Ich habe
zmörgelet und das Puzzle fertiggemacht. Da es immer noch nicht Zeit war, mit
der Arbeit zu beginnen, habe ich ein Neues angefangen.

Etwa um 9.30 Uhr kam Sid mit
einem anderen Landrover als sonst und mit dem Anhänger daran. Wir sind zum
Schafschärhaus gegangen und haben die Wolle aufgeladen. Es waren 8 grosse Säcke
mit je um die 190 kg Wolle darin. Als wir all diese aufgeladen hatten, haben
wir in der Küche des Shearing Sheds ein Tee getrunken.

Das war die Arbeit für heute
Vormittag, am Nachmittag würde es weitergehen. Ich bin dann zum Fluss gegangen.
Dort hat es einen wunderbaren Beach, wo man tiptop Zeit verbringen kann. Am
Beach habe ich etwas in der Sonne gebadet, bis es einfach zu heiss wurde. Ich
habe Bimaru gemacht, gelesen dann noch Fotoshooting gemacht mit Selbstauslöser,
was ja auch nicht ohne ist, da man immer hin und her rennen muss.. War aber ein
super Zeitvertrieb.

Um 16.30 Uhr ging es dann wider
los. Wir sind mit dem Landrover über Feld gefahen und haben die Wasserstellen
kontrolliert.

Zurück auf der Farm haben wir
eine Art ein Blumenbeet von Unkraut befreit, etwas Erde und Schafmist als
Dünger beigegeben und alles gemischt.


Sid ist dann mit mir zurück zum Shearing
Shed gefahren. Denn ab heute habe ich wieder männlichen Besuch, Barry mit
seinem Sohn Wayne und dem anderen Sohn Peter waren wieder da. Er hat mit denen
ein Bier getrunken, ich habe derweilen geduscht.

Als es langsam aber sicher dunkel
wurde, sind wir wieder zur Farm gefahren. Ich habe wieder einmal mein
Sackmesser geölt, da ich es nicht mehr öffnen konnte, es ist also bereit für
Neuseeland ;)

Zum Nachtessen gab es
Schafbraten, verschiedenes „Gemüse“ aus dem Ofen (Pastinaken, Süsskartoffeln,
Karotten, Kartoffeln und Kürbis) und dazu Kabis. Der Braten war also sehr
lecker, wenn ich nicht gewusst hätte, dass es Schaf ist, hätte ich auf es nicht
als jenes identifiziert.

Wieder im Shearing Shed zurück
bin ich schlafen gegangen. Da Barry immer den Radio laufen lässt, bin ich zu
„Paradise“ von Coldplay eingeschlafen.

Wolle, bereit zum liefern River 

Farmstay Baramba, Gingin No. 5

Sonntag, 08.01.2012

Heute Morgen konnte ich regelrecht ausschlafen. Ich wurde
zwar vom Nachbar geweckt. Dieser kam um etwa 7.45 Uhr und hat uns alle aus den
Federn gerüttelt. Er wusste nicht, dass ich auch da war und hat sich xmal
entschuldigt, es war ihm gar nicht recht.

Nach dem Morgenessen wurde ich von Anette und Emma abgeholt.
Wir sind zu ihrer Tante, also der Schwester von Sid gefahren. Dort angekommen,
hat sie uns das Haus gezeigt, in dem Sid und sie aufgewachsen sind. Es ging
darum, rund um das Haus etwas aufzuräumen und zu putzen. Ich habe dann mit dem
Freund von Anette den Dachkänel (mit kommt das Hochdeutsche Wort einfach nicht
in den Sinn..!? Das Rechtschreibprogramm sclägt mir Dachkanal vor, ob das
stimmt?) von den Blättern befreit. Aussen am Haus wurde die Fassade neu
gemacht, innen wurden einige Wände renoviert und das Bad komplett erneuert. Sie
möchten das Haus irgendwann, natürlich so bald wie möglich wieder vermieten.
Die Rosen bekamen dann noch ein bisschen Schafmist als Dünger und viel Wasser.

Nach getaner Arbeit sind wir wieder auf die Farm. Dort haben
wir etwas getrunken, die Männer natürlich Bier, wie fast immer, wenn sie etwas
trinken, denn Sid braut das Bier selber. Wir haben noch eine Kleinigkeit
gegessen. Irgendwie waren alle noch satt vom BBQ vom Vorabend.


Dann war wieder Schlafzeit. Ich bin wieder zurück zum Shearing
Shed gelaufen. Auf dem Weg durch den Busch habe ich sehr viele Wildblumen
gesehen. Die Gegend hier ist zwar trocken, aber wenn man mit gut schaut, sieht
man sehr viele wunderschöne Blumen und Bäume.

Den Nachmittag habe ich mit Puzzlen verbracht. Anette und
Emma kamen dann auch noch im Shearing Shed vorbei, da sie heute wieder nach
Perth fahren würden. Sie sind noch schnell vorbei gekommen, um sich zu
verabschieden.

Etwa um 16.00 Uhr kam Sid und wir sind zusammen über Feld.
Wieder bei dem Ort angekommen, bei dem wir schon die letzten 3 Tage waren,
haben wir den Zaun fertig repariert.

Nach der Dusche bin ich wieder zur Farm gelaufen. Dort gabs
das Nachtessen, Spaghetti mit Tomatensauce und Salat.

Im Bett konnte ich dann ziemlich schnell einschlafen.

    

Farmstay Baramba, Gingin No. 4

Samstag, 07.01.2012



Heute Morgen nach dem Morgenessen als ich auf der Farm
angekommen bin, haben wir den Landrover bereit gemacht, um den restlichen Zaun
zu reparieren. Schon bald haben wir ein hupendes Auto gehört, heute würden zwei
der Töchter nach Hause kommen. Annette und ihr Freund  und Emma kamen und Sid hat sie freudig in
Empfang genommen. Wir haben in der Küche ein Tee zusammen getrunken. Die Herren
sind dann raus, um an einem der vielen Landrovern rumzuschrauben und vielleicht
in Gang zu kriegen. Etwas später sind Sid und ich aufs Feld gefahren und haben
noch den restlichen Zaun fertig repariert.



Wieder zurück auf der Farm gabs Mittagessen: Sandwiches. Das
heisst, Brot, und jeder kann nehmen was er gerne möchte. Es gab Schinken,
Salami und Rohschinken.



Irgendwie gingen dann alle schlafen, also bin ich wieder ins Shearing
Shed gelaufen. Das Shearing Shed ist übrigens über 80 Jahre alt. Es wurde von
Sids Vater und Grossvater zusammen gebaut. Damals kamen die Schafschärmänner
eine Woche oder länger auf die Farm um die Schafe zu schären. Damit sie
irgendwo schlafen und Essen konnten, haben sie damals diese Baracken gebaut.
Heute werden sie für Wwoofers, Freunde oder sonst Leute, die auf die Farm
kommen, genutzt. Es hat sogar einen Fernseher, etwa 3 Kühlschränke, von denen
einer richtig funktioniert, mehrere Waschmaschinen und worauf Sid besonders
stolz ist, einen Ofen, damit im Winter wenigstens der Aufenthaltsraum geheizt
werden kann.



Später kamen Wayne, sein Sohn Luke und der Vater von Wayne
ins Shearing Shed. Sie werden die Nacht auch hier verbringen. Sie haben mir
erzählt, sie würden etwas über Land fahren und einige Schiessübungen machen, ob
ich auch mitkommen will. Natürlich bin ich mit. Irgendwo in einer der Weiden
haben wir angehalten und Wayne hat eine Dose an einem Baum befestigt. Er und
sein Sohn haben dann darauf geschossen. Ich durfte dann auch versuchen. Sie
haben mir gezeigt, wie dies funktioniert, und von 3 Schüssen habe ich 3 Mal
getroffen. Sie waren sehr erfreut, ich natürlich auch, denn es war das erste
Mal das ich ein Geweht in der Hand hatte.



Wir sind dann wieder auf die Farm. Dort sind wir ein bisschen
„rumgehangen“, ich habe noch etwas gelesen mit Anette und Emma. Wir haben dann
noch das Barbecue für den Abend angefangen vorzubereiten. Später sind wir vier,
Wayne, Luck, der Vater von Wayne und ich wieder ins Shearing Shed, duschen
gegangen (wobei eigentlich nur ich geduscht habe). Etwa um 19.00 Uhr waren wir
wieder auf der Farm und wir haben zusammen gegrillt. Es kamen dann noch die
Nachbarn von Sid und Edith und haben auch mitgegessen. Es gab T-Bone Steak,
Würste und Hacktätschli. Dazu gab es Salat, Zwiebeln vom Grill und
Kartoffelgratin. Zum Dessert gab es Pavlova. Das ist eine Art Torte aus
Meringues, geschlagenen Rahm und Früchten. Soll eine australische Spezialität
sein. Natürlich wird mir dann Edith noch das Rezept geben.



Nachdem wir alle satt waren, sind wir wieder Richtung Shearing
Shed gefahren. Sie würden noch auf die Jagd gehen, und die Frage, ob ich auch
mitkommen wolle, war nicht schwer zu beantworten, denn wenn’s etwas einmaliges
zu erleben gibt, bin ich dabei. Also sind wir auf die Jagd gegangen. Das
grösste Problem hier sind die Kaninchen. Da aber im Moment das Gras zu hoch
ist, haben wir Jagd auf Füchse gemacht. Wir haben dann auch tatsächlich welche gefunden,
die Wayne erwischt hat. Insgesamt waren es 3 Stück, die er schiessen konnte in
1.5 h. Dies sei sehr gut, manchmal gehen sie 4 oder 5 h auf die Jagd und würden
gleich viel erwischen oder noch weniger.



Nach einem sehr erlebnisreichen Tag bin ich etwa um 00.30 Uhr
ins Bett und bin dann auch gleich eingeschlafen.

 

Farmstay Baramba, Gingin No. 3

Freitag, 06.01.2012



Heute Morgen nach dem Morgenessen bin ich auf die Farm
gelaufen. Dort hat mir Sid ein Tee angeboten, da er noch nicht ganz bereit war,
um aufs Feld zu gehen. Nach dem Tee haben wir Zaunmaterial aufgeladen und sind
dann los. Wir haben den alten Stacheldraht entfernt und durch neuen ersetzt.
Direkt neben dem Zaun war ein totes Schaf. Der Anblick war schon nicht so
schön, aber wir mussten direkt daneben den Zaun reparieren und mir blieb nichts
anderes übrig, als „normal“ weiterzuarbeiten.



Bei der Rückfahrt über die Weiden haben wir auch noch ein
totes Rind gesehen. Pro Jahr sterben von den ca. 500 Rindern etwa 10, die
meisten bei der Geburt. Letztes Jahr sind sehr viele Schafe gestorben.
Normalerweise sind es auch etwa 10 bis 20 Stk., letztes Jahr waren es über 40
tote Schafe. Die Fliegen waren sehr aggressiv, das heisst, viele Fliegen haben
Eier in die Wolle der Schafe gelegt, die Maden haben dann das Schaf regelrecht
bei lebendigem Leibe gefressen. Dies geschieht manchmal, obwohl die Schafe 2x
jährlich geschoren werden.



Nach der Mittagsstunde sind wir nochmal aufs Feld um mit den
Zaunarbeiten weiterzufahren. Nach getaner Arbeit habe ich geduscht und bin dann
wieder auf die Farm gelaufen. Edith war mittlerweile auch wieder da. Zum
Nachtessen gab es Chicken im Blätteteigmantel mit Salat (Grünen Salat mit
Mango, sehr lecker).

Taxi Merino-Sheep Merino-Sheep ä andere Landie ine vode Traktore Rubyrose (genannt Rubs)

Farmstay Baramba, Gingin No. 2

Donnerstag, 05.01.2012





Heute Morgen nach dem Morgenessen habe ich das Puzzle fertig
gemacht. Als Sid um 9.15 immer noch nicht da war, habe ich mich entschieden,
zur Farm zu laufen. Eigentlich hat er mir gesagt, er werde mich um 9.00 Uhr
abholen.



Bei der Farm angekommen, hat sich das Problem auch schon
gelöst. Er versuchte, einer der vielen Landrovern in Gang zu kriegen. Da dies
leider nicht möglich war, haben wir den selben genommen, den wir schon gestern
gebraucht haben. Auf diesem Landrover sind auch immer die Hunde mit dabei. Sie
kommen nur mit, wenn wir mit diesem Gefährt gehen, also konnten Taxi und Ruby
(habe den Namen mittlerweile auch mitbekommenJ
) mitkommen.



Wir sind in eine der vielen Weiden gefahren und haben dort
angefangen, den alten, verrosteten Stacheldraht zu entfernen. Den Alten haben
wir dann durch Neuen ersetzt. Da wir nicht genug Draht dabei hatten, haben wir
nach 2 h Arbeit aufgehört und sind in die Mittagsstunde. Um 15.00 Uhr ging es
wieder weiter. Wir haben den Stacheldraht befestigt. Als wir damit fertig
waren, sind wir noch zur Herde gefahren, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist.
Da bei der Wasserstelle kein Wasser mehr war, mussten wir die Pumpe
einschalten, damit Wasser vom Farmhaus zum Brunnentrog fliesst.



Zurück auf der Farm angekommen, bin ich dann wider in den Shearing
Shed gelaufen. Dort habe ich geduscht und bin dann gegen 19.00 Uhr wieder auf
die Farm. Dort haben Sid und ich unter seiner Anweisung zusammen Znacht
gekocht. Edith ist nach Perth gefahren, um dort zwei Personen ein Horoskop zu
machen, sie hat eine Ausbildung als Astrologin gemacht. Also waren wir heute
Abend alleine für das Nachtessen. Es gab ein Curry, wie es Sid nannte. Man
könnte dem auch Eintopf sagen: darin waren Zwiebeln, Kartoffeln, Pastinaken, Tomaten,
Karotten, Rindswürste und natürlich Curry und Chili. War scharf, aber lecker.



Nach dem Abendessen hat mich Sid zum Shearing Shed gefahren,
wo ich dann auch bald einmal schlagen gegangen bin.

 

The Baramba-Farm Banksia cattle Parrot 20

Farmstay Baramba, Gingin

Mittwoch, 04.01.2012



Heute Morgen bin ich um 7.00 Uhr aufgewacht und konnte nicht
mehr schlafen. Also bin ich aufgestanden, habe mich angezogen und in die Küche.
Dort habe ich mir das Morgenessen bereitgemacht. Edith hat mir eine Kiste
voller Essen mitgegeben für mich.



Die Zeit, bis ich abgeholt wurde, habe ich mit Puzzle
zusammensetzen verbracht.



Um 9.00 Uhr gings los, Sid kam mit dem 60-jährigen Landrover
und hat mich abgeholt. Taxi, ein Cellbie (keine Ahnung wie man das schreibt,
ausgesprochen Ghelbi) und der andere Hund, ein Border Collie (dessen Name ich
noch nicht so ganz mitbekommen habe..) waren auch dabei. Das Abenteuer konnte
losgehen.



Wir sind über Feld gefahren, zur ersten Wasserstelle der
Rinder. Dort war noch genug Wasser also sind wir weiter. Dann haben wir die
erste Herde Rinder gesehen. Die „Boys“.. 1-jährige Stiers.



Kurze Erklärung: Die Männlichen Tiere werden mit etwa 3-4
Monaten kastriert, damit das Fleisch besser würde und damit sie die Tiere
gegenseitig nicht plagen. Die Kastrierten werden Stier genannt. Jene, die nicht
kastriert werden, werden zur Zucht genutzt, diese werden Bull genannt. Im
Moment hat Sid 3 Bulls, einen 9-jährigen, einen 2-jährigen und einen
1-jährigen. Die Rasse, die Sid hat, ist übrigens Shorthorns. Es hat rotbraune
und weisse Tiere, z. T. sind die Tiere auch „gspriglet“.



Weiter gings zur nächsten Herde. Dies waren Kühe mit
Jungtieren. Sie waren gerade bei der Wasserstelle um zu trinken. Dort war auch
noch der Zaun kaputt, also haben wir diesen noch geflickt. Unterwegs haben wir immer
wieder einmal Kängurus gesehen. Diese verbringen den Tag am Schatten und sind
erst am Abend und in der Nacht auf Futtersuche unterwegs. Wir haben noch etwa 3
weitere Herden gesehen, bevor wir dann nach 2 h Fahrt durch den australischen
Busch wieder im Shearing Shed (Schafschärschuppen) angekommen sind.



Dort haben wir ein Tee getrunken. Sid ging wieder auf die
Farm, weil es zu heiss war, um weiterzuarbeiten. Um 15.00 Uhr wird es wieder da
sein, um die nächsten Arbeiten zusammen zu erledigen.



Pünktlich um 3 Uhr haben wir uns in der Schafschärhütte
getroffen. Dort war noch ganz viel Wolle von Schafschären, die abgepackt werden
musste. Also haben wir dies getan. Die etwas bessere Qualität hatte gerade in
einem Sack Platz. Sid hat so eine Maschine, die die Wolle in Säcke presst. Die
Säcke dürfen dann nicht schwerer als 190 kg sein. Diese Arbeit brauchte schon
sehr viel Körperbeherschung, so frische Wolle ist ja schon nicht so kuschelig
zum anfassen, es hat viel Schafmist, aber auch Samen, die stechen usw. darin.
Dazu kam, dass während dem Wolle in Säcke abpacken immer wieder Mäuse aus dem
Wollhaufen sprangen. Aber ich hatte keine Wahl, diese Arbeit musste einfach
erledigt werden und ich kann schlecht am ersten Tag die Arbeit verweigern..



Für einen Sack Merinowolle, erhält er im Moment um die
$300.-. Etwas schlechtere Qualität gibt noch knapp die Hälfte. Am Meisten
bekommt er für die Schafbockwolle, nämlich etwa das 3-fache. Nur leider gibt es
da nur sehr wenig Wolle.



Mit dem Landrover sind wir dann zu den Schafen gefahren.
Eine Herde haben wir in eine andere Weide getrieben, das heisst, die Hunde
haben das erledigt. Diese sind extrem gut erzogen, das Kommando „do work“
reicht, dann wissen die Hunde, was zu tun ist.



Wir sind dann wider zurück zum Shearing Shed, dort haben wir
noch das warme Wasser installiert. Sid ist wieder zurück zur Farm, die Arbeit
für heute ist erledigt.



Ich hatte einen wunderbaren ersten Tag. Ich habe sehr viel
gesehen und erlebt. Sid ist ein sehr freundlicher Mann, er hat mir sehr viel
erklärt und sich Zeit genommen. So habe ich mir das vorgestellt.



Zum Nachtessen ging ich auch auf die Farm. Dort hat dann
Edith gekocht, es gab Teigwaren mit einer Poulet-Champignon-Sauce und
Kabis-Rüebli dazu. War ganz lecker.



Nach einem erlebnisreichen Tag ging ich schlafen, war schon
etwas auf den „stümpen“.

  Landie Taxi Shorthorns Wasserstelle abchüehlig.. Schafwolle Shearing Shed Sid beim Wolleabpacken Rubyrose und Taxi RRubyrose am Schafe treiben the Bulls, linkes Exemplar um die 2.5 Jahre, linker Stier: 8 Jahre (und immer noch im Einsatz!)

 

Farmchange Darling Downs - Baramba, Gingin

Dienstag, 03.01.2012



Heute war Wechseltag. Am Morgen habe ich ein letztes Mal die
Pferde und die Hühner versorgt. Ich habe gefrühstückt, danach gings noch ans
säubern der Koppeln. Als ich damit fertig war, habe ich im Haus mein Zimmer,
das Bad und das WC gereinigt. Obwohl nicht der ganze Schmutz von mir war, denn
gerade die Dusche war schon sehr schmutzig, ich habe alles mehr oder weniger
blitzeblank gereinigt.



Danach habe ich meine Sachen zusammengeräumt, noch schnell
etwas Zmittag gegessen danach gings los, Richtung Armadale. Dort habe ich mich
von Jean-Marie und Lucien verabschiedet und bin mit dem Zug nach Perth
gefahren. Von dort aus mit einem anderen Zug nach Midland. Dort musste ich etwa
10 Min. warten und dann kam auch schon Sid, der Chef..



Wir sind noch kurz etwas einkaufen gegangen und sind dann
los mit dem Auto, ein Subaru Justy nach Gingin, oder besser gesagt ETWAS
ausserhalb von Gingin. Wir sind etwas mehr als 2 h gefahren, bis wir dann
endlich auf der Farm angekommen sind. Er hat mir „mein“ Reich gezeigt. Auf
dieser Farm habe ich kein Zimmer im Haus. Mein Bett steht in einem kleinen, von
Sid aufgebauten Dörfchen. Hier hat es Schlafplätze für 8 Personen, einen
grossen Aufenthaltsraum mit Kühlschrank, Küche, Toaster und sonst noch alles,
was das Herz begehrt. In einem anderen Raum hat es Toiletten, Duschen und zwei
Waschmaschinen, warum auch immer 2 J



Ich habe meine Tasche in einem Zimmer abgestellt, wir haben
noch kurz den Kühlschrank gefüllt, mit den Sachen, die wir eingekauft haben.
Ich werde das Morgenessen und das Mittagessen jeweils hier einnehmen. Mein
kleines Dorf ist übrigens mit dem Auto etwa 10 Min. Fahrt entfernt, zu Fuss
sind es etwa 7 Min., da man eine Abkürzung über einen Hügel machen kann.



Wir sind dann zur eigentlichen Farm gefahren, dort hat mich
Edith sehr herzlich empfangen. Sie hat dann das Nachtessen gekocht, es gab
etwas wie Ragout, Polenta und Zucchetti, war ganz lecker.



Rund un die Farm hat es überall Schafe, in der Dämmerung
kamen sogar Känguru zum Vorschein. Ums ganze Haus herum stehen auch alte und
zum Teil verrostete Maschinen, die nicht mehr im Einsatz sind und einfach da
rumstehen.



Später hat mich Sid mit dem Auto wieder zurück in mein
Nachtlager gebracht. Da es schon dunkel war, will er mir den Weg morgen zeigen.
War ganz lustig, Sid ist ein bisschen ein „Grübli“. Hinter dem Haus stehen über
20 Autos, die nicht mehr fahrtüchtig sind. Er hat all diese für die Ersatzteile.
Wir sind dann mit einem Jeep über den Hügel gefahren und tatsächlich im Sand
stecken geblieben, nach etlichen Anfahrversuchen haben wir es trotzdem noch
geschafft, weiterzufahren.



Einige Daten



Farm Darling Downs



Wassertank: 100‘000 Liter Wasser, Regenwasser, muss von
Oktober bis April reichen für den Haushalt, da während dieser Zeit kein Regen
fällt. (100‘000 L für 200 Tage=500 L für 3 bis 4 Personen = 130 bis 160 L
Wasser pro Tag pro Person)



Falls es nicht reichen würde, könnte man Wasser kaufen, pro
Lastwagen 15‘000 Liter kostet es $150.-

 

 

Farm GinGin

 

Fleisch: Wenn de Burg’s das Fleisch dem Markt verkaufen,
erhalten sie pro Kg: $ 1 - 2.-


Direkt ab Hof: $15.-

 

Farm: 5‘000 Acers = 1‘800 ha, ca. 500 Kühe, ca. 500 Schafe,
2 Hunde, 2 Katzen, 7 Chucks (Hühner)

 

Bewässerung: Der Staat sagt, dass der Garten max. 2x pro
Woche bewässert werden darf, da sonst zuwenig Grundwasser vorhanden ist.



  Lucien u Sara Landie (Landrover), Baramba, Gingin

Farmstay Darling Downs No. 15

Montag, 02.01.2012

Nachbersgiel.. Zuwachs..


Heute Morgen wurden wir alle von Hudegejaule geweckt. Dies
war aber gar nicht so schlecht, da ich ja heute eh nicht allzu spät aufstehen
kann, da ich heute wieder auf die Farm gehe.

Wir haben zusammen die Beste Bus-Zug-Verbindung rausgesucht
und haben dann zusammen das Morgenessen eingenommen. Ich habe mich dann von
Wittwers verabschiedet und bin zur Bushaltestelle gelaufen. Von dort aus gings
in die Stadt und dort dann mit dem Zug nach Armadale. Jean-Marie hat mich dann
dort abgeholt und wir sind wieder zur Farm gefahren.

Auf der Farm angekommen habe ich mich umgezogen und bin zu
den Pferden. Sie wurden zwar heute Morgen gefüttert jedoch musste noch gemistet
werden. Als ich zum Stall kam, sah ich zwei Sättel, die bevor ich gegangen bin,
noch nicht da waren. Ich ging zu den Koppeln und sah dort dass zwei Pferde mehr
da waren. Jean-Marie hat mir erzählt, dass diese in den Ferien hier seien und
hat mir auch erklärt, wieviel Futter diese bekommen.

Etwa um 14.00 Uhr bin ich ins Haus und habe mir etwas zu
Mittagessen gekocht. Kürbis-Tomaten-Salat. Da es ja nicht viel mehr hat hier
auf der Farm. Heute war es von der Temperatur sehr angenehm, am Nachmittag war
es „nur“ etwa 32°C.

Am Abend kamen dann Jean-Marie und Lucien auch wieder nach
Hause. Sie waren irgendwie in Hilton oder so..

Znacht haben wir nicht zusammen gegessen, Jean-Marie hat für
Lucien eine Omelette gemacht, also habe ich für mich selber etwas gekocht.

Ich bin dann nicht all zu spät auch mal schlafen gegangen,
ich war irgendwie immer noch müde vom Silvester.

Farmstay Darling Downs No. 14

Sonntag, 01.01.2012



Heute Morgen haben wir alle lange ausgeschlafen. Käthi und
ich haben dann das Morgenessen bereit gemacht. Da Denis immer noch geschlafen
hat, haben wir gefrühstückt. Es gab richtiges Brot, Butter, Honig, endlich
wieder einmal rotes Fleisch: Coppa und sehr leckerer feiner Hobelkäse. Ich habe
es richtig genossen, das feine Zmorge.



Wir haben dann den Nachmittag auf dem Balkon verbracht, wir
haben lange mit dem Hund gespielt, bis der todmüde war. Irgendwann ist dann
auch Denis aufgestanden. Nachdem er gefrühstückt hatte, haben wir zu dritt
gejasst. Sie haben mir eine Art gezeigt, wie man auch zu dritt eine Art
Schieber spielen kann. War also ganz lustig.



Später habe ich dann mal Jean-Marie angerufen. Die Abmachung
war, dass ich ihn anrufe, und er mich dann irgendwo abholt. Er hat mir dann
gesagt, dass er heute Abend noch zum Nachtessen bei Kollegen eingeladen ist und
so keine Möglichkeit hat, mich abholen zu kommen. Also, habe ich noch eine
Nacht mehr bei Wittwers verbracht.



Zum Nachtessen gabs Gemüsesuppe und Nektarinen Kuchen.



Wir sind dann auch bald einmal schlafen gegangen, wir waren
irgendwie alle noch etwas müde von der letzten Nacht.

Farmstay Darling Downs No. 13

Samstag, 31.12.2011



Heute Morgen nach den Tieren und dem Morgenessen habe ich
wieder einmal ums Haus herum gewischt und aufgeräumt. Das Wetter war extrem
angenehm, nur etwa 28 ° C. Ich habe bis 11.30 Uhr draussen gearbeitet. Danach
bin ich ins Haus, habe geduscht und mich umgezogen.



Um 13.30 Uhr ist Jean-Marie dann mit mir nach Armadale zum
Bahnhof gefahren. Ich bin dann mit dem Zug nach Perth gefahren. Dort habe ich
etwas zu Mittag gegessen. Danach bin ich noch etwas durch die Stadt gelaufen,
Shoppen durfte ich nicht wirklich, da meine Kilos von Reisegepäck gezählt sind.



Später bin ich mit dem Bus nach Scarborough gefahren und zu
Wittwers gelaufen. Sie haben mich gefragt, ob ich Silvester mit Ihnen
verbringen will und da habe ich natürlich nicht Nein gesagt.



Wir sind dann zusammen zu Kollegen von Käthi. Sie it hier in
Perth im Schweizerclub und die Party fand bei jemand aus dem Club statt. Fast
alle Mitglieder des Clubs waren anwesend, wir hatten also einen Schweizer
Abend.



Leider waren alle eine Generation älter als Denis und ich. Er
hat den Vorschlag gemacht, dass wir zu einer Kollegin von ihm gehen, die würde
nur gerade um die Ecke von hier wohnen. Wir sind dann mit dem Auto etwa ½ h
gefahren (ich dachte um die Ecke, Dennis: „thats around the corner!“) okey..



Die Kollegin hiess Sarah und wir haben zusammen einen
lustigen Abend verbracht. Kurz vor Jahreswechsel sind wir dann wieder zurück
auf die „Alte-Leute-Party“, wie sie Denis genannt hat. Dort haben wir auf
Neujahr angestossen. Danach haben wir noch etwas gegessen und sind dann auch
mal nach Hause.



Seit kurzem haben Wittwers sich einen kleinen Hund
angeschafft. Wir haben im Garten noch etwa 1 h lang mit ihm gespielt, bis dann
irgendwie alle so müde waren, dass wir schlafen gingen.


Aboriginal Kunst

 

Farmstay Darling Downs No. 12

Freitag, 30.12.2011

nicht so rentabel: Von 5 Hühnern gibts alle 3 Tage 1 Ei ;) Vater und Sohn am Rasen mähen Nach den Tieren und dem Moorgenessen hat der Garten auf mich gewartet. Jean-Marie hatte noch einige Arbeiten, die zu erledigen waren. Überall auf den Weiden liegen Äste, es wurde Zeit, dass diese weggeräumt wurden. Danach war wieder einmal picking leaves, also Blätter aus den Rabatten entfernen angesagt. Das Problem hier ist, dass die Blätter nicht wie bei uns einfach im Herbst herunterfallen, sie fallen das ganze Jahr hindurch immer wieder herunter, das ist also eine Arbeit, die nie fertig ist. Wir haben dann noch zusammen einige kleinere Arbeiten im Garten erledigt. Arbeiten zu zweit macht schon viel mehr Spass als immer nur alleine. Zum Mittagessen hat Jean-Marie Hot Dogs gemacht. Natürlich nicht mit Wienerli, mit Sojawürstchen. Mit viel Tomatensauce und Ketchup war es gar nicht so schlecht, wird aber wohl nicht meine Leibspeise. Dazu gabs frischen Süss Mais, direkt aus dem Garten, Tomaten-Kürbissalat, auch frisch aus dem Garten. War also ein feines Mittagessen. Den Nachmittag haben wir im und ums Haus verbracht. Zum Abendessen gabs noch Reste vom Mittag und Wassermelonen-Mango-mit Joghurt. Zu dritt, haben wir noch etwas Zeit im Google Earth verbracht. Ich habe ihm gezeigt, wo wir wohnen, wo ich arbeite uns. Er hat mir sein Elternhaus in Château d’Oex gezeigt. Bald gingen wir dann schlafen, heute war es zwar nicht so heiss, trotzdem macht mir die Wärme irgendwie zu schaffen.

Farmstay Darling Downs No. 11

Donnerstag, 29.12.2011

Heute Morgen, nachdem alle Tiere etwas zum Fressen hatten, habe ich Zmorge gegessen. Wie immer gab es Müesli mit Äpfeln, Birnen, Nektarinen oder Bananen von Carnarvon. Leider hatte es heute kein Joghurt mehr, also habe ich mich für Milch entschieden.
Danach ging ich nach draussen um den Pflanzen Wasser zu geben. Nach etwa einer Stunde kam Jean-Marie auch nach draussen und sagte mir, ich soll rein kommen, es sei zu heiss um draussen zu Arbeiten. Es war auch wirklich heiss, es war um 9 Uhr schon über 36 ° C am Schatten.
Drinnen hat er mir einen Wäschekorb voller Hemden zum Bügeln gegeben. Ich habe dann 2 h lang Hemden gebügelt. War eine angenehme Abwechslung, in der klimatisierten Wohnung zu arbeiten, da ich bis jetzt fast immer nur draussen gearbeitet habe.
Am Mittag, als ich mit Arbeiten fertig war, sind wir zuerst nach Hilton gefahren. Zu dem Haus, in dem wir letzte Woche geputzt haben. Dort haben wir einige Sachen abgeholt. Wir sind dann weiter nach Fremantle an den Strand. An diesem Strand hatte es extrem viele Muscheln. Leider auch sehr viele kaputte, aber ich habe dann Muscheln gesammelt. Schon bald kam Lucien auch dazu und wollte auch helfen. Er hatte richtig Freude daran, grosse oder schimmernde Muscheln zu finden. Am Ende hat er gesagt, das sei sein neues Hobby, das sei sogar besser als TV Schauen.. Hat mich natürlich schon gefreut.
Lucien hatte Hunger. Jean-Marie hat vorgeschlagen, zu Mac Donalds zu fahren, und dort Pommes zu kaufen. Leider fanden wir keinen Mac Donalds, also haben wir uns für Hungry Jacks, also Burger King entschieden. Wir haben dort alle etwas gegessen, natürlich Chicken oder Fisch, kein rotes Fleisch.
Auf der Rückfahrt haben wir noch kurz bei Coles, dem australischen Coop, angehalten, um ein paar Sachen einzukaufen.
Wieder zuhause angekommen, haben wir das Auto ausgeladen und dann einfach den Abend genossen. In der Wohnung war es nicht wirklich kalt, wir mussten den Air Conditioner einige Stunden laufen lassen, damit es etwas abkühlen konnte.
..gibts hier auch.. erstes Gefängnis in Australien

Farmstay Darling Downs No. 10

Mittwoch, 28.12.2011



Heute Morgen waren die Pferde ganz aus dem Häuschen.
Wahrscheinlich weil es ziemlich stark gewindet hat. Karina hat mal gesagt, wenn
es stark windet, sei dies ein Zeichen, für einen heissen Tag.



Nach dem Morgenessen habe ich wieder einmal den Pool
gereinigt, diversen Pflanzen in Gemüsegarten und rund um das Haus Wasser
gegeben, die Pferdebox von Shade sehr gründlich ausgemistet. Um 11 Uhr wurde es
mir dann zu heiss. Ich habe draussen mich kurz geduscht und bin dann in den
Pool. So ein Pool ist schon sehr praktisch, wenn man heiss hat, kann man
einfach sich darin abkühlen.. Ich habe das sehr genossen.



Jean-Marie hat das Mittagessen bereit gemacht. Es gab Reste
Lachs von der Weihnacht, Toast, Tomaten, Eier und sonst noch so diverses aus
dem Kühlschrank.



Am Nachmittag haben wir drei Monopoly gespielt. War also
ganz lustig, nur dass ich leider nicht gewonnen habe..



Am Abend habe ich die Pferde in den Stall gebracht und
gefüttert. Zum Znacht gabs für Jean-Marie und mich Rhabarber-Kuchen. War also
sehr lecker. Lucien hatte Toast mit Ei.

Rossstall hot.. sunneuntergang..

Farmstay Darling Downs No. 9

Dienstag, 27.12.2011



Heute Morgen lief alles wie immer. Nach dem Morgenessen hat
mir Jean-Marie einige zu verrichtende Arbeiten gezeigt. Wir haben dann zusammen
einen Teil des Rasens, der im Moment noch nicht grün ist (also einfach eine
Fläche mit Sand) ausgeebnet. Später werde ich dann noch Pferdemist darauf
verteilen und dann evtl. rasen säen, damit es dann auch irgendwann grün wird.



Ich habe dann noch den Pool gereinigt, in einigen
Blumenrabatten die Blätter entfernt und wieder einmal gewischt, da es im Moment
immer durch die Nacht und am Morgen sehr stark windet.



Am Nachmittag bin ich mit Seth und Lucien noch etwas im Pool
gewesen. Irgendwann wollte Lucien TV schauen gehen, also habe ich noch etwas
gelesen und mit Christina geredet.



Am Abend ist Christina und Seht gegangen, sie werden einige
Tage bei ihrer Schwester wohnen, am Samstag werden sie wahrscheinlich wieder
kommen.



Später sind Lucien und Jean-Marie nach Armadale ins Kino
gefahren. Da sie spät zurückgekommen sind, habe ich angefangen, das Nachtessen
zuzubereiten. Ist nicht ganz so leicht, für ein Kind das eigentlich nur Brot
und Teigwaren mag. Also habe ich mich für Teigwaren entschieden. Da wir noch so
viele Tomaten haben, passt doch eine Tomatensauce tiptop dazu. Später kamen die
zwei dann nach Hause und Jean-Marie hat sich sehr gefreut, dass ich bereits
begonnen habe, das Nachtessen zuzubereiten. Er habe genau das im Sinn gehabt,
zu kochen. Da aber Lucien keine Tomaten mag, haben wir für ihn Pesto gemacht.



Ich habe noch die Pferde versorgt und bin dann auch mal schlafen
gegangen, gute Nacht.

 

Farmstay Darling Downs No. 8

Montag, 26.12.2011



Heute Morgen nach meiner Arbeit sind wir, Christina und ihr
Sohn Seth, Jean-Marie, Lucien und ich mit dem Auto nach Wilson gefahren, ein
Stadtteil von Perth. Dort hat Jean-Marie ein Haus gebaut, oder dies zumindest
gesagt. Er ist Architekt und hat dieses Haus gezeichnet. Jetzt gings darum,
Reinigungsarbeiten durchzuführen. Wir haben dort etwa 3 h geputzt.



Während wir am Putzen waren habe ich immer wieder so ein
Lied gehört. Zuerst dachte ich, es sei ein Nachbar, der auf dem Klavier oder
auf sonst einem Instrument etwas spielt, aber Christina hat mir dann gesagt,
das sei der Iceman und ist rausgerannt. Ich bin hinterher und habe dann auch
gesehen, um was es hier geht. Es gibt hier in Perth eine Frau, die mit einem
umgewandelten Auto durch die ganze Stadt und vor allem die Vorstadt fährt und
mit der Musik auf sich aufmerksam macht. Die Frau hat Eis verkauft, in allen
verschiedenen Variationen. War schon ein Erlebnis, und Christina hat mir
erzählt, hätte schon Eis verkauft, als sie noch ein Kind war.



Als wir fertig geputzt hatten, sind wir mit dem Auto Richtung
Beach gefahren. Dort angekommen, hatte es extrem viele Autos und wir haben uns
entschieden, nach Hause zu fahren und dort etwas zu relaxen, schliesslich ist
ja dort auch ein Pool.



Zuhause angekommen, hat Jean-Marie einen warmen Salat
gekocht, Kürbis, Tomaten und Haselnüsse.. und nicht zu vergessen, Zucker.



Nach dem Essen haben Christina und ich lange gejasset. Sie
hat mir noch andere Spiele gezeigt, die hier in Australien so gespielt werden.



Den Abend haben wir dann beim gemütlichen Zusammensein
ausklingen lassen.

werdende Umgebung.. ..Ice creams.. Briefchaschte..

Farmstay Darling Downs No. 7

Sonntag, 25.12.2011



Heute Morgen bin ich etwas später aufgestanden. Gestern
haben wir lange gefeiert und ich habe entschieden, dass das in Ordnung ist. Ich
habe alle Tiere versorgt. Danach bin ich wieder in die Küche und beim
Morgenessen hat mir Jean-Marie gesagt, today is no working day, today is
christmas.. also konnte ich blau machen.



Den Tag habe ich im und ums Haus verbracht. Es war wieder
einmal heiss, 35 ° C am Schatten. Es ist hier sehr komisch. Meist ist es sehr
windig in der Nacht und am Morgen, dann zwischen 8 Uhr und 9 Uhr legt sich der
wind und es wird warm, resp. Heiss.



Ich habe noch mit Lucien diverse Spiele gespielt, die er zur
Weihnacht erhalten hat.



Am Nachmittag ist Karina hat sich Karina auf den Weg zum
Flughafen gemacht. Wir haben uns voneinander verabschiedet, da wir uns ja nicht
mehr sehen. Sie war glaub ich ganz froh, dass ich während ihrer Abwesenheit zu
den Pferden schaue.



Am Abend gab es Resten vom Vorabend, Ente, Lachs,
verschiedene Salate und Weihnachtsgüetzi..



Da Christina, die Freundin von Karina, ab heute wieder im
Haus ist, habe ich die Nacht wieder im Zelt verbracht. Doch das war keine so
gute Idee, etwa um 2.00 Uhr hat es angefangen, sehr stark zu winden. Das Problem
beim Zelt ist, wenn es stark windet, es „chräschlet“ und ich konnte nicht mehr
schlafen. Ich habe die Matratze und den Schlafsack ins Haus gezügelt und das
Zelt an einem Baum angebunden, damit es nicht weggeweht werden kann. Ich habe
die Nacht dann im Wohnzimmer verbracht.

 

Das Haus und der täglich mehrere Stunden bewässerte Rasen

Farmstay Darling Downs No. 6

Samstag, 24.12.2011



Heute Morgen habe ich wie jeden Morgen die Tiere versorgt.
Nach dem Morgenessen habe ich ums Haus herum gewischt, den Pool gereinigt und
dann noch in der Wohnung Staub gesaugt und den Boden gewischt.



Am Nachmittag habe ich mit Lucien und Seth, dem Sohn von
Christina (Freundin von Karina) noch einmal Güezi gemacht. Karina hatte schon
einen Teig vorbereitet und wir haben diese noch ausgestochen und gebacken.



Wir haben dann alle zusammen das Abendessen zubereitet. Zum
Apero gabs Gemüsedips, Lachs und verschiedene Saucen.



Danach gabs Ente aus dem Ofen, Fisch und Poulet vom Grill,
Kartoffeln und verschiedene Salate.



Später kamen noch Caitlynn, Rex und Jenny. Wir hatten einen
lustigen Abend und Karina gings auch etwas besser, die Ablenkung hat ihr gut
getan.



Zum Nachtisch gabs Milchreis, traditionell dänisch, mit
Kirschen. Dazu gabs ein Spiel, im Milchreis war eine Mandel versteckt, wer
diese im Teller hat, bekommt ein kleines Geschenk, in diesem Fall wars eine
Tafel Schweizer Schoggi.



Später wurden dann noch die Päckli ausgepackt. Auch dafür
gabs wieder ein Spiel, das hiess secret presents. Jeder hatte ein Packet mit
irgendetwas darin mitgebracht. Jemand fängt dann an, indem er ein Päckli nimmt
und es einer Person gibt, dazu wünscht man derjenigen Person irgendetwas
passendes. In den Päckli waren so Kochbücher, ein Glas Oliven, ein Stück Käse
usw. Sachen, die halt jeder brauchen kann. Auch ich habe ein kleines Päckli von
Christina bekommen, es war eine Dose Body Butter darin. Ich war sehr überrascht
und habe mich auch sehr gefreut.



Mit einer Tasse Tee, da es hier bei Karina und Jean-Marie
keinen Kaffee gibt, haben wir den Abend ausklingen lassen. Es war ein schöner
Abend, aber trotzdem kamen bei mir nicht so wirklich Weihnachtsgefühle auf.. i
dont feel like christmas..¨

 

Farmstay Darling Downs No. 5

Freitag, 23.12.2011



Heute Morgen habe ich wieder alleine gestartet. Nach dem ich
die Pferde und die Hühner versorgt habe, habe ich das Gras, das Jean-Marie
gestern gemäht hat, weggeräumt. Karina hat mir Arbeit für den heutigen Tag
gezeigt.



Mittagessen wir hier eigentlich nie gekocht. Wenn ich Hunger
habe, kann ich mir selber etwas machen. Ich habe dann noch die Spitzbuben
fertig gemacht. Sehen ein bisschen anders aus als in der Schweiz, aber alle
waren begeistert.



Am Nachmittag kam dann noch Christina vorbei, die Freundin
von Karina. Sie war schon am ersten Tag, als ich hier angekommen bin, da und
wird am 24. Dez. wieder für 2 oder 3 Tage hier einziehen.



Christina ist die Exfrau von Jean-Marie und ebenfalls eine
Freundin der Familie. Sie wohnt in Byron Bay, an der Ostküste Australiens. Sie
hat ebenfalls eine Farm mit Kühen usw. und sie ist mit Ihrem Sohn Seth hier, da
ihre Familie hier in Perth wohnt.



Wir haben dann zusammen das Nachtessen zubereitet. Es gab
Pouletspiessli mit einem Gemischten Salat und irgendwie so Wraps-Fachitas vom
Grill.



Zum Dessert gabs Milchreis. Karina hat erzählt, dass man für
gewöhnlich am 23. Dez. zum Nachtessen Milchreis mit Kirschenkompott isst.



Am Abend hat sie mir noch gezeigt, wie das Kraftfutter
zubereiten, damit ich das dann erledigen kann, wenn sie nach Dänemark fährt. Mittlerweile
konnte sie den Flug buchen, sie fliegt am 25. Dez. und kommt erst am 6. Jan.
wieder zurück. Für diese Zeit bin ich für ihre Pferde und die Hühner
verantwortlich.



So wie es aussieht, werde ich am 3. Jan. Auf eine andere
Farm nördlich von Peth wechseln. Da dies hier ja nicht wirklich eine Farm ist
oder man hier das Farmleben nicht wirklich so mitbekommt.



Die Farm ist in Gingin, sie ist 4500 Acers gross, was etwa
1800 ha sind. Sie haben 500 Kühe und Schafe und sie verkaufen viel Fleisch direkt
ab Hof oder auf einem Markt und es sollen im Moment noch mehrere Wwoofers dort
sein.

ds Büüsi am Wasser suufe, das isch sicher fein, das usem Pool.. ds Huus

 

Farmstay Darling Downs No. 4

Donnerstag, 22.12.2011

Spitzbuben/Thieves Irgendwie so Vögel



Heute Morgen war ich wieder alleine. Also habe ich die
Pferde und die Hühner versorgt. Irgendwann kam dann Karina und sie hat mir
weitere Arbeiten gezeigt, die ich wenn ich Zeit habe, verrichten kann.



Nach dem Morgenessen habe ich Gras gemäht, gejätet, die
Pferdeboxen gründlich ausgemistet usw.



Den Nachmittag habe ich mit lesen und relaxen auf der
Terrasse verbracht. Nach gut einer Stunde musste ich ins Haus, es ist hier
einfach zu heiss, man schwitzt, auch wenn man einfach nur dasitzt.



Am Nachmittag war noch ein Freund von Lucien da, wir haben
zusammen Legos gespielt, wir haben zusammen ein Polizeiauto gebaut, und die
Jungs hatten riesig Freude.



Am Abend hat Karina das Nachtessen gekocht. Für die Jungs
hat sie extra Spaghetti und Pasta gekocht, für uns, Jean-Marie, Karina und ich,
hat sie Reis mit irgendwie so einer Indischen, nach Curry schmeckender Sauce
mit Karottenstücken gekocht. Mit ganz viel Zucker..

Farmstay Darling Downs No. 3

Mittwoch, 21.12.2011

    ShadeGarnetam Büsi machts o warm..Tomatoes picking



Heute Morgen bin ich um 6.45 aufgestanden und war die Erste.
Karina hat mir ein Zettel geschrieben, was alles zu tun ist. Ich habe dies dann
getan, etwa um 8 Uhr sind die anderen auch aufgestanden.



Karina hat mir weitere Arbeiten im Garten und rund ums Haus
gezeigt.



Etwa um 11.00 Uhr bin ich ins Haus und wir haben die
gepflückten Tomaten zu einem Tomatenchutney eingekocht. Ist irgendwie indisch,
sie hat ganz viel Zucker dazugetan und verschiedene Kräuter.



Ich habe dann noch Teig für Spitzbuben und Zimtsterne
gemacht.



Den Nachmittag habe ich mit lesen, Tagebuch und im Pool
verbracht. Am Nachmittag ist es einfach zu heiss um zu arbeiten, da ist man
fast froh, wenn man irgendwo an den Schatten kann.



Am Abend habe ich noch die Zimtsterne geformt. Karina hat am
Mittag gesagt, ich solle bis am Abend warten, Lucien, der Sohn, würde sehr
gerne mithelfen, die Güezi zu formen. Als er dann da war, wollte er lieber TV
schauen, als zu helfen. Also habe ich diese selber gemacht.



Zum Znacht gabs Basmatireis mit einer undefinierbaren Sauce,
die eine komische Konsistenz hatte und nach Curry gerochen hat.

Zimtsterne Swiss made in Australia.. :) 

Farmstay Darling Downs No. 2

Dienstag, 20.12.2011

Kangaroo Paw @ the Beach



Beginn meines ersten Arbeitstages..



Um 6.30 Uhr bin ich aufgestanden, von der Gastfamilie war
noch niemand wach. Um 7.15 Uhr ist dann auch Karina aufgestanden und wir
konnten an die Arbeit. Zuerst haben wir die Pferde auf die Weide gelassen, dann
ausgemistet und auf der ganzen Weide den Pferdemist entfernt.



Nach einer Stärkung hat Karina mir noch einige Aufgaben
gegeben, die ich während ihrem Ausritt erledigen kann.



Nach dem Ausritt habe ich geholfen, die Pferde fertig zu
machen.



Danch sind wir alle zusammen an den Strand. Das Wasser war eher
frisch, aber die Sonne war sehr heiss. Glücklicherweise hatten wir einen
Sonnenschirm mit uns.



Wieder zurück auf der Farm haben wir etwas Kleines gegessen
und noch etwas relaxed, denn es war immer noch über 30 °, zu heiss, um etwas zu
arbeiten. Am Abend hat Jean-Marie gekocht für uns alle, Truthhahn, Kartoffeln
und Tomaten. Ich habe dann alles aufgeräumt und bin dann auch bald einmal
schlafen gegangen.

Farmstay Darling Downs No. 1

Montag, 19.12.2011



Heute Morgen war ich alleine, Käthi und Denis sind schon zur
Arbeit gegangen. Ich habe meine Tasche wieder einmal gepackt und dann
gefrühstückt.



Um 8.30 Uhr gings los zur Bushaltestelle. Von dort aus gings
wieder in die Stadt. Karina, die Chefin der Farm hat mir gesagt, i soll um
11.00 Uhr in Armadale sein, das ist ein Stadtteil von Perth. Ich bin dann mit
dem Zug bis zur Endstation gefahren. Dort hat mich Karina abgeholt. Sie ist
ursprünglich Dänin wohnt aber schon seit 15 Jahren hier.



Wir sind dann noch schnell einkaufen gegangen, bevors dann
zur Farm ging.



Auf der Farm haben wir erst einmal etwas gegessen. Hier
läuft alles etwas anders, jeder macht sein Essen selber und isst dann, wann er Lust
hat. Irgendwie ganz komisch, wenn man daran gewöhnt ist, dass man kocht und
dann zusammen an einem Tisch isst.



Am Nachmittag hat sie mir noch schnell die Farm gezeigt. Es
hat hier 2 Pferde, 5 Hühner, 1 Güggel und 2 Katzen, das ist ihre Farm ;)



Natürlich haben sie noch einen Gemüsegarten und
wahrscheinlich kann ich dann ihren Garten noch etwas erweitern mit
Verbundsteinen und so, we will see..



Am späteren Nachmittag ist dann Karina gegangen, sie wollte
noch an ein Geburtstagsfest von ihrer Freundin. Ich bin dann spazieren
gegangen, etwas die Gegend erkunden. Später habe ich die Pferde gefüttert und
in den Stall gebracht.



Am Abend kam dann Jean-Marie, Karinas Mann mit den Jungs
nach Hause. Jean-Marie ist in Château-dʼOex aufgewachsen und lebt seit 15
Jahren hier. Der gemeinsame Sohn, Lucien, ist 9 Jahre alt und hat gerade
Schulferien. Seth war noch dabei, das ist der Sohn von der Freundin, die im
Moment noch hier wohnt.



Am Abend hat Karina etwas gekocht und nur für 3 Personen den
Tisch gedeckt. Sie für mich und die beiden Jungs gekocht, sie hat dann für sich
ein Teller genommen und es im Büro gegessen. Irgendwie schon komisch, aber anscheinend
ist das hier normal.



Den Abend habe ich auf der Terrasse verbracht, es war noch
schön warm. Irgendwann kamen dann die Mücken und ich bin dann schlafen
gegangen. Im Moment schlafe ich noch im Zelt, da die Freundin von Karina das
Wwoofer’s Zimmer benutzt. Nach Weihnachten kann ich dann dort einziehen.

 

Perth / Fremantle

Sonntag, 18.12.2011

Fremantle Market Fremantle Harbour @ the beach ds Huus vo Wittwers



Heute Morgen haben wir das Morgenessen zusammen eingenommen.
Ich habe dann noch einige Postkarten geschrieben.



Danach sind wir mit dem Velo los zu einem Garage Sale. Hier
ist das anscheinend normal, wenn jemand umzieht oder einfach so mal aufräumen
will stellt man einfach alles in die Garage und stellt ein Plakat an die
Strasse: Garage Sale. Die hatten dort nur ein Haufen Ramsch, Denis hat ein
Kupferpfännchen für seine Mutter gekauft.



Danach sind wir nach Fremantle. Das ist eine eigene kleine
Stadt südlich von Perth. Dort sind wir eine Zeit lang durch den Markt
geschlendert und uns alles angesehen. Später kam noch ein Kollege von Denis und
wir sind zu dritt weiter. In Fremantle hat es immer gewindet und es war nicht sonderlich
heiss. Der Wind dort wird „Fremantle Doctor“ genannt, weil danach immer alle
zum Doktor müssen.



Wir sind dann noch kurz zum Strand, der gerade neben dem
Hafen von Fremantle liegt.



Am Abend war in Scarborough noch ein Weihnachtskonzert.
Eigentlich wollte ich noch einmal den Sonnenuntergang fotografieren, leider war
dieser aber nicht sehr spektakulär und wir sind dann auch wieder an die Wärme..



Am Abend sind wir noch etwas zusammen gesessen und geredet.
Auf dem Balkon konnten wir noch das Feuerwerk vom Weihnachtskonzert sehen, ehe
wir dann ins Bett gingen.

Perth No. 5

Samstag, 17.12.2011



Heute Morgen haben wir alle zusammen das Morgenessen
eingenommen.



Dann gings los, heute dufte ich mit Käthi ausreiten gehen.
Käthi reitet seit ca. 20 Jahren und hatte lange ihr eigenes Pferd, bis es dann
gestorben ist, jetzt hat sie eines geleast.



Wir sind zum Pferdehof um die Ecke ( 30‘ Fahrt) gefahren,
haben die Pferde bereit gemacht und dann gings los. Ich hatte Monty, ein 12
jähriges Australian Stockhorse.



Wir waren über 2 h im Bush Australiens unterwegs, Käthi hat
mir sehr viele blühende und verblühte Pflanzen gezeigt. Wir haben auch Emus und
Kängurus gesehen. Glücklicherweise sind die Pferde daran gewöhnt und haben
nicht gescheut.



Dies war wirklich ein wunderschönes Erlebnis, mit dem Pferd
hat man wirklich die Möglichkeit, ein anderer Teil Australiens zu erkunden.



Bei der Rückfahrt haben wir noch schnell beim Market
angehalten und zwei Säcke Früchte eingekauft. Zuhause haben wir dann einen sehr
leckeren Fruchtsalat mit Joghurt zubereitet und gegessen. Eigentlich wollten
wir am Nachmittag noch nach Fremantle, ein kleines Städtchen unterhalb von
Perth. Leider war es dann aber schon zu spät und wir haben dies auf Morgen verschoben.



Am Abend bin ich mit Käthi dann noch schnell nach Fremantle,
dort finden gerade die Weltmeisterschaften im Segeln statt. Dort haben wir die
Siegerehrung gesehen und dann gabs noch ein Konzert. Bei einem Bier um die Ecke
haben wir dann den Abend ausklingen lassen. Hier wird einfach irgendwie bei
jeder Gelegenheit Alkohol getrunken. Als wir wieder in Scarborough angekommen
waren, haben wir noch ein Bettmümpfeli, ein Honig Likör genommen.

Monty Market Banksia  ..and the winner is..

 

Perth No. 4

Freitag, 16.12.2011

Morgen habe ich etwas länger ausgeschlafen.

Das Morgenessen habe ich auf der Terrasse mit Blick auf das
Meer genossen. Ich fühle mich hier bei der Familie sehr gut aufgenommen.

Nach dem Morgenessen habe ich mich wieder mit der Jobsuche befasst. Da Karina von der Farm immer noch nicht zurückgerufen hat, habe ich versucht sie zu erreichen. Sie hat mir dann am Telefon gesagt, dass ich am Montag den Zug nehemen soll und anfangen kann. Ich habe mich natürlich riesig gefreut, endlich ein Job ;)

 

Später bin ich mit dem Bus in die Stadt gefahren. Dort bin
ich zum Museum gelaufen und habe mir dieses angesehen. Die Geschichte der
Western Australia Aborigines war mit Bildern und Text dargestellt. Ist schon
noch so eindrücklich, was mit den Ureinwohnern damals geschehen ist.



Im Museum war ein grosser Teil der Tierwelt Australien
ausgestellt. Auch die Meerestiere waren da, viele Korallen, Fische und sehr
schöne Muscheln.



Den Nachmittag habe ich auf dem Rasen vor dem Museum
verbracht. Er wird auch Perth Garden genannt. Sie haben da überall so
Hochbeete, in denen verschiedenes Gemüse und Kräuter angepflanzt werden.



Um 15.30 bin ich dann zum Kaffee gelaufen, in dem Denis
arbeitet. Gestern hat er mich eingeladen, um mit Ihm und seinen Arbeitskollegen
nach Feierabend etwas trinken zu gehen. Sie hatten gerade zugemacht und wollten
los, ins Feierabendbier.



Da wir leider kein leeres Taxi finden konnten, sind wir mit
dem Bus in einen anderen Teil der Stadt gefahren. Dort hat die Chefin schon
gewartet und hat auch sofort eine Runde Bier und Chips (Pommes Frites) bezahlt.
Erst später habe ich mitbekommen, dass dies eine Art Jahresabschluss ist.



Irgendwann am Abend kam dann noch der Freund von Mel, einer
Kollegin von Dennis. Er hat uns dann nach Hause gefahren.



 

Perth No. 3

Donnerstag, 15.12.2011

Heute Morgen hatte ich keine Gelegenheit die Morgentoilette
zu erledigen, da mein Gepäck ja noch im Hostel untergebracht war. Ich bin dann
mit dem Bus in die Stadt und dann zum Backpackers gelaufen um dort das Gepäck
zusammenzuräumen und auszuchecken. Nach einem zweiten Mal nachfragen, war es
dann doch Möglich, das Gepäck den Tag hindurch im Hostel zu lassen.

Ich bin dann ins Informationscenter um ein Wwoofing Buch zu
kaufen. Wwoof ist die Abkürzung für Willing Workers on organic Farms. Das ist
eine Organisation, die hilft, Leute zu vermitteln. Es hat ganz verschiedene Arbeitsmöglichkeiten.
Beim Wwoofing arbeitet man 4 oder 5 h pro Tag und den Rest hat man frei, man
bekommt keinen Lohn, dafür kann man auf der Farm wohnen und Essen. Da ich ja
kein Arbeitsvisum bekommen habe, ist dies die einzige einigermassen legale
Möglichkeit, irgendwie ein wenig Arbeiten zu gehen.


Ich habe dann einige Adressen im Buch angestrichen. Gleich
die erste Familie die ich angerufen habe, hat gesagt, dass sie mir so bald wie
möglich zurückruft, dass es aber gut aussähe.

Als es langsam Abend wurde, ging ich das Gepäck abholen und
bin mit dem Bus die 40 Min. nach Scarbarough gefahren. Käthi und Dennis sind
heute Abend beide nicht da, sie haben mir aber einen Schlüssel gegeben, feel
like home.

Backpacker Hostel Mmh.. vo Wittwers Huus us..

Perth No. 2

Mittwoch, 14.12.2011

Um 8.00 Uhr wurde ich das erste Mal geweckt. „Bekannte“ aus
Reichenbach wohnen seit 25 Jahren in Australien und ich hatte mit dem Sohn der
Frau telefoniert und jetzt hat mir Käthi, die Mutter angerufen, um mir zu
erklären, wie ich sie am Besten finde.

Nachdem ich alles notiert hatte, ging ich wieder in den
kuscheligen Schlafsack. Ich konnte dann bis 11.00 Uhr schlafen. Irgendwie war
die ganze Zeit Lärm im Zimmer, einige Leute gingen, andere kamen und war noch
zu erwähnen ist, es war ein 16er Zimmer, 14 Männer, eine Frau und Ich. Ein
riesen Chaos und der Duft war auch nicht der allerfeinste..

Ich bin dann aufgestanden, habe geduscht und bin in die
Stadt. Am Nachmittag hat mich Dennis angerufen, wir haben einen Treffpunkt
abgemacht und wie vereinbart haben wir uns dann auch gefunden.

Wir gingen zusammen zu seinem Elternhaus. Er hat mir das
ganze Haus und den Garten gezeigt und mir auch gleich angeboten, hier zu
wohnen, bis ich etwas gefunden habe. Später kam dann noch Käthi von der Arbeit
nach Hause.

Wir sind dann noch kurz an den Strand, wo wir einen
wunderschönen Sonnenuntergang gesehen haben. Käthi ging dann noch mit einem
Miniaturesurfbrett ins Wasser.

Zurück im Haus haben wir zusammen Fisch und ein gemischter
Salat zubereitet. Da es schon spät war, liess ich mich überreden, diese Nacht
auch schon hier zu verbringen, obwohl ich im Backpackers ja gebucht hatte. Ich
konnte bald einmal einschlafen. Ich habe es wirklich gut getroffen mit den
Leuten.

Sunset at scarborough,   Sunset at Scarbarough, Perth

Perth No. 1

Dienstag, 13.12.2011

Heute Morgen sind wir nach dem Morgenessen los Richtung
Flughafen um das Auto dort abzugeben. Leider war wieder niemand an der
Autoabgabestelle. Wir haben dann den Schlüssel dort deponiert und sind dann mit
einem Taxi in die Stadt gefahren. Erst einmal musste ich das Gepäck in mein
Backpackers Hostel bringen.

Nachdem das Gepäck verstaut war, sind wir durch die Stadt
und haben den ganzen Tag in der Stadt verbracht. Wir sind die drei
Hauptstrassen einige Male auf und ab gelaufen.

Abends waren wir dann schon etwas müde. Wir sind dann noch
ein letztes Mal Essen gegangen. Am Swan River soll es ein gutes Restaurant
geben. Auf dem Weg dorthin konnten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang
sehen.

Da wir den ganzen Tag ein wenig gegessen haben, hatten wir
garnicht mehr so hunger. Wir haben uns für einen Caesar Salat mit Lachs
entschieden. Er war sehr lecker und ich habe dies in vollen Zügen genossen.

Nach einem Bettmümpfeli sind wir dann wieder zum Backpackers
gelaufen um mit dem Gepäck zum Flughafen zu gehen, da Fränzi am Morgen früh
abfliegt. Am Flughafen konnte ich noch etwas schlafen, bevor es dann ums
verabschiden ging. Um 4.00 Uhr am Morgen war es soweit und Fränzi ging, war
schon ein sehr spezieller Moment. Wir waren einen Monat zusammen unterwegs und mehr
oder weniger immer beieinander.

Ich bin dann mit dem Taxi, da um diese Zeit noch kein Bus
fährt, zurück zum Backpackers gefahren und mich ins Bett gelgt.

znacht..

Geraldton-Perth

Montag, 12.12.2011

Heute Morgen wurden wir von diversen Frühsportlern geweckt.
Um 6.15 haben wir uns entscheiden, kurz einen Schwumm zu nehmen, zu duschen und
dann zu Frühstücken.

Eigentlich wollten wir noch etwas Zeit in Geraldton
verbringen, da wir ja heute nicht mehr so weit fahren mussten. Wir sind kurz
durch die Läden gegangen aber irgendwie gabs keine wirkliche Shoppingmeile oder
wenigstens ein Souvenirladen. Wir sind dann los Richtung Perth.

Nach gut 3 h Fahrt sind wir dann auch in Perth angekommen.
Wir haben in der Stadt parkiert und haben dann den Rest des Nachmittags im City
Centre verbracht.

Als es anfing einzudunkeln, haben wir uns auf die Suche nach
einem Caravanpark gemacht. Auf dem Zeltplatz haben wir dann die Koffer wieder
einmal gepackt. Kurz nachdem wir eingeschlafen sind hat es begonnen zu regnen
und zu stürmen. Irgendwann konnten wir dann aber doch einschlafen.

inisch meh oversize.. Perth City

Coral Bay-Geraldton

Sonntag, 11.12.2011

Heute Morgen sind wir ein weiteres Mal um 6.15 Uhr
aufgestanden. Wir haben unsere Sachen zusammengepackt und nach dem Frühstück
gings los Richtung Süden. Ein langer Weg wartete auf uns. Unser Ziel war es,
wenn irgendwie möglich, bis nach Geraldton zu fahren, also etwas über 700 km.

Bevor es los ging, sind wir noch schnell in den Souvenirladen
gegangen, um ein Andenken zu kaufen. Kurz nach 8.00 Uhr gins los. Auf der Fahrt
haben wir noch Termitenhügel gesehen. Die sehen von weitem ein wenig Ähnlich
aus wie die Pinnacles, sind aber Rot.

Unterwegs haben wir noch kurz einen Halt bei einem Lockout
gemacht. Von dort aus konnten wir den Lake  Macleod sehen. Leider war er etwas
ausgetrocknet, da es ja auch Sommer ist.

11.30, etwa 100 km vor Carnarvon fing mein Herz an, höher zu
schlagen. Das Auto hatte auf einmal Durst und die nächste Tankstelle war im
nächsten grösseren Örtchen. Endlich in Carnarvon angekommen, war ich dann schon
froh, dass das orange Lämpli endlich nicht mehr den Drang hatte, zu leuchten.
In Carnarvon haben wir dann auch etwas Zmittag gegessen. Nach einer kurzen
Pause gings wieder weiter. Einen kurzen Zwischenhalt haben wir noch im Örtchen
Billabong gemacht. Das Örtchen war einfach ein Roadhouse mit einer Tankstelle
und fertig.

Wir sind durch endlose Weite gefahren. Einfach richtiges
Outback, alle Fahrer winken einander zu, und während einer Stunde sieht man
höchstens 20 andere Autos oder Lastwagen. SO habe ich mir Australien
vorgestellt.

Um 17.15, nach 9 Stunden unterwegs und etwa 8 h Fahrt (730 Km) sind wir dann auch an unserem Ziel angekommen: Geraldton. Im Mac haben wir uns einen feinen Kaffee gegönnt und den Abend mit Internet und Karten schreiben verbracht.

Im Dunkeln haben wir dann nach einem schlafplatz gesucht. Am
Meer auf einem Parkplatz haben wir dann angehalten und dort geschlafen, an
einem Ort, wo sich Mensch und Hase gute Nacht sagen.. :)

Termittenhügel just a little bit oversize.. on the road.. Endlosi wiiiti..

Carnarvon-Coral Bay

Samstag, 10.12.2011

Wie gewont, sind wir früh aufgestanden, haben uns fertig
gemacht und sind los gefahren. Das nächste Ziel war Coral Bay. Nach 2.5 h Fahrt
sind wir angekommen. Wir sind kurz durch das Dörfchen, resp. 4 Geschäfte,
gegangen und haben dann das Schnorchel zeug gemietet

Am Strand sind wir dann auch direkt raus ins erfrischende
Nass und haben das Riff gesucht. Als wir es endlich gefunden haben, war es dann
auch wirklich schön, so schön, wie ich es mir vorgestellt hatte. Wir haben eine
Zeit lang geschnorchelt. Leider war meine Brille nicht ganz dicht, so dass
diese getauscht werden musste. Nach einigen Stunden am Strand und im Wasser
sind wir noch ein zweites Mal raus und es war wirklich traumhaft. Wir haben
sehr viele farbige Fische gesehen.

Am Strand haben wir den Nachmittag genossen. Mit etwas
zuviel Sonne haben wir das Schnorchelzeug retour gebracht und haben dann nach
einer sehr erfrischenden Dusche das Abendessen genossen. Es gab
Tomaten-Gurken-Feta-Thon-Salat, war sehr lecker. Nach dieser Stärkung sind wir
auf einen kleinen Hügel gelaufen, wovon man einen wunderbaren Ausblick zum
Sonnenuntergang hatte. Diesen Moment haben wir dann auch sehr genossen, es war
wirklich sehr schön. Als es finster wurde, sind wir zurück zum Campingplatz und
haben dort den Abend mit Tagebuch, Kartenschreiben usw. ausklingen lassen.


  Campingplatz

 

Monkey Mia-Carnarvon

Freitag, 09.12.2011

Nach einer erholsamen, etwas längeren Nacht bin ich um 5.00 aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. Ich habe dann noch etwas gelesen und dann die Sachen zusammengeräumt, so dass wir um 6.15 Uhr das Morgenessen einnehmen konnten. Danach sind wir zum Strand gelaufen. Etwa um 7.30 Uhr ging das Spektakel los.. In der Bucht konnte man plötzlich ganz viele Delfine sehen. Wir durften ans Wasser heran und konnten die Delfine ganz von Nahe sehen. Ein Ranger, oder so ähnlich, hat uns dann etwas über den Lebensstil usw. erzählt, bis dann einige von uns die Delfine füttern konnten. Es war ein sehr schönes Erlebnis, die Delfine von so nahe zu sehen und zu beobachten.
Wir haben dann noch etwas Zeit am Strand verbracht, bevor wir dann weiter sind. Bei einem Lookout haben wir noch kurz angehalten und haben die Aussicht auf den Indischen Ozean genossen. Der nächste längere Halt war der Shell Beach. Das ist ein Strand voll, und einfach wirklich voll mit Muscheln. Das Meer war spiegelklar und angenehm warm, um darin zu baden. An diesem Strand konnten wir uns eine Weile vertörlen, bis es dann wieder weiter ging.
Am Abend sind wir in Carnarvon, einem kleinen Städtchen, angekommen. Nachdem wir unsere Wäsche wieder einmal gewaschen hatten, haben wir uns entschieden, hier Fisch zu essen. In einem kleinen Hafenrestaurant haben wir dies auch getan und er war wirklich sehr fein.
Zurück auf dem Zeltplatz mussten wir die meiste Wäsche, die getumblert wurde, noch einmal aufhängen, da sie nicht trocken war. Da es ganz leicht regnete, haben wir sie über die Stühle gehängt. Danach war schlafen angesagt.. Gute Nacht.

   

Cervantes-Mokey Mia

Donnerstag, 08.12.2011



Heute Morgen sind wir um 5.30 Uhr aufgestanden, haben uns
schnell etwas angezogen und sind dann in den Nationalpark hinein gefahren. Dort
konnten wir schon von weitem die hellen Hügel, die Pinnacles, erkennen. Wir
sind dann zu Fuss weiter. Man konnte mitten durch die Pinnacles laufen. Mit der
Morgensonne gab dies ein ganz spezielles Licht und es war wirklich sehr
eindrücklich dort. Bei diesen Hügeln haben wir noch Emus gesehen. Auch sehr
viele Känguruspuren haben wir gesehen.



Nach diesem wunderschönen Erlebnis sind wir weitergefahren
bis nach Geraldton. Dort haben wir das Morgenessen und weiteres Essen für die
nächsten paar Tage gekauft. Wir sind dann noch an den Strand gegangen um etwas
Sonne zu tanken. Das Meer war wunderbar warm und man konnte tiptop darin baden.



Weiter gings dann bis nach Monkey Mia. Nach einer langen
Fahrt sind wir etwa um 21.00 Uhr dort angekommen. Wir haben das Zelt
aufgeschlagen und sind dann auch einmal schlafen gegangen. Es war ein langer
Tag, heute sind wir fast 700 km gefahren.

Pinnacles Pinnacles  Pinnacles Pinnacles Pinnacles Beach Geraldton Viehtransport..

Alice Springs-Perth-Cervantes

Mittwoch, 07.12.2011

Morgens, 7.30 Uhr: Beginn eines Horrortages..


Wir sind aufgestanden, haben zmörgelet und wurden dann mit
dem Hosteleigenen Shuttlebus Flughafen gebracht. Dort angekommen, bei 39 °
Hitze, haben sie uns mitgeteilt, dass der Flug um 2 h verschoben wurde, wir
konnten also erst um 12.20 Uhr starten und würden, wenn alles nach Plan läuft
um 14.00 Uhr in Perth ankommen. Als erstes mussten wir die
Autovermietungsstation benachrichtigen, dass wir später unser Auto in Empfang
nehmen würden. Leider haben wir diese nicht persönlich erreicht, es war nur der
Anrufbeantworter erreichbar.

Die 2 h haben wir mit Karten schreiben, Tagebuch usw.
verbracht.

Um 12.00 konnten waren wir am Gate und konnten dann auch
pünktlich in den Flieger einsteigen. Nach gut 3 h Flug sind wir in Perth
gelandet. Leider gabs dann Probleme mit dem Gepäck. Wir haben über 2 h am
Karusell darauf gewartet. In Perth gabs am Abend bevor wir angekommen waren
einen heftigen Sturm und darum wurde auch unser Flug verschoben. Andere Flüge
wurden gekänzelt, so dass der Flughafen, und es war nur der Domestic (Flughafen
für Inlandflüge), voll mit Leuten und Gepäck war. Überall zwischen den
Karussellen war alles voll mit Koffer und Taschen.

Wir haben uns dann getrennt, Fränzi ging zum International
Airport um dort unser Auto in Empfang zu nehmen. Auf unserem stand auf dem
Infoblatt, das wir erhalten haben, dass wir das Auto am Internationalen
Flughaben abholen sollten. Ich blieb am Flughaben und wartete auf das Gepäck.
Als dieses endlich kam, bin ich in den Bus gestiegen und auch zum
Internationalen Flughafen gefahren.

Leider war noch niemand von der Vermiteungssation da, so
dass wir noch einmal warten mussten.

Am Abend um 18.15 konnten wir dann endlich losfahren. Wir
sind Richtung Norden bis nach Cervantes. Wir haben uns entschieden, vor dem
Nambung Nationalpark im Auto zu schlafen, damit wir den Sonnenaufgang bei den
Pinnacles sehen konnten.

Flughafen Alice Springs        

Red Center No. 2

Dienstag, 06.12.2011



Heute Morgen war um 3.50 Uhr Tagwache. Wir wollten früh los,
um den Sonnenaufgang beim Uluru zu sehen. Wir sind aufgestanden, haben etwas
gegessen und sind dann los. An einem Aussichtspunkt kurz vor dem Uluru haben
wir angehalten und konnten von dort aus auf der einen Seite dein Sonnenaufgang
sehen und auf der anderen Seite der Uluru, der seine Farbe mit der Sonne
verändert hat.



Es war wirklich sehr eindrücklich, das frühaufstehen, hat
sich auf alle Fälle gelohnt.



Nach dem Sonnenaufgang hatten wir die Möglichkeit, um den
Uluru zu laufen, dies haben wir dann auch getan. Die 9.5 Km um den Uluru waren
sehr schön. Wir haben den heiligen Berg von allen Seiten aus gesehen und
nirgends ist er gleich.



Nach Sonnenaufgang Beobachtung und 2 h Walk war es erst 9
Uhr und wir hatten den gesamten Tag noch vor uns. Weiter gings mit dem Tourbus
zu den Kata Tjuta. Dies sind ebenfalls rote Felsformationen, der höchste Teil,
der Mount Olga ist etwas über 500 m hoch. Wir haben dort nur einen kurzen Walk
zu einem Aussichtspunkt gemacht. Rad hat uns gesagt, dass man an  heissen Tagen nach 11 Uhr nicht mehr wandern
soll. Darum haben wir die beiden Wanderungen am Morgen gemacht.



Nach Kata Tjuta sind wir zurück ins Resort, unserer
Übernachtungsstätte gefahren und haben dort das Mittagessen eingenommen. Es gab
Chickenburger, Poulet Fleisch mit Salt, Tomaten, Gurken und weissem Brötchen.



Nach dieser Stärkung sind wir wieder zurück Richtung Alice
Springs gefahren. Auf dem Weg haben wir noch einen Horny Devil gesehen. Dies
ist eine Art Eidechse, die typisch für Australien ist.



Auf der Fahrt haben wir noch zweimal einen kurzen Stopp
eingelegt. Im Tourbus haben wir auch noch verschiedene Spiele gespielt.



Wir haben wirklich zwei super Tage erlebt, sehr viel gesehen
und wir haben mit Rad auch einen Super Tourguiden erwischt, der sehr viel über
das Red Center wusste und sich grosse Mühe gab, dass wir auch viel erleben und
Spass hatten.



Rad hat uns in Alice Springs direkt vor dem Hostel
abgeladen. Den Abend haben wir mit packen, Tagebuch und Karten schreiben
verbracht.



Ich habe zwei wunderbare Tage im Outback verbracht. Das
Wetter war gestern etwas bewölkt aber immer heiss, heute waren nur sehr wenige
Wolken und es war richtig, richtig heiss, was ich aber sehr genossen habe. So
habe ich mir Australien vorgestellt.

Uluru Uluru Walk ume Uluru Kata Tjuta Kata Tjuta

 

Red Center No.1

Montag, 05.12.2011



Heute Morgen sind wir um 4.15 Uhr aufgestanden. Eine Stunde
später wurden wir von Rad, unserem Tourguide, abgeholt und los ging das
Abenteuer ins Outback.



Zuerst einmal sind wir gefahren und gefahren und gefahren. Nach ca. 4 h Fahrt haben wir das Mittagessen eingenommen. Es gab viel Gemüse, Brot und Schinken.



Auf der Weiterfahrt haben wir noch wilde Pferde gesehen.
Brumbies, wie sie hier genannt werden. Dies war auch ein sehr schönes Erlebnis.
Auch ein Rotes Riesenkänguru haben wir unterwegs beobachten können. Dies sind
die grössten Kängurus, die in Australien leben und können bis 2 Meter gross
werden.



Der nächste Halt war dann Kings Canyon. Das ist eine Sandsteinschlucht,
die sich über Jahrtausende gebildet und verfärbt hat. Dort haben wir den Kings
Canyon Walk gemacht. Dies waren ca. 9.5 Km durch die Felsen des Canyons. Es war
eine wunderschöne Wanderung. Rad hat uns sehr viel erzählt, wie diese
Schluchten entstanden sind. Die rote Farbe ist übrigens Rost, der sich über die
Jahre gebildet hat, sonst wäre die Schlucht weiss, wie der Sand an der
Ostküste.



Weniger schön war die Begegnung mit der Schlange. Beim
Wandern durch die Felsen ist Fränzi beinahe auf eine gestanden, die hat sich in
den Felsen versteck. Es war eine Braune und Rad hat uns gesagt, dass die
Braunen nicht gut seien, was immer das auch heissen mag.



Ca. um 15.00 Uhr sind wir dann losgefahren Richtung Yulara.
Das ist ein kleines Dörfchen in der Nähe des Uluru. Dort angekommen, konnten
wir von einem Aussichtspunkt aus den Uluru und zugleich einen wunderschönen
Sonnenuntergang erleben.



Wir haben es wirklich super getroffen, wir konnten fast
nicht aufhören, zu fotografieren, je tiefer die Sonne war, desto schöner wurde
es.



Am Abend haben wir dann alle zusammen das Abendessen
zubereitet. Es gab Kamelwurst, Känguru und Büffelfleisch. Dazu gab es
Couscous-Salat, Kabissalat und noch eine Spezialität des Tourguiden. Als er uns
geschwellte Kartoffeln gab, haben wir gedacht, dies würde dann Kartoffelsalat
geben. Er hat dann aber noch Käse, Tomatenpürree, Mais und allerhand Sachen reingetan,
und dies dann auf den Grill getan. Es hat dann wir Kartoffelgratin geschmeckt,
war also ganz lecker.



Zum Dessert gab es Müesli mit Pfirsichen und Honig, das
ganze wurde ebenfalls warm serviert, dazu gab es noch Vanillecreme.



Wir waren müde von den ganzen Eindrücken heute, gingen
duschen und dann schlafen. Wir bekamen so eine Art Kabinen, in denen 4 Betten
waren mit Matratzen. War also nach ganz gemütlich.

Red Center Kings Canyon Kings Canyon Kings Canyon Kings Canyon Kings Canyon Kings Canyon Kata Tjuta

Adelaide-Alice Springs

Sonntag, 04.12.2011



Nach einem coolen, langen Ausgang sind wir heute Morgen um
30 Uhr aufgestanden, den Rest Gepäck zusammengepackt und mit dem Taxi an den
Flughafen. Wir haben unser Gepäck nochmals gewogen und haben dann eingecheckt.
Hier in Australien kann man das selber an Bankomatähnlichen Automaten. Leider
mussten wir dann trotzdem noch etwas umpacken, da man nichts am Koffer aussen
anbinden oder befestigen durfte. Wir haben dann noch etwas Kleines gegessen und
sind dann auch schon bald einmal in den Flieger eingestiegen. Dieses Mal konnte
ich tiptop schlafen, hatte wohl noch etwas nachzuholen.



Pünktlich um 11.55 Uhr sind wir im Alice Springs angekommen.
Mit dem Taxi gings ins Hostel, wo wir auch gleich das Zimmer beziehen konnten.
Dies hat einen guten Eindruck hinterlassen, sauber und mit einem eigenen Bad.



Im Zimmer haben wir Elena kennengelernt. Zu dritt sind wir
in die Stadt. Da heute Sonntag war, war nicht wirklich die Hölle los. Wir haben
uns einige Kunst- und Souvenirläden angeschaut.



Wir sind dann noch Stadtauswärts gelaufen um uns dort die
School of the Air anzuschauen. Vor ca. 2 Wochen haben wir in Beachworth Greg
getroffen. Ein pensionierter Lehrer. Er hat uns gesagt, dass wir in Alice
Springs unbedingt diese Schule anschauen sollen. Die Kinder im Northern
Terretory werden wegen den weiten Distanzen per Internet unterrichtet. Sie
sehen die Lehrer und die Mitschüler nur über einen PC. War wirklich sehr
spannend und dies hat mir schon Eindruck gemacht.



Zurück im Hostel haben wir geduscht und uns fertig gemacht.
Wir sind dann essen gegangen. In einem Saloon gab es ein Outback Mixed Grill
Teller. Ich habe mich für das entschieden. Darauf war Krokodil, Känguru, Kamel,
Büffel und Rehfleisch mit Salat, Pommes Frites und Sauce. Dies war sehr lecker,
vor allem Känguru hat mir sehr geschmeckt. In einer Bar haben wir den Abend
noch ausklingen lassen, kurz haben wir noch die zwei Schweizer gesehen, die wir
schon in Cooma getroffen hatten.



Wir gingen dann auch bald einmal schlafen, morgen früh
geht’s los ins Outback.

Alice Springs In der School of the air Z'Nacht, mmh!

 

Adelaide

Samstag, 03.12.2011



Heute Morgen haben wir wieder einmal etwas ausgeschlafen.



Etwa um 11.30 Uhr sind wir dann geduscht und genährt Richtung
Stadtzentrum gelaufen. Bevor wir dieses erreicht hatten, sind wir noch auf den
Central Market. Ein riesiger Markt mit über 200 Ständen, von Früchten und
Gemüse über Schmuck zu Joghurt und ganz vielem Mehr. Wir waren ein bisschen im
Paradies.



Leider konnten wir keine Früchte und Gemüse kaufen für die
Weiterreise, da wir ja morgen mit dem Flieger das nächste Reiseziel erreichen
werden. Wir haben dann frisch gemachtes Joghurt probiert, dies war wirklich ein
Traum.



Als der Markt um 15.00 Uhr schloss, sind wir in die
Innenstadt gelaufen. Dort sind wir noch einmal etwas durch die Läden
geschlendert und haben dann den Rest des Tages mit Karten schreiben im Park
verbracht.



Heute hat die Sonne geschienen und es war etwa 27 Grad warm,
dies tönt zwar warm, aber so wirklich warm war es nicht, es hat immer wieder
etwas gewindet.



Am Abend war Koffern packen angesagt. Wir mussten uns von
diversem verabschieden. Ich hoffe, morgen wird das passen mit der Waage.



Heute Abend werden wir noch etwas nach draussen gehen.



Schöne Nacht und bis bald..



  Adelaide City Adelaide Central Market, Jorhurt (sehr lecker!)

Kangaroo Island

Freitag, 02.12.2011



Der heutige Tag hat sehr früh angefangen. Wir sind um 5.15
aufgestanden und haben uns fertig gemacht. Um 6.10 kam der Tour Bus und hat uns
abgeholt. Erst einmal standen 2 Stunden Busfahrt auf dem Plan. Am Cape Jervis
angekommen, sind wir auf die Fähre gestiegen. Nach 45 Min. Fahrt sind wir
endlich auf Kangaroo Island angekommen. Es ging auch gleich los und wir sind in
die Seal Bay gefahren. Dort konnten wir Robben aus nächster Nähe sehen. Sie
haben zwar etwas gestunken, waren sonst aber sehr knuddelig.



Mit dem Bus sind wir dann weiter nach Vivonne Bay, wo wir
das Mittagessen eingenommen haben. Es gab Poulet, Würstchen und verschiedene
Salate vom Buffet. Wir hatten einen riesen Hunger und endlich wieder einmal
etwas Warmes, das hat schon sehr gut getan.



Danach ging es weiter nach Birds of Plenty. Dort wurden uns
verschiedene Vögel vorgeführt und etwas über sie erzählt.



Der nächste Halt waren die Remarkable Rocks. Das sind
Felsen, die sich über die Jahre durch Wind und Wetter so geformt. Es hat zwar
ziemlich gewindet, aber dies war schon ein sehr spezielles Erlebnis.



Die nächste Sehenswürdigkeit war Admirals Arch. Dort konnte
man durch einen fensterähnlichen Bogen hindurch das Meer sehen.



Danach war wieder die lange Rückfahrt angesagt.



Die Insel war sehr schön und wir haben sehr viel von der
Umgebung gesehen. Leider sassen wir aber der grösste Teil der Zeit im Bus, wir
haben 390 km nur auf der Insel gemacht. Auf der Rückfahrt haben wir noch bei
einem Café angehalten, von dort aus konnte man Koalas und Kängurus sehen.
Leider waren die Kängurus, die man dort sehen konnte eingezäunt und ein Guide
zeigte uns, auf welchen Bäumen wir Koalas sehen konnten. Für uns war das
irgendwie nicht so das, da wir ja schon in freier Wildbahn Koalas und Kängurus
sehen konnten, uns kam es ein bisschen vor, wie in einem Zoo.



Auf der Rückfahrt konnten wir die Landschaft noch einmal
geniessen. Dort haben wir auch noch einmal sehr viele Kängurus gesehen. Die
Insel ist wirklich einzigartig in der Tier- und Pflanzenwelt.



Zurück bei der Fähre sind wir wieder die 45 Min zurück nach
Cape Jervis gefahren. Zum Glück hat es dies Mal weniger gewindet, so wurde
einem auch weniger übel.



Um 22.30 wurden wir vor dem Hostel wieder abgesetzt. Wir
waren todmüde von der langen Fahrt und den vielen Eindrücken.



Gute Nacht.

Murray River-Aldeaide

Donnerstag, 01.12.2011

Guten Morgern allerseits

Unser Ziel heute war nach Adelaide
zu fahren, dort das Auto abgeben, in die Stadt zu fahren, das das Backpacker
Hostel zu finden und dann noch etwas den Nachmittag zu geniessen.

Wir sind früh aufgestanden, haben
alles zusammengeräumt, Koffer gepackt, Zelt zusammengeräumt und sind los.


Die Strasse war gut zu befahren,
alles war ein weiteres Mal auf dem Princess Highway. Nach ca. 1 h Fahrt sind
wir in Adelaide angekommen. An einer Tankstelle haben wir das Auto geputzt und
getankt um dies dann am Flughafen abzugeben.

Am Flughafen noch schnell das
Gepäck gewogen, um eine Ahnung zu haben, wie wir die Utensilien am besten
aufteilen. Mit dem Bus sind wir dann ins Zentrum von Australien gefahren. Wir
haben dann auf einer Bank in einem Park endlich unser Morgenessen genossen. Langsam aber sicher war da schon ein Loch im Bauch.

Wir sind dann zum Hostel gelaufen und haben eingecheckt. Wir konnten auch direkt das Zimmer beziehen, ein sehr schönes, sauberes Hostel. Wir haben dann unsere schmutzige Wäsche gemacht. Die Frau von der Reinigung hat uns sogar angeboten, dass sie die Wäsche, wenn sie dann trocken ist, in unser Zimmer stellt, damit wir nicht warten mussten, bis sie endlich trocken war. Ist wirklich ein empfehlenswertes Hostel.

Wir sind dann in die Stadt gelaufen und haben uns in einem Visitor Center über Kangaroo Island informiert. Alle Touren waren mehr oder weniger gleich teuer, wir haben uns dann für eine entschieden und diese gebucht.

Wir sind dann weiter in die Stadt, etwas durch die Souvenierläden gegangen und die Stadt erkundet.

Beim zurücklaufen haben wir noch einen kurzen halt in einer Bar gemacht.

 

Schon bald gingen wir dann auch schlafen, morgen geht es früh los.

 

 

 

 

 

Mt. Gambier-Murray River

Mittwoch, 30.11.2011

Nach einer stürmischen, gewitterhaften Nacht sind wir
aufgestanden und haben unser Morgenessen genossen.

Los gings Richtung Norden, der nächste Halt würde wohl
Kingston sein, ein kleines Städtchen am Meer. Die Landschaft wurde zusehends
rauer und Gras wuchs nicht mehr so in rauen Mengen. Die Strasse war auch sehr
eintönig, der längste Teil der Strasse, der einfach nur gerade ging war 18 km
lang.

In Kingston angekommen haben wir kurz angehalten und ein
Kaffee getrunken. Es hat sehr gewindet, so dass wir nicht an den Strand
konnten, um uns etwas zu bräunen.

Auf der Fahrt nach Meningie war direkt am Highway ein
Nationalpark, in dem es eine einzigartige Vogelwelt zu beobachten gab. Einer
Abzweigung in den Nationalpark sind wir dann gefolgt. Eigentlich durften wir
mit unserem Auto nicht auf Schotterpisten fahren, wir haben es aber dann
trotzdem getan. Auf der Fahrt ist uns noch eine Art Echse ohne Schwanz über die
Strasse. Von weitem sah es aus wie ein Fisch.


Die Strasse war uns nicht so ganz geheuer, wir haben dann
einen Youturn gemacht und sind wieder zurückgefahren. Weiter gings auf dem
Princess Highway bis zum Policeman Points. Dort war ein Lookout, also ein
Aussichtspunkt, wo man Pelikane und sonst noch viele Vögel beobachten konnte.


Zwischen dem Nationalpark und dem Festland war ein Teil
Meer. In diesem Meer war der Salzgehalt 4-mal höher als im Meer. Dies konnte
mal richtig riechen. Nach einer kurzen Wanderung durch die Büsche, in der
ewigen Angst, einer Schlange zu begegnen, sind wir dann weitergefahren.

Auf der Fahrt war plötzlich irgendetwas, was wie ein
ausgetrockneter See aussah, aber ganz in Pink. Wir haben angehalten und auf
einer Informationstafel gelesen, dass dies der Pink Lake sei. Ein
Salzwassersee, in dem die Algen in Zusammenhang mit sonst noch etwas pinkiges
Salz produzieren.

In Murray Bridge angekommen, haben wir einen Zeltplatz
gefunden und das Zelt ein weiteres, für einige Tage, das letzte Mal,
aufgeschlagen. Hier, in diesem Örtchen haben wir den Murray River wieder
gesehen. Das erste Mal haben wir ihn in den Snowy Mountains gesehen, als
kleiner Bergbach, jetzt als grosser Strom.

In Murray River gibt es sonst
nicht so viel Spannendes zu erleben. Wir haben noch die Reste aus unserem Cool
Bag gegessen und sind dann auch bald einmal schlafen gegangen, Morgen werden
wir in Adelaide ankommen.

Princetown-Mt. Gambier

Dienstag, 29.11.2011



Heute Morgen bin ich um 5.15 Uhr aufgestanden. Die Nacht war
etwas unruhig, es hat leicht geregnet und dann gewindet wie verrückt.



Das Ziel von heute Morgen war, den Sonnenaufgang bei den 12
Apostels zu sehen. Ich habe schnell etwas angezogen und bin mit dem Auto
hingefahren. Leider war es etwas wolkig und ich konnte den Sonnenaufgang nur
durch die Wolken etwas sehen. War wirklich ein schönes Erlebnis und ich habe es
genossen.



Zurück beim Holiday Park habe ich das Zelt zusammengeräumt
und mich für die Weiterfahrt fertiggemacht. Das nächste Ziel war Warramool. Auf
der Fahrt dorthin gab es etwa 3 weitere Lookouts (Aussichtspunkte), von denen
aus man weitere Teile der 12 Apostel sehen konnte. Dies war wirklich grandios,
für mich war es der schönste Teil der Great Ocean Road.



In Warramool angekommen haben wir im Mac ein Kaffee
getrunken und noch schnell einige Sachen im Internet nachgeschaut.



Die Great Ocean Road war hier zu ende, weiter ging es auf
dem Princes Highway.



In Yarrina war der nächste Stopp. Da das Wetter wieder etwas
besser war, sind wir dort etwas an den Strand, einen kleinen Nuck nehmen. Doch
schon nach kurzer Zeit sind wieder Wolken aufgezogen und es begann leicht zu
Regnen.

Als wir beim Auto angekommen sind, lief mitten über den Parkplatz ein Stacheligel.. Dies war auch sehr speziell, weil wir in diesem Moment garnicht mit soetwas gerechnet haben.

 

Wir sind dann durchgefahren nach Mt. Gambier. Hier haben wir
noch einiges für das Abendessen eingekauft und uns dann auf die Suche nach
einem Zeltplatz gemacht.



Nachdem wir das Zelt aufgestellt hatten, haben wir das Abendessen
gekocht und sind dann auch bald einmal schlafen gegangen, es war ein langer
Tag.

12 Apostel Great Ocean Road London Bridge Beach Schnabeligel Z'Vieri

Torquay-Princetown

Montag, 28.11.2011

Guten Morgen



Heute Morgen wurde ich etwa um 7.15 Uhr vom
lärmveranstaltenden Bagger nebenan geweckt, es war Zeit zum Aufstehen. Wir
haben das Zelt zusammengenommen und uns ein Plätzchen fürs Frühstücken gesucht.



Am Meer haben wir dann auch ein Örtchen gefunden. Mit der
Morgensonne haben wir das Frühstück genossen. Weiter gings mit dem Auto nach
Bells Beach. Bells Beach wird auch als Surfparadies Australiens bezeichnet. Die
Wellen waren am heutigen Tag nicht so hoch, doch waren sehr viele Surfer da und
versuchten Ihr Glück.



Auf der Great Ocean Road gings weiter durch die Felsen. An
einem schönen Örtchen haben wir angehalten und uns entschieden, ein paar
Stunden am Strand zu verbringen. Leider wurde daraus nichts, nach ca. 15 min.
hat es begonnen zu regnen.



Uns blieb nichts anderes übrig, als mit dem Auto
weiterzufahren. Der nächste Halt war Apollo Bay. Dort sind wir kurz durch die
Einkaufsmeile, es waren etwa 5 Läden, gegangen. Danach haben wir uns in einer Picknick-Area
hingesetzt und die wieder hervorgekommene Sonne genossen.



Etwa um 14.00 Uhr sind wir durch Otway Nationalpark
gefahren. Dort gabs eine Abzweigung zum Otway Lighthouse. Wir sind der Strasse
entlang gefahren, etwa nach 10 km kam dann ein Shop, wo sich auch der Eingang
zum Lighthouse befand. Mit schrecken haben wir festgestellt, dass man 18 $ pro
Person zahlen muss. Dies war uns zu viel und wir fuhren wieder zurück.



Auf dem Rückweg standen plötzlich sehr viele Touristen am
Strassenrand und haben Richtung Baumkronen fotografiert. Wir haben angehalten
und auch sofort gesehen, dass das Koalas waren, ganz, ganz viele. Einige waren
am Schlafen, andere sind rumgeklettert und haben komische Töne von sich
gegeben. Koalas sind wirklich ganz, ganz süsse Frätze..



Unsere Fahrt führte uns weiter nach Princetown, wo wir einen
Holiday Park fanden und unser Zelt dort aufstellen konnten. Vom Zelt aus
konnten wir sogar noch Kängurus beim Grasen zuschauen. Da die 12 Apostels (aus
dem Meer ragende Felsbrocken) nur 5 Min. von uns entfernt waren, sind wir dort
noch schnell hingefahren und haben uns diese angeschaut.



Voller Eindrücke bin ich etwa um 21.30 Uhr ins Bett gefallen
und konnte auch bald einschlafen.

Bells Beach  am Beach Great Ocean Road Koala  

 

Melbourne-Torquay

Sonntag, 27.11.2011



Hallo zusammen



Die ganze letzte Nacht hat es geregnet und gewindet, ich war
immer in der Angst, das Zelt würde nicht dichthalten, was ja auch kein Wunder
gewesen wäre. Es musste schliesslich schon eine Nacht und einen Tag im Regen
ausharren. Aber, zu meinem Erstaunen, es hat wirklich dicht gehalten, und
weggewindet wurden wir auch nicht.



Am Morgen haben wir das Zelt wieder abgebaut und sind mit
dem Auto los ins City Center. Zuerst gingen wir auf den Queen Victoria Markt.
Ein riesiger Markt mit etlichen Käse-, Wurst-, Obst-, Gemüse- oder
Ramschständen. Wir haben Gemüse und Früchte für die nächsten paar Tage
eingekauft. Auch ein Stück Greyerzer Käse haben wir probiert, hat zu unserem
Erstaunen vorzüglich geschmeckt.



Weiter gings Richtung Zentrum zum Botanischen Garten. Er war
sehr gross und wir konnten uns eine Weile darin vertörlen. Den Rest des
Nachmittages haben wir auf einem öffentlichen Platz verbracht, die Sonne schien
und wir konnten uns endlich wieder einmal etwas bräunen.



Abends sind wir dann mit dem Auto noch ins nächste Örtchen
gefahren, nach Torquai. Torquai liegt etwa 100 km südlich von Melbourne.
Endlich haben wir wieder einmal das Meer gesehen.



Da der Zeltplatz absolut überteuert war, haben wir uns
entschieden, an einem Feldrand zu campen. Nachts waren da schon manchmal so
komische Geräusche, wir haben sie dann aber als Vogellaute identifiziert.



Schöne Nacht!

 

 

 

 

Melbourne

Samstag, 26.11.2011


Heute Morgen sind wir von Regentropfen, die an unser Zelt
klopften, geweckt worden. Al sder Regen etwas schwächer wurde, sind wir aus dem
Zelt gestigen und ins Auto gehüpft.



Da es nach dem Morgenessen immer noch geregnet hat, haben
wir uns entschieden, mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Wir konnten zum Glück
alles einer Strasse entlang fahren und dann nahe des Zetrums in einem Parkhaus
parkieren.



Wir sind zuerst etwas durch die Souvenierläden geschlendert.
Dann haben wir die Town Hall angeschaut und zum Yarra River marschiert. Wieder
zurück sind wir noch in den Mac Donalds für den Internetanschluss.



Auf dem Rückweg haben wir im Informationscenter uns noch
über den Queen Victoria Market ins Bild gesetzt. Da es auf dem Campingplatz
immer noch geregnet hat, haben wir den Abend auf dem Campingplatz mit Tagebuch
und Karten schreiben verbracht.

 

 

Myrtleford-Melbourne

Freitag, 25.11.2011

Hello..

Am Morgen des 25. November hat es leider geregnet. Wir haben
das Zelt nass zusammengenommen und sind mit dem Auto los. Die nette Frau von
der Pferdefarm hat uns ihrer Meinung nach die schönste Route nach Melbourne
aufgeschrieben. Da das Wetter aber nicht so mitspielte haben wir uns nicht für
das Kings Valley entschieden, sonder via Beachworth und dann auf dem Highway
nach Melbourne zu fahren. Beachworth soll ein Dörfchen sein, dass im
Westernstyl aufgebaut ist. Und es war auch tatsächlich so, es war kaum
touristisch. Wir haben dort in einer Bäckerei noch ein Kaffee genommen. Dort
haben wir Craig kennengelernt. Craig ist 72 Jahre alt und pensionierter Lehrer.
Es hat uns sehr viel von Australien und von Gott und die Welt erzählt. Diese
Begegnung war sehr interessant für uns. Wir haben uns dann von Ihm
verabschiedet und sind dann Direkt nach Melbourne gefahren. Dort haben wir sehr
schnell einen Campingplatz in der Nähe des Zentrums gefunden, daher war er auch
etwas teurer.

Am Abend sind wir für das Nachtessen in die Stadt gefahren.
Wir hatten ein weiteres Mal Sushi, irgendwie hat es uns diese Asiatische
Spezialität angetan.

 

Corryoung - Mittleford

Donnerstag, 24.11.2011



Nach einer Erholsamen Nacht auf einem schönen und ruhigen
Camping sind wir weitergefahren durch das Murray Valley. Die Landschaft ist
wunderschön, etwas hügelig und sehr abwechslungsreich, etwas ähnlich wie in der
Schweiz.



In Tallangatta haben wir uns das ehemalige Dörfchen
Tallangatta angeschaut. Das Dörfchen wurde einst überflutet und weiter
Talaufwärts wieder aufgebaut. Dörfchen Aus dem Wasser ragen noch einzelne Bäume
auf, sieht also sehr gespenstig aus. Unser nächster Stopp war das Dörfchen
Bodong. Dort hing am Strassenrand ein Schild, dass man hier Reiten konnte. Wir
haben abgebogen und kurzerhand entschieden, dass wir Reiten gehen. Nach
Abklärungen mit dem Ranger war es möglich, ganz kurzfristig Pferde bereit zu
machen und Reiten zu gehen, wir haben uns riesig gefreut. Ich bekam Trapper,
ein 12 jähriger Traber-Wallach. Wir sind etwa 3 h unterwegs gewesen, über Stock
und Stein und das Highlight war durch den Alpine Nationalpark zu Reiten. Es war
wirklich ein sehr schönes Erlebnis, zu Pferd ein Teil Australiens zu erkunden.



Voller Eindrücken gings mit dem Auto weiter durch das
Dörfchen Mount Beauty hindurch, über einen Pass nach Mittleford. Dort haben wir
auf einem Zeltplatz unser Zelt aufgeschlagen und den Abend mit unsern Feinden,
den Mücken, ausklingen lassen.

 

Old Tallangatta on the road..  

Cooma - Corryong

Mittwoch, 23.11.2011

Snowy Mountains



Heute Morgen nach dem Morgenessen haben wir uns von den
Schweizern verabschiedet und sind Richtung Snowy Mountains. Da das Wetter nicht
so toll war, haben wir uns entschieden, dass wir eine Wanderung auf den Mount
Kosciusko nicht machen werden. Dafür wollten wir auf den Charlotte Pass. Das
haben wir dann auch gemacht. Von Jindabyne gings etwa 20 km bis zum
Aussichtspunkt auf dem Pass.



Auf der Passhöhe angekommen, auf 1835 m. ü. M. gab es noch
einen Aussichtsounkt, von dem Aus wir den Mount Kosciusko sehen konnten. Es war
schon sehr speziell, ich trug Jenas, eine Jacke, Halstuch und es war wirklich
frisch. Von diesem Aussichtspunkt aus konnten wir sogar Schnee sehen. Man kam
sich fast vor, wir auf einem Pass, z. B. dem Susten, in der Schweiz.



Weiter gings der Strasse entlang, richtung Albury. An einem
Rest Place, das sind so wie Pic-Nic Plätze, haben wir angehalten und dies hat
sich sehr gelohnt. Von dort aus konnten wir Kängurus sehen, erst nur
vereinzelt, dann als wir noch etwas umhergungen plötzlich ganz viele. Es hatte
auch noch andere Tiere, Kaninchen, Enten und wunderschöne Vögel.



Nach einer Hand voll Eindrücken fuhren wir weiter, immer
noch Richtung Albury. Der nächste Halt war Myrtleford Die Landschaft hier im Murry-Valley
ist sehr schön. Es ist sehr grün, viele Kühe und es hat auch einge Hügel.



Den Abend haben wir auf dem Zeltplatz verbracht.



Morgen geht’s weiter Richtung Melbourne. Mal schauen wie
weit wir kommen und wo es uns gefällt.

 

Kangaroo Valley - Cooma

Dienstag, 22.11.2011



Am Morgen des 22. November sind wir nach einer Nacht mit
vielen Schlafuntbrüchen sind wir etwa um 7.00 Uhr aufgestanden. Ich kam mir
vor, wie ein Chinese, die Augen waren geschwollen. Zuerst war es ein Rästel,
warum dies so war, doch von der Aussenseite des Zeltes beobachtet, war es
schnell klar: Das Zelt stand etwas schräg und ich schlief mit dem Kopf nach
unten. Nach einer frischen Dusche gings etwas besser.



Wir fuhren los Richtung Cooma, dies war unser nächstes Ziel.
Erstmals bin ich gefahren. Dies ging erstaunlich gut, ich musste mich zwar sehr
konzentrieren, gerade wenn wir irgendwo abbogen.



Unser nächster Halt war Canberra. Die Stadt ist nichts
Besonderes und es war auch etwas schwierig, wir konnten uns uns nicht so recht
orientieren. einem kurzen Halt gings wieder auf den Highway, nach Cooma. Dort
haben wir zwei Schweizer getroffen, mit denen Fränzi im Voraus abgemacht hatte.
Wir gingen dann in das Städtchen und haben einen lustigen Abend verbracht.

 

Sydney - Kangaroo Valley

Montag, 21.11.2011



Guten Morgen

Ausgeschlafen haben wir am nächsten Morgen wieder
ausgecheckt.

Unsere nächste Mission war ein Zelt und Mätteli zu kaufen.
Mit dem ganzen Gepäck gingen wir auf die Suche. Im Kathmandu, einem
Outdoor-Geschäft haben wir dann ein güstiges Zelt gefunden, ebenfalls ein
Mätteli. Leider gabs nur noch ein Mätteli. Der Verkäufer erklärte uns, wo wir
ein zweites Mätteli kaufen konnten. Mit dem Zug gings nach Bondi Junction. Dort
konnten wir im Shop das Mätteli kaufen. Wir hatten noch etwas Zeit und sind
noch etwas durch diesen Stadtteil von Sydney geschlendert.

Etwa um 12.00 Uhr sind wir mit dem Zug nach Kings Cross und
dort zu Fuss zur Autovermietungsstation. Wir konnten unser Autoli, ein Hyunday
Getz, in Empfang nehmen und sind losgefahren Richtung Melbourne. Fürs erste ist
Fränzi gefahren. Es ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, erstens auf der rechten
Seite des Autos zu sitzen und dann auch auf der linken Seite der Strasse zu
fahren. Aber es ist alles gut gegangen, bis jetzt.

Etwa um 18.00 sind wir im Kangaroo Valley angekommen. Dort
haben wir das Zelt aufgeschlagen und uns für das Nachtlager bereit gemacht. Zum
Nachtessen gab es Spaghetti aus der Dose mit einer grossen Portion Gemüse und
Schinken. Diese Dose habe ich von Reinhild bekommen, da sie mit dem Flugzeug weitergereist
ist und keine Esswaren mitnehmen konnte.

Müde sind wir ins etwas schief stehende Zelt gekrakselt und
haben noch lange geredet, bis wir dann irgendwann eingeschlafen sind.

 

Sydney No. 5

Sonntag, 20.11.2011

ach einer kurzen Nacht wurden wir um 8.15 Uhr vor dem
Hostel abgeholt, ab gings Richtung Blue Mountains. Nach einer etwa einer
Fahrt sind wir in den Blue Mountains angekommen. Wir hatten dann
eine Stunde Aufenthalt dort für Fotos und Souvenirs. Die Felsformation der
Three Sisters ist schon schön. Speziell ist auch der Wald. Leider war ein
grosser Teil des Waldes verbrannt, die Stämme der Bäume waren schwarz. Unser
Tourguide hat uns erzählt, dass jemand den Brand mit Absicht gelegt hat.

Nach den ersten Eindrücken in den Blue Mountains haben wir
das Mittagessen aus dem Rucksack eingenommen. Danach gings weiter zum nächsten
Aussichtspunkt. Von dort aus konnten wir die Wentworth Falls sehen. Der
Tourguide war sehr begeistert von diesen Wasserfällen , es war auch schön, aber
halt nicht ein wirkliches Wunder, da wir in der Schweiz auch Wasserfälle haben.

Danch gings mit dem Bus weiter in den Busch gefahren. Dort
konnten wir verschiedene Felsen mit Gravuren oder Felszeichnungen der
Aboriginies sehen. Dort haben konnten wir auch eine Spur einer Schlange sehen
und eine junge Echse.

Blue Mountains Echse Three Sisters

Der Guide fuhr weiter mit uns Richtung Sydney. Auf dem Weg
hat er einige Male angehalten und wir konnten Kängurus sehen. Wir fuhren dann
noch am Olympischen Museum vorbei, dort konnten wir dann auf die Fähre
einsteigen und zurück zum Circular Quai fahren. Leider hat es geregnet und wir
haben die Fahrt im Inneren der Fähre genossen.

Etwa um 19.30 sind wir im Hostel angekommen. Wir haben noch
schnell etwas zu Abend gegessen, haben geduscht und sind dann bald einmal
schlafen gegangen.

Sydney No. 4

Samstag, 19.11.2011

Heute Morgen mussten wir nach dem Morgenessen wieder
auschecken und unser Gepäck in das Base Backpackers bringen.


Unser Plan für heute war, erst auf die Fähre um in den
Stadtteil Manly zu gelangen, dann ins Olympische Museum und evtl., wenn wir
noch Zeit haben, an dem Bondi Beach. Wir sind die George Street richtung
Circular Quai gelaufen. Die George Street befindet sich im Zentrum von Sydney
und ist so die Strasse, wo sich alles abspielt. Wir konnten uns dort auf dem
Weg zur Fähre prima vertörlen, die Zeit ging etwas schnell voran.

Etwa um 12.30 sind wir dann auf die Fähre nach Manly. Dies
ist wirklich ein schöner Stadtteil. Wir sind etwas durch die Strassen
geschlendert und dann zum Strand. Das Wetter war erst etwas bewölkt, wurde dann
aber besser. Das Meer hatte sehr grosse Wellen, man durfte nicht zu weit rein
gehen, wahrscheinlich wegen den Haien.

Uns hat es in Manly so gefallen, dass wir dort blieben für
den Rest des Tages.

Abends hatten wir grossen Hunger. Wir wollten, bevor wir in
Manly auf die Fähre gingen, noch schnell ein Apero zu uns nehmen. Da kam eine
Sushi-Bar gerade recht. Wir sind kurz abgesessen und waren völlig hin und weg
von der Idee des Restaurantes. Wir haben dann dort zu Abend gegessen, das
zweite Mal Sushi in nicht einmal einer Woche. Aber es war sehr lecker und man
konnte von sehr vielen verschiedenen Sorten aussuchen.

Auf der Rückfahrt sahen wir von der Fähre aus den
wunderschönen Sonnenuntergang. Am Circular Quai vor dem Opernahaus angekommen
haben wir noch ein Kaffee getrunken und den Abend ausklingen lassen. Die
Kulisse war wunderschön, die Beleuchtete Harbour Bridge und Blick in die Stadt.

uf dr Fähre Sydney Harbour Bridge Sydney

Im Hostel haben wir dann um etwa 22.00 Uhr eingecheckt. Dann
gab es jedoch Plrobleme mit dem Zimmer, es war nur 1 statt 2 Betten frei, bis
das organisiert war, war es etwa 1.00 Uhr. Wir haben uns dann entschieden, nur
noch schnell in die Bar direkt neben dem Hostel zu gehen, aus schnell wurde
nichts und wir haben einen lustigen Abend mit Leuten aus der ganzen Welt
verbracht.

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